Abschied von der Saison 15/16, Abschied von Christoph Drycz. Christoph wurde in seinem einzigen Hinrundenspiel mit der Dritten verprügelt, wollte so allerdings nicht abtreten. Mit dem Sieg im Eichholz und seinem Einsatz im Saisonfinale spielte er sich bravorös in unsere Geschichtsbücher...
Stichwort Saisonfinale...mit dem 2:0 Auswärtssieg bei Böhlitz fing ein kleiner Aufschwung der Dritten an. Am Letzten Spieltag wollte die Dritte den Gästen in Punkto Aufstiegshoffnung ordentlich in Muttis Suppe spucken.
Der Kader füllte sich zum letzten Spiel nochmal ordentlich. Der Trainer fand die richtigen Worte vor dem Spiel, der Kapitän im Kreis. Die Dritte brüllte ein letztes Mal in der Saison 2015/2016 "Wir Sind Dritte"! Wir versuchten mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln den großen Favouriten aus Böhlitz so gut wir können zu ärgern. Doch die Beine waren zu weich. Wir machten Fehler, die wir sonst seltener machen...(ich wurde nicht umsonst für das Luftloch des Jahres ausgezeichnet) Doch Böhlitz merkte trotz relativ schneller Führung, dass wir der gleiche unangenehme Gegner, wie aus dem Hinspiel waren. Zweikämpfe wurden angenommen, mutig nach vorne gespielt. Doch der letzte Pass wollte nicht so recht kommen. Hinten ließ man die gleichen 2, 3 Chance wie in der Hinrunde zu und Böhlitz nutzte diese nicht, ließ die Dritte somit im Spiel. Größte Chance hatte Stefan Böhm mit einem Schuss aus dem 16er, bei dem sich der Hüter sehr lang machen musste. Schiedsrichter Daniel Hohlfeld machte eine sehr gute Partie. Ließ sich überhaupt nicht auf zahlreiche Schwächeanfälle der Gäste ein, die auftraten, so wie man die Strafraumlinie überquerte...
Nach der Pause drückte Böhlitz noch mehr auf die Entscheidung und die Dritte wackelte mächtig. Verteidigte aber tapfer das Tor ihrer Nummer 1 Philipp, der sich mehrfach auszeichnen konnte. Die größte Chance zum Anschluss vergab wahrscheinlich Zlatan ohne es zu wissen, als er mit Blick nach rechts den links völlig blank, mit freiem Zug zum Tor stehenden Lars nicht sah. Nach rund 20 Minuten schlug es dann doch ein, das 0:2. Die Dritte brauchte lange um sich zu erholen. Brachte mit Benny einen neuen 6er und Aube Schäfers für den glücklosen Astin. Doch die Schlussphase lief schon zu lange, als die Dritte erwachte und nochmal mit 2, 3 Sturmläufen die Böhlitzer unter Druck setzte. Eric von der Strafraumgrenze, Skandi oder Astin, der seine Schusschance liegenlässt und auf den schon nicht mehr damit rechnenden Zlatan spielt... Wir hatten uns nie aufgegeben. Kurz vor Schluss, hatte ich noch die Chance, mein Tor im Hinspiel zu wiederholen... Lars war keine Option xD...
Mit dem 0:2 Erfolg der Böhlitzer erlebte die Dritte nach 8 Jahren ein Deja vu. Denn schon im ersten Jahr triumphierten die Gäste über den Studentenclub Dritte mit 0:2. Jetzt sieht man sich nächstes Jahr erneut, verstärkt, mit frischem Blut, mit neuem Willen wieder ein Jahr in der 2. Kreis zu bestehen. Die Dritte bedankt sich nochmal herzlich bei Harrys Einstandskasten. Die Packung Kräuter legte den Grundstein für eine berauschende Zeit nach dem Spiel, wo die Dritte, einfach mal wieder Dritte sein konnte, um ihr Leben trank und sich die Geschichten für den Start in die neue Saison schon zurecht legte. Der Kader wird größtenteils zusammenbleiben, wir haben noch viel vor mit diesen Jungs und ich denke mit unserem irischen Paket PJ, konnten wir Sonntag den ersten "Neuen" erleben... Und Denny ist auch wieder zurück...Nico hat es bis heute nicht mitbekommen und fragt sich immernoch, wo Alex spielen soll...
Christoph, machs gut. Es war schön, dass wir dich
kennenlernen durften. Viel Schaffenskraft für dich auf deinem neuen
Lebensweg in Dresden. Wenn du dort ansässig bist und einen neuen Verein
gefunden hast, dann führt der Weg der Dritten für ein Testspiel
hoffentlich zum ersten Mal in die sächsische Hauptstadt. Du wirst mit
diesem einen Einsatz in Zwenkau auf Ewig ein Held vom Eichholz für uns
sein. Einer der sich mit den wenigen Gelegenheiten die er hat, so für
die Jungs zerreißt, dem gebührt der Respekt.
Zum Abschluss funkte es nochmal gewaltig. Pyrotechnik ist kein Verbrechen! Lindenauer Jungs, Lindenauer Jungs. Wir sind alle Lindenauer Jungs. #unabsteigbar #wirsinddritte
Alex, ich hoffe du weist, wo du hingehörst...
Montag, 20. Juni 2016
Montag, 13. Juni 2016
Dritte rutscht auf Platz 11
Nix zu holen gabs für die geilste Band der Welt beim gestrigen naja, Kellerduell beim BC Eintracht. Aus Sicherheitsgründen zum ersten Mal in unserer Geschichte mit einem Dreier-Schiedsrichtergespann. Doch die Linienrichter, Kaufmanns Torstatistik und unsere Auswärtsbilanz waren nicht genug Gründe, um die Vielzahl an Ausfällen zu kompensieren. Mit Philipp, Nico, Andreas, Eric, Basti und Wolfi fehlten mit unter die wichtigsten Spieler und Bausteine der kleinen Wiederauferstehung nach der Rückrunde. Auch die anderen Herrenteams waren knapp besetzt und man musste erfolglos bei den Alten Herren wildern. Dort reichte es nur zu drei bekannten Gesichtern, die sich keine Blöße gaben und ihre Schuhe für die Dritte schnürrten.
Die ganze Woche mir einen Kopf gemacht, wie man die Truppe vor dem Spiel heiß macht, was man sagt, wie man spielt, woher man die Spieler bekommt und dann machst du selber nach 5 Minuten einen Katastrophenpass und hebst das Abseits auf. Deine Mannschaft liegt kurz nach Anpfiff 0:2 hinten. Versucht anschließend wieder zurück zu kommen und macht den ersten Angriff einfach rein. Adi bekommt den Ball mit auf den Weg, setzt sich durch zwei Gegenspieler durch und wuchtet den Ball in die Maschen. Die Dritte kam jedoch schwer damit klar, mit Linienrichter gezwungen zu sein, auf Abseits zu spielen. Harry versuchte vergebens der Dritten hinten einen Crashkurs zu geben, doch Libero Frank beim rausrücken für seine Jungs zu leise im Ton. Harry versuchte über rechts immer anspielbar zu sein, hatte viel Zeit als alter Fuchs sich einzugestehen, dass die Dritte an dem Tag wohl wenig holen wird. Zu viele Fehler. Der Positionswechsel von Alex und Toni unwirksam, weil Lars und Zlatan nicht miteinander zurecht kamen. Nach vorne blieb man immer am 2. Mann hängen was zu gefährlichen Gegenstößen führte. Nach 22 Minuten hält ein Abwehrspieler einfach mal drauf und im Winkel schlägt es ein. Das hat unsere Motivation richtig zerstört. Die größte Chance hatte Astin, der links frei zum Schuss kommt, um den Anschluss wiederherzustellen. Hüter parierte jedoch glänzend. Vor der Pause erhöhten die Untermieter im Mariannenpark auf 4:1...
Die Dritte tauschte nun den Libero, ließ den BC noch öfters ins Abseits rennen und zeigte Moral. Was natürlich einfacher ist, wenn vom Gegner zunächst weniger kommt beim Stand von 4:1. Ob ein Querpass auf Astin, der den Ball knapp links vorbei setzt, eine Flanke von Aube auf den Kopf von Hähnchen oder Skandi mit einem Schuss im 16er (knapp am Außenpfosten vorbei), die Dritte kämpfte um jede Chance und um Anschluss, doch auch ein Linienrichter kann sich mal irren. 1:5, das Spiel war vorbei. Beim 1:6, einem Missverständnis zwischen Alex und Benny, wurde es dann fast peinlich. Adi wechselte sich selber aus. Aufgrund der Tatsache, dass er ohne Entschuldigung eine halbe Stunde zu spät kam, sich keinen Meter erwärmt hat und vor dem Spiel, in der Halbzeit und bei seinem vorzeitigen Gang in die Kabine nur mit dem Handy da saß, war das natürlich ein ehrenhafter Abgang, den man auszeichnen müsste. Hauptsache Tor gemacht, reicht ja. Stefan bekam noch einen Elfer, machte er auch rein. 2:6, abhaken und sich freuen, dass nächste Woche, die meisten wieder da sind.
Danke nochmal an die wenigen, die versucht haben, die Dritte immer wieder im Spiel zu halten. Man musste leider erkennen, und Benny, man kanns nicht todschweigen, dass mit Linienrichter und Abseitsfalle, die zwar 70 mal geklappt hat, bei 4 von 6 Toren aber auch nicht, dass hinten ein richtiger Hüter fehlt, der die Situation richtig einschätzt, raus kommt und vielleicht 2 Tore weniger fängt. Harry Schramm, ich ziehe meinen Hut, mit fast 57 antizipiert, analysiert, immer anspielbar gewesen, die rechte Seite hoch und runter gelaufen, nebenbei noch versucht uns richtiges Abseitsverhalten beizubringen, mit schnippigen Pässen... Nach 8 Jahren Dritte für alle anwesenden nochmal ein kleines Highlight mit einem Harry Schramm in einem Punktspiel auf dem Platz zu stehen. Die Jungs werden sich wieder aufrappeln, Basti wird sich nochmal einen Schlachtplan überlegen, damit es am Sonntag auf dem Charlottenhof keine Aufstiegsfeier von Böhlitz geben wird.
Die ganze Woche mir einen Kopf gemacht, wie man die Truppe vor dem Spiel heiß macht, was man sagt, wie man spielt, woher man die Spieler bekommt und dann machst du selber nach 5 Minuten einen Katastrophenpass und hebst das Abseits auf. Deine Mannschaft liegt kurz nach Anpfiff 0:2 hinten. Versucht anschließend wieder zurück zu kommen und macht den ersten Angriff einfach rein. Adi bekommt den Ball mit auf den Weg, setzt sich durch zwei Gegenspieler durch und wuchtet den Ball in die Maschen. Die Dritte kam jedoch schwer damit klar, mit Linienrichter gezwungen zu sein, auf Abseits zu spielen. Harry versuchte vergebens der Dritten hinten einen Crashkurs zu geben, doch Libero Frank beim rausrücken für seine Jungs zu leise im Ton. Harry versuchte über rechts immer anspielbar zu sein, hatte viel Zeit als alter Fuchs sich einzugestehen, dass die Dritte an dem Tag wohl wenig holen wird. Zu viele Fehler. Der Positionswechsel von Alex und Toni unwirksam, weil Lars und Zlatan nicht miteinander zurecht kamen. Nach vorne blieb man immer am 2. Mann hängen was zu gefährlichen Gegenstößen führte. Nach 22 Minuten hält ein Abwehrspieler einfach mal drauf und im Winkel schlägt es ein. Das hat unsere Motivation richtig zerstört. Die größte Chance hatte Astin, der links frei zum Schuss kommt, um den Anschluss wiederherzustellen. Hüter parierte jedoch glänzend. Vor der Pause erhöhten die Untermieter im Mariannenpark auf 4:1...
trotzdem immernoch #unabsteigbar
Die Dritte tauschte nun den Libero, ließ den BC noch öfters ins Abseits rennen und zeigte Moral. Was natürlich einfacher ist, wenn vom Gegner zunächst weniger kommt beim Stand von 4:1. Ob ein Querpass auf Astin, der den Ball knapp links vorbei setzt, eine Flanke von Aube auf den Kopf von Hähnchen oder Skandi mit einem Schuss im 16er (knapp am Außenpfosten vorbei), die Dritte kämpfte um jede Chance und um Anschluss, doch auch ein Linienrichter kann sich mal irren. 1:5, das Spiel war vorbei. Beim 1:6, einem Missverständnis zwischen Alex und Benny, wurde es dann fast peinlich. Adi wechselte sich selber aus. Aufgrund der Tatsache, dass er ohne Entschuldigung eine halbe Stunde zu spät kam, sich keinen Meter erwärmt hat und vor dem Spiel, in der Halbzeit und bei seinem vorzeitigen Gang in die Kabine nur mit dem Handy da saß, war das natürlich ein ehrenhafter Abgang, den man auszeichnen müsste. Hauptsache Tor gemacht, reicht ja. Stefan bekam noch einen Elfer, machte er auch rein. 2:6, abhaken und sich freuen, dass nächste Woche, die meisten wieder da sind.
Danke nochmal an die wenigen, die versucht haben, die Dritte immer wieder im Spiel zu halten. Man musste leider erkennen, und Benny, man kanns nicht todschweigen, dass mit Linienrichter und Abseitsfalle, die zwar 70 mal geklappt hat, bei 4 von 6 Toren aber auch nicht, dass hinten ein richtiger Hüter fehlt, der die Situation richtig einschätzt, raus kommt und vielleicht 2 Tore weniger fängt. Harry Schramm, ich ziehe meinen Hut, mit fast 57 antizipiert, analysiert, immer anspielbar gewesen, die rechte Seite hoch und runter gelaufen, nebenbei noch versucht uns richtiges Abseitsverhalten beizubringen, mit schnippigen Pässen... Nach 8 Jahren Dritte für alle anwesenden nochmal ein kleines Highlight mit einem Harry Schramm in einem Punktspiel auf dem Platz zu stehen. Die Jungs werden sich wieder aufrappeln, Basti wird sich nochmal einen Schlachtplan überlegen, damit es am Sonntag auf dem Charlottenhof keine Aufstiegsfeier von Böhlitz geben wird.
süß die zwei ^^
Mittwoch, 1. Juni 2016
Machs gut Wolfgang
Der SV Lindenau 1848 trauert um eine Legende.
Wolfgang hatte immer ein Herz für die Dritte. War von der ersten Stunde ein großer Sympathisant, hat immer etwas gutes in uns gesehen, zeigte Verständnis... Er lief an der Seitenlinie mehr Kilometer, um uns zu pushen, als mancher Spieler auf dem Platz. Er hatte immer ein offenes Ohr, kam auch mal in die Kabine.
Wolfgang, um es mit deinen Worten zu sagen: ,,Du warst GROßARTIG !" Wir werden dich nie vergessen und wir sind uns sicher, dass du immer ein Auge auf uns haben wirst. Machs gut...
Montag, 30. Mai 2016
WIR BLEIBEN DA !
Die Frage des Abstiegs stellte sich nach den letzten beiden Jahren nicht. Zwei mal abgestiegen, doch eine höhere Macht wollte, dass wir ein weiteres Jahr auf die Jagd in der 2.Kreisklasse gehen. Mit neuem Personal, neuem Training und anderer Einstellung schrieben wir uns UNABSTEIGBAR auf die Stirn und kämpften Woche, für Woche, für unser Ziel. Gestern, im ersten so genannten Matchball, mit dem Abpfiff in der 92. Minute hatten wir es tatsächlich geschafft...
Mit der SG Räpitz war das Ligaschlusslicht zu Gast auf dem Charlottenhof und Trainer Strohm verwies nochmals auf die Bilanz gegen die Gäste, gegen die wir in der 2. Kreisklasse in fünf Partien noch nichts geholt haben. Gestern sollte der Tag x also gekommen sein. Und weil die Dritte mit viel Druck schon immer hervorragend umgehen konnte, wirkte das Spiel selbstverständlich überhaupt nicht nervös, krampfig oder sonstiges, nein... (hust, reusper) Im Mittelfeld zu lasch, zog sich ein Faden mangelhafter Körpersprache auch durch andere Mannschaftsteile und die Dritte tat sich schwer damit Souveränität ins Spiel zu bringen. Chancen zur Führung hatte man allemal. Lars ließ zwei Großchancen liegen, lässt seine Jungs weiter von Hähnchens erstem Treffer träumen. Wolfi war sehr agil auf der rechten Seite, Astin zog mit links ab, Nico verpasste aus spitzem Winkel mit roher Gewalt und Basti mit dem linken Hammer aus Nahdistanz...naja, sagen wir mal so, der Hüter überlegte 3 Minuten ob er wieder aufsteht. Selbst schuld, wenn er bei diesem Schuss die Arme noch hochreißt. Nach einer halben Stunde war es eine Flanke von Wolfi, die Zlatan Böhm am langen Pfosten über die Linie drückt. Gegenwehr war zumindest angeknackst, keinesfalls gebrochen. Räpitz spielte aufopferungsvoll nach vorne. Doch die Dritte blieb standhaft. Benny hatte wenig zutun. Kurz vor der Pause wird Wolfi im Strafraum von zwei Gegenspielern gelegt, bekommt keinen Elfmeter. Das wäre die größte Chance gewesen, die Gegenwehr der roten Laterne endgültig zu brechen.
Pause
Der Trainer mit der Einstellung nicht zufrieden, forderte ein schnelles 2:0, am besten noch eins mehr um hier den Sack zuzumachen. Die Dritte hielt sich noch einige Minuten gut in der Rolle des Führenden, brachte Adi. Nico wird im Strafraum umgeholst. War zu dem Zeitpunkt schon die 3. Elfmetersituation und endlich kam der Pfiff. Adi, unser sicherster Schütze, trat an und verschoss. Bitter für die Dritte. Das Spiel wurde hässlicher. Räpitz wehrte sich, kam aber selten in den Strafraum. Klare Chancen waren immernoch Mangelware und wir spielten eifrig nach vorne, scheiterten aber oft mit dem letzten Pass. Die Minuten vergingen. Alex kam für Toni, Aube für Zlatan. Es gab noch gelb für Adi und Andy. Und wer, wenn nicht Wolfi hätte die letzte Chance im Spiel versemmeln können. Es war eine Halbzeit, ohne viele Höhepunkte. Aber man muss schließlich auch mal hässlich 1:0 gewinnen. Die Dritte kann nunmal nicht immer schön spielen (hust,reusper)...Der Schiedsrichter pfeift ab....
Die Dritte liegt sich in den Armen. Nach zwei Spielzeiten, in denen man nur auf den Sack bekommen hat, erobert man dieses Jahr drei Spieltage vor Schluss Platz 9 und kann rechnerisch nicht mehr absteigen. Der verdiente Lohn, für all das, was wir in den letzten Spielen investieren mussten. Nie meeehr, 3. Kreis.... hallte es über den Charlottenhof und die geilste Band der Welt ließ es feucht, fröhlich im mannschaftseigenen Klassenerhaltspool gut gehen. Nackt war nur einer, der Aubes Schwester den Schock ihres Lebens verpasste. Wir saßen mit 8 Mann in einem 1,83 m breiten Pool, Philipp Glomb war die ganze Zeit immer bei uns und wir werden im nächsten Heimspiel gegen Lausen alles dafür tun, um diese Poolparty zu wiederholen. Ohne Philipp ist hier gar nichts los. Fakt ist eins: der Benny, der hat als letztes ins Wasser gefurzt.
Mit der SG Räpitz war das Ligaschlusslicht zu Gast auf dem Charlottenhof und Trainer Strohm verwies nochmals auf die Bilanz gegen die Gäste, gegen die wir in der 2. Kreisklasse in fünf Partien noch nichts geholt haben. Gestern sollte der Tag x also gekommen sein. Und weil die Dritte mit viel Druck schon immer hervorragend umgehen konnte, wirkte das Spiel selbstverständlich überhaupt nicht nervös, krampfig oder sonstiges, nein... (hust, reusper) Im Mittelfeld zu lasch, zog sich ein Faden mangelhafter Körpersprache auch durch andere Mannschaftsteile und die Dritte tat sich schwer damit Souveränität ins Spiel zu bringen. Chancen zur Führung hatte man allemal. Lars ließ zwei Großchancen liegen, lässt seine Jungs weiter von Hähnchens erstem Treffer träumen. Wolfi war sehr agil auf der rechten Seite, Astin zog mit links ab, Nico verpasste aus spitzem Winkel mit roher Gewalt und Basti mit dem linken Hammer aus Nahdistanz...naja, sagen wir mal so, der Hüter überlegte 3 Minuten ob er wieder aufsteht. Selbst schuld, wenn er bei diesem Schuss die Arme noch hochreißt. Nach einer halben Stunde war es eine Flanke von Wolfi, die Zlatan Böhm am langen Pfosten über die Linie drückt. Gegenwehr war zumindest angeknackst, keinesfalls gebrochen. Räpitz spielte aufopferungsvoll nach vorne. Doch die Dritte blieb standhaft. Benny hatte wenig zutun. Kurz vor der Pause wird Wolfi im Strafraum von zwei Gegenspielern gelegt, bekommt keinen Elfmeter. Das wäre die größte Chance gewesen, die Gegenwehr der roten Laterne endgültig zu brechen.
immer bei uns: Philipp Glomb
Pause
Der Trainer mit der Einstellung nicht zufrieden, forderte ein schnelles 2:0, am besten noch eins mehr um hier den Sack zuzumachen. Die Dritte hielt sich noch einige Minuten gut in der Rolle des Führenden, brachte Adi. Nico wird im Strafraum umgeholst. War zu dem Zeitpunkt schon die 3. Elfmetersituation und endlich kam der Pfiff. Adi, unser sicherster Schütze, trat an und verschoss. Bitter für die Dritte. Das Spiel wurde hässlicher. Räpitz wehrte sich, kam aber selten in den Strafraum. Klare Chancen waren immernoch Mangelware und wir spielten eifrig nach vorne, scheiterten aber oft mit dem letzten Pass. Die Minuten vergingen. Alex kam für Toni, Aube für Zlatan. Es gab noch gelb für Adi und Andy. Und wer, wenn nicht Wolfi hätte die letzte Chance im Spiel versemmeln können. Es war eine Halbzeit, ohne viele Höhepunkte. Aber man muss schließlich auch mal hässlich 1:0 gewinnen. Die Dritte kann nunmal nicht immer schön spielen (hust,reusper)...Der Schiedsrichter pfeift ab....
Die Dritte liegt sich in den Armen. Nach zwei Spielzeiten, in denen man nur auf den Sack bekommen hat, erobert man dieses Jahr drei Spieltage vor Schluss Platz 9 und kann rechnerisch nicht mehr absteigen. Der verdiente Lohn, für all das, was wir in den letzten Spielen investieren mussten. Nie meeehr, 3. Kreis.... hallte es über den Charlottenhof und die geilste Band der Welt ließ es feucht, fröhlich im mannschaftseigenen Klassenerhaltspool gut gehen. Nackt war nur einer, der Aubes Schwester den Schock ihres Lebens verpasste. Wir saßen mit 8 Mann in einem 1,83 m breiten Pool, Philipp Glomb war die ganze Zeit immer bei uns und wir werden im nächsten Heimspiel gegen Lausen alles dafür tun, um diese Poolparty zu wiederholen. Ohne Philipp ist hier gar nichts los. Fakt ist eins: der Benny, der hat als letztes ins Wasser gefurzt.
Montag, 23. Mai 2016
...und dabei hat Aubes Tor nicht mal gezählt...
Nach einer 1:4 Pleite macht man was? Richtig... chronisch unterbesetzt zu einem Klassiker nach Zwenkau fahren, mit 11 1/2.... Moment.... 12 ! Mann (Nachdem Aube ein nichtgegebenes Tor schoss und an der Grundlinie 3 Gegenspieler vernascht, werde ich ihn vorerst nicht mehr als halben Spieler werten!)... Uns ging jedoch keinesfalls der Stift. Die Mannschaft trainiert Woche für Woche hart und scheiß drauf, Zwenkau ist nur einmal im Jahr.
In einem Spiel mit klassischem Scheiß-drauf-Charakter gab Trainer Strohm die Jagd auf die Zwenkauer Hintermannschaft frei. Wolfi und Astin an dem Tag Doppelspitze, Christoph und Lars über Außen. Alle 4 mit der Anweisung drauf zu gehen bis es weh tut. Nico und der Augsburger dahinter, Zentrum dicht machen. Die Dritte begann stürmisch, holte in den ersten 7, 8 Minuten gleich ein halbes Dutzend Ecken heraus, die allesamt Atem und Zeit spürbar anhielten. Wolfi war unleashed und nur schwer zu bremsen, machte uns in den gesamten 90 Minuten viel Spaß. Zwenkau erinnerte uns immer wieder daran, was auf dem kleinen Geläuf bei einem der stärksten Heimteams passiert, wenn man im Mittelfeld zu weit von seinem Gegenspieler weg ist, und spielte sich die ersten Chancen heraus. Doch die Dritte stand hinten gut, biss sich durch und Benny blieb gewohnt kühl, wie ein Eisblock, trotz langer Spielkleidung bei gefühlten 40°. Knappe Viertelstunde rum, Christoph treibt den Ball über rechts, Pass in die Mitte zu Andy, der leitet direkt weiter in den Strafraum zu Wolfi, der sieht Astin sich im Rücken seines Gegenspielers lösend, Direktabnahme in die lange Ecke...Astin...1:0!!! Die Dritte geht hier mit einem One-Touch-Angriff in Führung. Läuft. Zwenkau hatte jetzt richtig Probleme, vorne kam nix zwingendes und hinten den Arsch voll Arbeit weil die Dritte plötzlich mit 100% Richtung Klassenerhalt dampft. Wolfi und Astin erwiesen sich als gold richtig an dem Tag, machten immer wieder Druck und arbeiteten sich Chancen heraus. Lars über links war immer wieder gefährlich. Andy und Nico verpassten gute Schussmöglichkeiten abzuschließen. Zwenkau versuchte mit langen Bällen bei der Dritten wieder alte Schwachstellen aufzureißen. Nach einer halben Stunde machte Toni dann so einen Fehler. Sein Gegenspieler schaffte es in den Strafraum und knallt Benny im Zweikampf das Leder um die Ohren. Der Zwenkauer Beweis was passiert, wenn man plötzlich vom Gas geht und nachlässig wird.
Halbzeit
Die Dritte flüchtete sich in den Schatten. 1:1 in Zwenkau...alles okay. Doch das Spiel sollte sich ziehen. Wechsler hatten wir nur einen. Der Plan war gesprochen: Aube für Wolfi, Wolfi für Astin, Astin für Aube... Zwenkau drückte nun. Die Dritte kämpfte und hielt hinten ihre Positionen. Unser gesperrter Alex wich draußen nicht von unserem aufgehängten Banner, stand hinter seinen Jungs, die nach Standards immer wieder gefährlich waren. Aube nun im Spiel und fügte sich gut ein. Ich will nicht groß rumlabern, an das meiste aus der 2. Halbzeit kann ich mich nicht erinnern. Freistoß Andy (kann auch Basti gewesen sein), vorm Hüter drückt Aube Schäfers den Ball über die Linie, grenzenloser Jubel, ein Pfiff, eine ominöse Handbewegung... Abseits! Aube war fassungslos. Plädierte auf unschuldig. Zwenkau gab immer wieder Gas, doch die Dritte sollte an dem Tag nicht fallen. Zwenkau machte immer wieder die gleichen Fehler. Hohe Fehlpassquote, Bälle immer wieder im Aus. Die Hausherren ließen trotzdem nicht locker. Drückten weiter auf das Tor von BK1. Schlussphase war längst eingeläutet. Nico zieht in den Strafraum, wird gelegt. Freistoß von der Strafraumkante (echt grenzwertig) brachte nix. 85. Minute Freistoß, wieder von links. Andy bringt ihn rein, Nico verlängert. Am langen Pfosten warten Eric und Astin. Der Marokkaner nickt ihn ein. Jetzt brachen hier alle Dämme. Die ganze Mannschaft stämmte sich in der Nachspielzeit nochmal hinter die 3 Punkte. Benny machte sich nochmal lang, fischte einen ganz wichtigen Ball aus der unteren linken Ecke. Konter 1 lief über Astin, der den Ball über links auf Lars spielt, statt wie Kutsche auf mich. Böhlitz hätte sich wiederholen können. Bei Konter 2 blieb Astin am letzten Abwehrspieler hängen und die letzte Aktion im Spiel war ein alleine aufs Tor stürmender Lars, der sich weigerte endlich seine erste Bude zu machen und den Hüter nochmal richtig in Szene setzte...
Die Dritte gewinnt im Zwenkauer Eichholz. AUSWÄRTSSIEG!!! Kam mit einem Hupkonzert und fuhr mit einem noch lauteren Hupkonzert. Ein Sieg, den sich auch Trainer Strohm hoch anrechnen kann, der mit einem guten Training versucht die Jungs Woche für Woche voran zu bringen. Gegen Zwenkau stimmte die Chemie. Die Abwehr hielt dem Druck stand und Astin und Wolfi machten einfach nur Spaß. Das Mittelfeld um Andy, Lars, Nico und Christoph scheuten keinen Zweikampf. Gerade Christoph, der bisher erst einen Einsatz für die Dritte lieferte, knallte diese starken 90 Minuten rein, affengeil. Und Aube? Unter den Augen seiner Schwester, war er der beste Mann. Gönnte sich nach dem Spiel eine ordenliche Dusche, wie ein König. Warum der Zwenkauer Pöbel pötzlich in unsere Kabine stürmt, Alex wüst als Trainer beschimpft wird und Bastis Tasche aus dem Fenster fliegt... Wir können es uns nicht erklären, ein absoluter Skandal. Und ich hoffe die 0,08 € geklauten Bierpfand bekommen wir beim nächsten Aufeinandertreffen zurückgezahlt ! Ganz klar Diebstahl... Und eine Massageliege sollte es auf jedem Sportplatz geben, genauso wie Kühlschränke. Denn den, den uns der LFC damals in die Kabine stellte, war auch zum benutzen da.
Super Dritte, super Dritte, hey...hey!
Super, super.
AUSWÄRTSSIEG , AUSWÄRTSSIEG , AUSWÄRTSSIEG !!!
In einem Spiel mit klassischem Scheiß-drauf-Charakter gab Trainer Strohm die Jagd auf die Zwenkauer Hintermannschaft frei. Wolfi und Astin an dem Tag Doppelspitze, Christoph und Lars über Außen. Alle 4 mit der Anweisung drauf zu gehen bis es weh tut. Nico und der Augsburger dahinter, Zentrum dicht machen. Die Dritte begann stürmisch, holte in den ersten 7, 8 Minuten gleich ein halbes Dutzend Ecken heraus, die allesamt Atem und Zeit spürbar anhielten. Wolfi war unleashed und nur schwer zu bremsen, machte uns in den gesamten 90 Minuten viel Spaß. Zwenkau erinnerte uns immer wieder daran, was auf dem kleinen Geläuf bei einem der stärksten Heimteams passiert, wenn man im Mittelfeld zu weit von seinem Gegenspieler weg ist, und spielte sich die ersten Chancen heraus. Doch die Dritte stand hinten gut, biss sich durch und Benny blieb gewohnt kühl, wie ein Eisblock, trotz langer Spielkleidung bei gefühlten 40°. Knappe Viertelstunde rum, Christoph treibt den Ball über rechts, Pass in die Mitte zu Andy, der leitet direkt weiter in den Strafraum zu Wolfi, der sieht Astin sich im Rücken seines Gegenspielers lösend, Direktabnahme in die lange Ecke...Astin...1:0!!! Die Dritte geht hier mit einem One-Touch-Angriff in Führung. Läuft. Zwenkau hatte jetzt richtig Probleme, vorne kam nix zwingendes und hinten den Arsch voll Arbeit weil die Dritte plötzlich mit 100% Richtung Klassenerhalt dampft. Wolfi und Astin erwiesen sich als gold richtig an dem Tag, machten immer wieder Druck und arbeiteten sich Chancen heraus. Lars über links war immer wieder gefährlich. Andy und Nico verpassten gute Schussmöglichkeiten abzuschließen. Zwenkau versuchte mit langen Bällen bei der Dritten wieder alte Schwachstellen aufzureißen. Nach einer halben Stunde machte Toni dann so einen Fehler. Sein Gegenspieler schaffte es in den Strafraum und knallt Benny im Zweikampf das Leder um die Ohren. Der Zwenkauer Beweis was passiert, wenn man plötzlich vom Gas geht und nachlässig wird.
Halbzeit
Die Dritte flüchtete sich in den Schatten. 1:1 in Zwenkau...alles okay. Doch das Spiel sollte sich ziehen. Wechsler hatten wir nur einen. Der Plan war gesprochen: Aube für Wolfi, Wolfi für Astin, Astin für Aube... Zwenkau drückte nun. Die Dritte kämpfte und hielt hinten ihre Positionen. Unser gesperrter Alex wich draußen nicht von unserem aufgehängten Banner, stand hinter seinen Jungs, die nach Standards immer wieder gefährlich waren. Aube nun im Spiel und fügte sich gut ein. Ich will nicht groß rumlabern, an das meiste aus der 2. Halbzeit kann ich mich nicht erinnern. Freistoß Andy (kann auch Basti gewesen sein), vorm Hüter drückt Aube Schäfers den Ball über die Linie, grenzenloser Jubel, ein Pfiff, eine ominöse Handbewegung... Abseits! Aube war fassungslos. Plädierte auf unschuldig. Zwenkau gab immer wieder Gas, doch die Dritte sollte an dem Tag nicht fallen. Zwenkau machte immer wieder die gleichen Fehler. Hohe Fehlpassquote, Bälle immer wieder im Aus. Die Hausherren ließen trotzdem nicht locker. Drückten weiter auf das Tor von BK1. Schlussphase war längst eingeläutet. Nico zieht in den Strafraum, wird gelegt. Freistoß von der Strafraumkante (echt grenzwertig) brachte nix. 85. Minute Freistoß, wieder von links. Andy bringt ihn rein, Nico verlängert. Am langen Pfosten warten Eric und Astin. Der Marokkaner nickt ihn ein. Jetzt brachen hier alle Dämme. Die ganze Mannschaft stämmte sich in der Nachspielzeit nochmal hinter die 3 Punkte. Benny machte sich nochmal lang, fischte einen ganz wichtigen Ball aus der unteren linken Ecke. Konter 1 lief über Astin, der den Ball über links auf Lars spielt, statt wie Kutsche auf mich. Böhlitz hätte sich wiederholen können. Bei Konter 2 blieb Astin am letzten Abwehrspieler hängen und die letzte Aktion im Spiel war ein alleine aufs Tor stürmender Lars, der sich weigerte endlich seine erste Bude zu machen und den Hüter nochmal richtig in Szene setzte...
Die Dritte gewinnt im Zwenkauer Eichholz. AUSWÄRTSSIEG!!! Kam mit einem Hupkonzert und fuhr mit einem noch lauteren Hupkonzert. Ein Sieg, den sich auch Trainer Strohm hoch anrechnen kann, der mit einem guten Training versucht die Jungs Woche für Woche voran zu bringen. Gegen Zwenkau stimmte die Chemie. Die Abwehr hielt dem Druck stand und Astin und Wolfi machten einfach nur Spaß. Das Mittelfeld um Andy, Lars, Nico und Christoph scheuten keinen Zweikampf. Gerade Christoph, der bisher erst einen Einsatz für die Dritte lieferte, knallte diese starken 90 Minuten rein, affengeil. Und Aube? Unter den Augen seiner Schwester, war er der beste Mann. Gönnte sich nach dem Spiel eine ordenliche Dusche, wie ein König. Warum der Zwenkauer Pöbel pötzlich in unsere Kabine stürmt, Alex wüst als Trainer beschimpft wird und Bastis Tasche aus dem Fenster fliegt... Wir können es uns nicht erklären, ein absoluter Skandal. Und ich hoffe die 0,08 € geklauten Bierpfand bekommen wir beim nächsten Aufeinandertreffen zurückgezahlt ! Ganz klar Diebstahl... Und eine Massageliege sollte es auf jedem Sportplatz geben, genauso wie Kühlschränke. Denn den, den uns der LFC damals in die Kabine stellte, war auch zum benutzen da.
Super Dritte, super Dritte, hey...hey!
Super, super.
AUSWÄRTSSIEG , AUSWÄRTSSIEG , AUSWÄRTSSIEG !!!
Freitag, 20. Mai 2016
Zwenkau ist nur einmal im Jahr
14 Mann im Training... Die Dritte zeigte sich willig und gerüstet für das Auswärtsspiel am Sonntag in Zwenkau, auch wenn am Ende weniger Mann mitfahren, als beim Training anwesend waren. Verzichten müssen die Lindenauer Jungs unter anderem auf unseren gesperrten Hulkster, der im letzten Spiel gegen seinen Ex-Verein auf bisher nicht ganz geklärte Weise Gelb/Rot bekommen hatte. Die Spielpause mit dem noch dazu spielfreien Wochenende dazwischen zerrt schon sehr an seinen Nerven. Ich weis natürlich nur allzu gut wie sich sowas anfühlt...
Mit Dryzc, Taoufyq und Jaumann hofft die Dritte natürlich drei unbekannte Komponenten mit nach Zwenkau zu bringen, um den Gegner vielleicht noch mit einem höheren Grad an Unberechenbarkeit zu verunsichern. Ich hoffe noch auf Coldi, denn mit Denny und kurioserweise auch Adi, fehlen schon zwei Spieler zu viel. Das betteln beim Stand-by Profi hat auch nichts gebracht, aber am Ende wirds wahrscheinlich auch mehr bringen mit Leuten auf dem Platz zu stehen, die mit Leidenschaft für das stehen, was wir uns über Jahre aufgebaut haben, und die dafür kämpfen, dass nicht einfach so wegzuschmeißen..
Unsere Weiße Weste der letzten Spiele wurde von Bienitz beschmutzt, die Mannschaft machte einen Schritt zurück und will sich nun den 90 Minuten im Eichholz annehmen, um sich wieder drei Schritte nach vorne zu kämpfen. Alles geben Jungs.
#alwaysfight #unabsteigbar #zwenkauistnureinmalimjahr
Mit Dryzc, Taoufyq und Jaumann hofft die Dritte natürlich drei unbekannte Komponenten mit nach Zwenkau zu bringen, um den Gegner vielleicht noch mit einem höheren Grad an Unberechenbarkeit zu verunsichern. Ich hoffe noch auf Coldi, denn mit Denny und kurioserweise auch Adi, fehlen schon zwei Spieler zu viel. Das betteln beim Stand-by Profi hat auch nichts gebracht, aber am Ende wirds wahrscheinlich auch mehr bringen mit Leuten auf dem Platz zu stehen, die mit Leidenschaft für das stehen, was wir uns über Jahre aufgebaut haben, und die dafür kämpfen, dass nicht einfach so wegzuschmeißen..
Unsere Weiße Weste der letzten Spiele wurde von Bienitz beschmutzt, die Mannschaft machte einen Schritt zurück und will sich nun den 90 Minuten im Eichholz annehmen, um sich wieder drei Schritte nach vorne zu kämpfen. Alles geben Jungs.
#alwaysfight #unabsteigbar #zwenkauistnureinmalimjahr
Montag, 9. Mai 2016
Bienitz bricht die Serie der Dritten
5 Spiele ungeschlagen... die Dritte spielt derzeit ihre beste Saison in der 2. Kreisklasse. Erarbeitete sich sogar nach langem Kampf wieder sowas wie ein Kontakt zum Mittelfeld, jagt plötzlich Mannschaften, die im Leben nicht gedacht haben, dass die Dritte mal in ihre Tabellenregionen vordringt. Mit einem 3er gegen Bienitz lässt du plötzlich Miltitz stehen und rückst hauch dünn an die Burghausener ran.
Anpfiff... die Dritte stürmt direkt los. Nach einer Ecke lässt unser Geburtstagskind Alex mal aus der Distanz einen zappeln. Der Ball setzt vorm Hüter nochmal auf, der den Ball mit der Faust noch über die Latte lenken musste. Alex drehte sich schon weg und verpasste fast das 1:0. Die daraus folgenden zwei Ecken waren ebenfalls gefährlich. 8. Minute, Bienitz kommt das erste mal vors Tor, Eckball. Und es zeigte sich nun, ähnlich wie im Spielverlauf, wo unsere zwei Sechser selten gut zusammen fanden, und ausgerechnet Nico defensiv große Defizite aufwies, wie schnell es gehen kann. Nico geht nicht mit hoch zum Kopfball, 0:1. Die Dritte wirkte nun eingeschüchtert, schläfrig, war schwer wachzurütteln. Angriffe wurden meist durch rüde Fouls gestoppt. Folgerichtig bettelte der erste nach 20 Minuten um einen Platzverweis, sah nach Diskussionen mit dem Offiziellen auch sofort die Ampel. Nico führte einen Frestoß schnell aus, schickte Adi frei aufs Tor, dem die Nerven versagten.. Wolfi machte rechts ein Bombenspiel, war immer anspielbereit, jagte jedem Ball hinterher und suchte mehrfach den Abschluss. Mit dem Pausengong tankte sich Coldi in den Strafraum, lässt die komplette Hintermannschaft stehen und verzog seinen Schuss ins lange Eck. Bienitzer Aktionen waren für mich nicht nennenswert, dass wir den 10er nicht in den Griff bekamen, dass ist kein Geheimnis und dass die Gäste,trotz Unterzahl, nicht chancenlos waren, will ich auch nicht verschweigen.
Durchgang zwei, die Dritte wollte nochmal alles geben, sich nicht mit der Ratlosigkeit über den Rückstand zufrieden geben, ging raus und fing sich das 0:2... Einstand nach Maß. So richtig wollten jetzt nicht mehr alle. Adi war der erste, der motivationslos den Platz verlassen musste. Philipp versuchte von hinten nochmal zu pushen, erreichte längst nicht jeden. Bienitz verpasste nachzulegen, spielte so auf Zeit, dass der Schiedsrichter am Ende 6 Minuten drauf packte. Unsere Jungs versuchten immer wieder nach vorne zu spielen, wirkte alles zu verzweifelt. Basti geht rechts in den Strafraum, schließt zu überhastet ab, übersieht den freistehenden Astin links. Zlatan nimmt Benny, der quer zum 16er sich den Ball auf den linken legen wollte und selbst sagt er wäre da noch ran gekommen. Astin scheitert frei vorm Tor, indem er den Ball knapp rechts vorbei legt. Schlussphase. Flanke von links, in der Mitte Wolfe mit der Direktabnahme. Der Hüter ohne Chance. 1:2. Die Dritte wieder ran, jetzt alles nach vorne. Bienitz kontert und macht nochmal zwei...
Dafür dass sich die Gäste aus Burghausen aus Respekt und Angst vor der Dritten sich den 36 Tore Stürmer von der 1. geholt haben, find ich es sehr unsportlich, mir dann noch den Hohn und Spott von Hernn Köttwitz anzuhören. Die #2 von den Gästen bettelte auch 90 Minuten um einen Platzverweis, erst recht in der letzten Aktion im Spiel. Völlig krankes, dumpfbackiges Nachtreten... Aber gut. Wir müssen uns eingestehen, dass uns gegen eine der unsportlichsten Truppen der Liga leider die Eier aus den letzten Wochen gefehlt haben. Halten wir aber fest, dass Bienitz mit 3 Toren von einem Stürmer gewinnt, der in dem Spiel nichts zu suchen hat. Wir mosern noch ein bisschen in uns rein und wissen, dass wir die unabsteigbaren sind und wir werden immer und immer und immer wieder kommen. Von 10 Spielen werdet ihr vielleicht 9 gewinnen, aber irgendwann kommt die Dritte und reißt euch den Arsch auf, wenn ihr es am wenigsten vermutet. Wir haben bis jetzt alle irgendwann gekriegt und Köttwitz, du bist dann auch noch da und wir werden mit dem Finger auf dich zeigen und lachen...
Anpfiff... die Dritte stürmt direkt los. Nach einer Ecke lässt unser Geburtstagskind Alex mal aus der Distanz einen zappeln. Der Ball setzt vorm Hüter nochmal auf, der den Ball mit der Faust noch über die Latte lenken musste. Alex drehte sich schon weg und verpasste fast das 1:0. Die daraus folgenden zwei Ecken waren ebenfalls gefährlich. 8. Minute, Bienitz kommt das erste mal vors Tor, Eckball. Und es zeigte sich nun, ähnlich wie im Spielverlauf, wo unsere zwei Sechser selten gut zusammen fanden, und ausgerechnet Nico defensiv große Defizite aufwies, wie schnell es gehen kann. Nico geht nicht mit hoch zum Kopfball, 0:1. Die Dritte wirkte nun eingeschüchtert, schläfrig, war schwer wachzurütteln. Angriffe wurden meist durch rüde Fouls gestoppt. Folgerichtig bettelte der erste nach 20 Minuten um einen Platzverweis, sah nach Diskussionen mit dem Offiziellen auch sofort die Ampel. Nico führte einen Frestoß schnell aus, schickte Adi frei aufs Tor, dem die Nerven versagten.. Wolfi machte rechts ein Bombenspiel, war immer anspielbereit, jagte jedem Ball hinterher und suchte mehrfach den Abschluss. Mit dem Pausengong tankte sich Coldi in den Strafraum, lässt die komplette Hintermannschaft stehen und verzog seinen Schuss ins lange Eck. Bienitzer Aktionen waren für mich nicht nennenswert, dass wir den 10er nicht in den Griff bekamen, dass ist kein Geheimnis und dass die Gäste,trotz Unterzahl, nicht chancenlos waren, will ich auch nicht verschweigen.
Durchgang zwei, die Dritte wollte nochmal alles geben, sich nicht mit der Ratlosigkeit über den Rückstand zufrieden geben, ging raus und fing sich das 0:2... Einstand nach Maß. So richtig wollten jetzt nicht mehr alle. Adi war der erste, der motivationslos den Platz verlassen musste. Philipp versuchte von hinten nochmal zu pushen, erreichte längst nicht jeden. Bienitz verpasste nachzulegen, spielte so auf Zeit, dass der Schiedsrichter am Ende 6 Minuten drauf packte. Unsere Jungs versuchten immer wieder nach vorne zu spielen, wirkte alles zu verzweifelt. Basti geht rechts in den Strafraum, schließt zu überhastet ab, übersieht den freistehenden Astin links. Zlatan nimmt Benny, der quer zum 16er sich den Ball auf den linken legen wollte und selbst sagt er wäre da noch ran gekommen. Astin scheitert frei vorm Tor, indem er den Ball knapp rechts vorbei legt. Schlussphase. Flanke von links, in der Mitte Wolfe mit der Direktabnahme. Der Hüter ohne Chance. 1:2. Die Dritte wieder ran, jetzt alles nach vorne. Bienitz kontert und macht nochmal zwei...
Dafür dass sich die Gäste aus Burghausen aus Respekt und Angst vor der Dritten sich den 36 Tore Stürmer von der 1. geholt haben, find ich es sehr unsportlich, mir dann noch den Hohn und Spott von Hernn Köttwitz anzuhören. Die #2 von den Gästen bettelte auch 90 Minuten um einen Platzverweis, erst recht in der letzten Aktion im Spiel. Völlig krankes, dumpfbackiges Nachtreten... Aber gut. Wir müssen uns eingestehen, dass uns gegen eine der unsportlichsten Truppen der Liga leider die Eier aus den letzten Wochen gefehlt haben. Halten wir aber fest, dass Bienitz mit 3 Toren von einem Stürmer gewinnt, der in dem Spiel nichts zu suchen hat. Wir mosern noch ein bisschen in uns rein und wissen, dass wir die unabsteigbaren sind und wir werden immer und immer und immer wieder kommen. Von 10 Spielen werdet ihr vielleicht 9 gewinnen, aber irgendwann kommt die Dritte und reißt euch den Arsch auf, wenn ihr es am wenigsten vermutet. Wir haben bis jetzt alle irgendwann gekriegt und Köttwitz, du bist dann auch noch da und wir werden mit dem Finger auf dich zeigen und lachen...
Montag, 2. Mai 2016
Dritte kämpft für die Serie
Vier Spiele ungeschlagen, die letzten drei davon zu null. Bei der Dritten scheint die Sonne so hell wie schon lange nicht mehr. Doch ausgerechnet ein Samstagsspiel in Lindenthal, wo im Vorfeld schon 7 Mann aus der Miltitzer 2:0-Siegermannschaft passen mussten, drohte dem ganzen einen faden Beigeschmack zu verpassen. Die ganze Woche musste man damit verbringen irgendwie den Kader zu pimpen. Unsere "alten" Kutsche und Jeff, der die Dritte noch vor die eigene Heimat stellte, waren sofort bereit. Von der II. kam noch Erwis für die Bank. Für die Jungs gab es vor dem Umziehen noch Käffchen und Bananen, was uns vorallem nochmal daran erinnern sollte, wie wir in den vergangenen Wochen Seite an Seite gefightet haben. Just in so einem Moment schreibt dir ein alter Bekannter, scheinbar etwas außer Form geratener, aber immernoch erstes und einzigstes Ehrenmitglied der Dritten, ob wir ihn brauchen... So eine Frage...
Die Dritte spielte zunächst mit einer Spitze und zwei Sechsern, damit nicht gleich von Beginn an was anbrennt. Der Trainer mahnte nochmal, dass bei Lindenthaler Spielen die meisten Tore fallen. Da unsere Abwehr zuletzt die wenigsten kassierte, was an sich schon unfassbar ist, wollten wir dieser Statistik zumindest aus eigener Sicht, entgegenwirken. Nach dem 3:3 im Hinspiel, zeigte die Dritte deutlich, dass man etwas dazugelernt hat. Der Einsatz war höher, die mannschaftliche Geschlossenheit intensiver und insgesamt die Dritte nach den positiven Ergebnissen in den letzten Wochen immernoch bissig. Adi störte als hängende Spitze immer sofort, bewegte sich mit Astin extem gut. Über links leitete Adi das erste Tor ein. Pass auf Andy, der schickt Jeff etwas zu steil, doch der Hüter schlägt beim Versuch den Ball zu klären ein Luftloch. Jeff hielt nur noch die Sohle dran. 1:0... Lindenthal geschockt. Wir auch ^^ Wieder vorne, nach 8 Minuten. Lindenthal war bemüht. Wenn sie kamen, dann durch die Mitte, wo die zwei Sechser zunächst gar nicht miteinander klar kamen. Doch unsere Defensive ließ wenig zu. Alex als Innenverteidiger mit einem sehr guten Tag und einer wahnsinns Rettungstat, kämpfte unter anderem gegen den Ellenbogen vom Kragenhochsteller, Lars der den Formstarken Eric 1 zu 1 ersetzte, Killer Kaufmann zeigte sich selbstbewusst. Vorne hatte man durchaus einige Möglichkeiten das Ergebnis zu erhöhen. Mit Adi, Astin und Jeff war die gegnerische Abwehr zunehmenst überfordert. 23. Minute, die Dritte machts schnell. Ich Doppelpass mit Jeff, Doppelpass mit Astin, der etwas zu lange Ball, wollte vom Verteidiger abgelaufen werden, mit einem langen Bein spitzelte ich den Ball quer in die Mitte auf Adi, der Hüter konnte dem Ball und Adi, wie er ihn über die Linie schiebt, nur hinterher gucken. Astin verpasste nochmal einen drauf zu setzen. Ging alleine aufs Tor, Adi wartete in der Mitte, doch der Hüter verhinderte zunächst das 1. Tor unseres Marokkaners. Coldi pennte kurz vor der Pause bei einem Freistoß, machte bis dahin ein starkes Spiel über links. Lindenthal war wieder im Spiel, 1:2, und drückte nochmal bis zum Pausenpfiff.
In der Pause kamen alle wieder runter. Lindenthal kippte mit dem Anschlusstreffer fast das Spiel. Andy musste als Sechser etwas runterfahren. Stellte 45 Minuten lang lautstark alle Männer um sich rum, vergaß sich oft selbst dabei. Jeff und Astin gingen runter. Ken und Erwis kamen. Lindenthal drückte zunächst weiter. Die Dritte befreite sich nicht mehr so schnell und unbeschwert aus der eigenen Hälfte. Erwis konnte Jeff nicht annähernd auf rechts ersetzen. Einen direkten Schuss im 16er fing ein aus dem Nichts anrennender Andy noch mit dem Körper ab. Benny wäre chancenlos gewesen. Ken brach links plötzlich durch, sein Querpass fande keinen Abnehmer in der bis dato größten Chance im 2. Durchgang. Gerade als sich der Schreiber eingespielt und zu altem Glanz gefunden hatte, die Offensive der Dritten wieder etwas ins Rollen kam, griff ein Gegenspieler Eriws an den Hals, nach einer Spuckattacke flog der kleine Albaner dann mit glatt rot runter. Unschön und absolut Unangebracht... Der Offizieller verpasste es aber an der Stelle den Halsgrabscher als Auslöser mit gelb zu bestrafen. Jeff kam nochmal für Adi als Sechser taktisch, riesen Spiel von Adi, jetzt mussten wir es irgendwie anders zuende bringen. Ken war vorne auf sich alleine gestellt. Kutsche war im Eimer, Astin musste wieder rein, linkes Mittelfeld, Coldi in die Mitte als Sechser, Jeff wieder über rechts. Die Dritte versuchte alles. Langer Ball in den Strafraum der Dritten, ein Lindenthaler Spieler will den Ball über die Linie drücken. Ich stand auf der Linie, wehrte den Ball mit dem Fuß ab, der direkt in die Arme von Benny fliegt. Jetzt stemmte sich hier jeder gegen den Ausgleich. Ken und Astin gingen vorne immer wieder drauf. Ein Rückpass zum Torwart fing Astin ab, der mit Ball aufs leere Tor geht... 3:1 !!! 86. Minute, die Entscheidung. Warum der Schiedsrichter seine angezeigten zwei Minuten am Ende fast verdreifachte, ich weis es nicht.
Die Dritte gewinnt nach aufopferungsvollen Kampf mit 3:1 endlich mal bei Einheit Lindenthal. Jahr für Jahr nah dran gewesen und jetzt baut man ausgerechnet dort die eigene Rückrundenserie auf 5 ungeschlagene Spiele aus. Die geilste Band der Welt kämpfte, stellte sich geschlossen hinter die eigene Führung und verteidigte diese bis zu Astins Todesstoß. Die Dritte machte einen Kreis, feierte, hüpfte und ließ sich später bei den Klängen von You`ll never walk alone das Bier ordentlich schmecken. In einem ruhigen Moment seh ich die Jungs immer noch im Kreis stehen, gucke in die Gesichter der Jungs, die seid 5 Spielen alles dafür tun, um die Klasse zu halten und bekomme Gänsehaut. Sonntag gegen Bienitz ist der Kader wieder voll, die Jungs motiviert auch die Verbesserung der Heimstatistik anzugehen. Wir werden alles geben. Und in einer Zeit, wo sich kaum einer für die Dritte interessiert, sage ich WIR SIND DRITTE, UNABSTEIGBARE DRITTE !!!
Die Dritte spielte zunächst mit einer Spitze und zwei Sechsern, damit nicht gleich von Beginn an was anbrennt. Der Trainer mahnte nochmal, dass bei Lindenthaler Spielen die meisten Tore fallen. Da unsere Abwehr zuletzt die wenigsten kassierte, was an sich schon unfassbar ist, wollten wir dieser Statistik zumindest aus eigener Sicht, entgegenwirken. Nach dem 3:3 im Hinspiel, zeigte die Dritte deutlich, dass man etwas dazugelernt hat. Der Einsatz war höher, die mannschaftliche Geschlossenheit intensiver und insgesamt die Dritte nach den positiven Ergebnissen in den letzten Wochen immernoch bissig. Adi störte als hängende Spitze immer sofort, bewegte sich mit Astin extem gut. Über links leitete Adi das erste Tor ein. Pass auf Andy, der schickt Jeff etwas zu steil, doch der Hüter schlägt beim Versuch den Ball zu klären ein Luftloch. Jeff hielt nur noch die Sohle dran. 1:0... Lindenthal geschockt. Wir auch ^^ Wieder vorne, nach 8 Minuten. Lindenthal war bemüht. Wenn sie kamen, dann durch die Mitte, wo die zwei Sechser zunächst gar nicht miteinander klar kamen. Doch unsere Defensive ließ wenig zu. Alex als Innenverteidiger mit einem sehr guten Tag und einer wahnsinns Rettungstat, kämpfte unter anderem gegen den Ellenbogen vom Kragenhochsteller, Lars der den Formstarken Eric 1 zu 1 ersetzte, Killer Kaufmann zeigte sich selbstbewusst. Vorne hatte man durchaus einige Möglichkeiten das Ergebnis zu erhöhen. Mit Adi, Astin und Jeff war die gegnerische Abwehr zunehmenst überfordert. 23. Minute, die Dritte machts schnell. Ich Doppelpass mit Jeff, Doppelpass mit Astin, der etwas zu lange Ball, wollte vom Verteidiger abgelaufen werden, mit einem langen Bein spitzelte ich den Ball quer in die Mitte auf Adi, der Hüter konnte dem Ball und Adi, wie er ihn über die Linie schiebt, nur hinterher gucken. Astin verpasste nochmal einen drauf zu setzen. Ging alleine aufs Tor, Adi wartete in der Mitte, doch der Hüter verhinderte zunächst das 1. Tor unseres Marokkaners. Coldi pennte kurz vor der Pause bei einem Freistoß, machte bis dahin ein starkes Spiel über links. Lindenthal war wieder im Spiel, 1:2, und drückte nochmal bis zum Pausenpfiff.
In der Pause kamen alle wieder runter. Lindenthal kippte mit dem Anschlusstreffer fast das Spiel. Andy musste als Sechser etwas runterfahren. Stellte 45 Minuten lang lautstark alle Männer um sich rum, vergaß sich oft selbst dabei. Jeff und Astin gingen runter. Ken und Erwis kamen. Lindenthal drückte zunächst weiter. Die Dritte befreite sich nicht mehr so schnell und unbeschwert aus der eigenen Hälfte. Erwis konnte Jeff nicht annähernd auf rechts ersetzen. Einen direkten Schuss im 16er fing ein aus dem Nichts anrennender Andy noch mit dem Körper ab. Benny wäre chancenlos gewesen. Ken brach links plötzlich durch, sein Querpass fande keinen Abnehmer in der bis dato größten Chance im 2. Durchgang. Gerade als sich der Schreiber eingespielt und zu altem Glanz gefunden hatte, die Offensive der Dritten wieder etwas ins Rollen kam, griff ein Gegenspieler Eriws an den Hals, nach einer Spuckattacke flog der kleine Albaner dann mit glatt rot runter. Unschön und absolut Unangebracht... Der Offizieller verpasste es aber an der Stelle den Halsgrabscher als Auslöser mit gelb zu bestrafen. Jeff kam nochmal für Adi als Sechser taktisch, riesen Spiel von Adi, jetzt mussten wir es irgendwie anders zuende bringen. Ken war vorne auf sich alleine gestellt. Kutsche war im Eimer, Astin musste wieder rein, linkes Mittelfeld, Coldi in die Mitte als Sechser, Jeff wieder über rechts. Die Dritte versuchte alles. Langer Ball in den Strafraum der Dritten, ein Lindenthaler Spieler will den Ball über die Linie drücken. Ich stand auf der Linie, wehrte den Ball mit dem Fuß ab, der direkt in die Arme von Benny fliegt. Jetzt stemmte sich hier jeder gegen den Ausgleich. Ken und Astin gingen vorne immer wieder drauf. Ein Rückpass zum Torwart fing Astin ab, der mit Ball aufs leere Tor geht... 3:1 !!! 86. Minute, die Entscheidung. Warum der Schiedsrichter seine angezeigten zwei Minuten am Ende fast verdreifachte, ich weis es nicht.
Die Dritte gewinnt nach aufopferungsvollen Kampf mit 3:1 endlich mal bei Einheit Lindenthal. Jahr für Jahr nah dran gewesen und jetzt baut man ausgerechnet dort die eigene Rückrundenserie auf 5 ungeschlagene Spiele aus. Die geilste Band der Welt kämpfte, stellte sich geschlossen hinter die eigene Führung und verteidigte diese bis zu Astins Todesstoß. Die Dritte machte einen Kreis, feierte, hüpfte und ließ sich später bei den Klängen von You`ll never walk alone das Bier ordentlich schmecken. In einem ruhigen Moment seh ich die Jungs immer noch im Kreis stehen, gucke in die Gesichter der Jungs, die seid 5 Spielen alles dafür tun, um die Klasse zu halten und bekomme Gänsehaut. Sonntag gegen Bienitz ist der Kader wieder voll, die Jungs motiviert auch die Verbesserung der Heimstatistik anzugehen. Wir werden alles geben. Und in einer Zeit, wo sich kaum einer für die Dritte interessiert, sage ich WIR SIND DRITTE, UNABSTEIGBARE DRITTE !!!
Montag, 25. April 2016
Philipp bricht den Bann...
Trainer Strohm machte es vor dem Spiel klar deutlich. Wir hatten uns in den letzten Spielen gefangen. Haben in unseren Rhytmus gefunden, bringen gute Leistungen, unabhängig von Personalien. Doch einen nahm er dennoch in die Pflicht. Philipp Glomb bekam es vor versammelter Mannschaft vorgerechnet: 756 Tage nicht mehr zu null gespielt... Tage nicht Minuten...da fragte Philipp doch lieber noch zwei mal nach. Hinzu kommt eine bestechend gute Statistik unter Killer Kaufmann im Tor. Philipp und der Bann auf der einen, die Wiedergutmachung für die Pleiten im Hinspiel und das 3:6 aus der letzten Saison, auf der anderen Seite. Trainer Strohm wollte drei Punkte.
Miltitz nahm die Offenbarung des Schiedsrichters, er sei ein junger, unerfahrener Sportsfreund, mit wenig Praxis an der Pfeife dankend an und nutzte jede sich bietende Situation um dem besagten Schiedsrichter alles in den Mund zu legen, was man sonst nicht pfeift. Die Dritte bemühte sich den Leistungen der letzten beiden Spiele gerecht zu werden, scheiterte aber vorallem in der Ballkontrolle. Miltitz erkannte die Schwächen wenig bis gar nicht und ermöglichte der Dritten in den ersten Minuten die ersten Warnschüsse, wohin die Reise an dem Tag gehen könnte. Gerade unsere Stürmer zeigten sich mal etwas in Schusslaune. Adi hatte einen guten Zug zum Tor, Astin traute sich selten, legte ein mal auf Nico, der einen Schuss aufs Tor brachte. Eine Hereingabe von Wolfi verpasste Erics Kopf nur knapp. Auf das Tor vom sehr wachsamen und disziplinierten 756 - Tage - Philipp kam ebenfalls wenig bis gar nichts. Miltitz war stets bemüht, mehr auch nicht. Mit der Art und Weise unseres Spiels war Trainer Strohm ganz und gar nicht zufrieden, da kam die 14. Minute ganz gelegen. Asti gab von rechts einen Schuss ab. Der Hüter entschied sich noch in der Parade den Ball statt zur Seite, lieber doch auf die Füße von Adi brallen zu lassen. Der mag solche Geschenke und lässt sich nicht zwei mal bitten. Bis zur Pause änderte sich wenig. Miltitz war harmlos, unsere Ballbeherrschung mangelhaft, die Null stand, Führung war auch da... Einen Aufreger gab es dennoch. In der Gästemannschaft gab es plötzlich Unruhen. Der Hüter war plötzlich außer sich vor Wut auf einen Mitspieler, pöbelte, beleidigte und sagte schließlich zum Offiziellen "Zeig mir doch Rot, du Homo!"... es gab gelb...
Zur Pause wechselten die Gäste ihren Hüter, der Vertreter machte es besser, spielte mit, brachte Sicherheit. Doch die restliche Mannschaft dankte es ihm nicht. Die Dritte brachte Stefan für Nico um die Kondition im Mittelfeld für den zuletzt einige Spiele verpassenden Nico stabil zu halten und blieb weiterhin gefährlich. Miltitz machte hinten immer öfters auf und somit Platz für strittige Abseitsentscheidungen. Die Dritte beschwerte sich nicht und putzte sich den Mund ab. Der Trainer wollte es selbst richten. Basti schritt nach vorne und köpfte eine Wolfi-Ecke aufs Tor, als ein Miltitzer mit seinem Ellenbogen die Flugbahn des Balls behinderte. Folgerichtig zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Adi hatte wenig Mühe. 2:0... Miltitz so gut wie weg aber in 25 Minuten kann viel passieren. Letztes Jahr reichten den Grün-Weißen 15 Minuten für 5 Tore. Doch zunächst konterte die Dritte munter weiter. Lars mit freiem Weg zum Tor, verspringt der Ball, als er in den Strafraum eindringt... Nico, nun wieder im Spiel, geht alleine aufs Tor, nach dem, wie er selbst sagt, sich den Ball weltklasse am Spieler vorbei legt. Doch zum Abschluss kam es nicht, nennen wir es Trainingsrückstand. Für Adi war Schluss. Zwei Tore reichten. Mit Alex kam ein zweiter Sechser um hinten dicht zu machen. Sein Einstand war ein Zweikampf mit dem stinkigen Roland, der nach der ersten Begegnung mit dem Kleenen sich freiwillig auswechselte. Hulk eben. Philipp wurde in der Schlussphase nochmal richtig nervös. Die Null stand immernoch und er vergaß die Zwei-Tore-Führung, unterstellte seiner Mannschaft sich nur hinten rein zu stellen, was man aber so macht, für gewöhnlich, wenn man merkt, dass dem Gegner nichts gelingt, kein Schuss richtig aufs Tor kommt und ja, man eben 2:0 führt. Gelb gabs dann auch noch, weil Philipp, so der Vorwurf, zum Ball guckt... er sammelt halt.
Abpfiff, gleich zu Philipp. Mann des Spiels, wenig zu tun, aber die 756 Tage, aus und vorbei. Der Bann ist gebrochen. Philipp Glomb lebt oder wie der Schreiber so schön sagte, die Dritte lebt. Wir machten unseren Kreis, feierten, hüpften, was wir zuletzt beim Aufstieg im Juni 2013 von der Dritten zu sehen bekamen. Die Jungs von der Dritten bauen ihre Serie auf nunmehr 4 ungeschlagene Rückrundenspiele aus. Holten in den letzten drei Spielen 7 Punkte und blieben hinten jeweils zu null. Man könnte sagen es läuft. Das Samstagsspiel in Lindenthal diese Woche wird unseren Kader auf eine harte Probe stellen. Doch eng zusammengerückt in knapper Besetzung, wollen wir alles versuchen um für die Serie zu kämpfen.
Miltitz nahm die Offenbarung des Schiedsrichters, er sei ein junger, unerfahrener Sportsfreund, mit wenig Praxis an der Pfeife dankend an und nutzte jede sich bietende Situation um dem besagten Schiedsrichter alles in den Mund zu legen, was man sonst nicht pfeift. Die Dritte bemühte sich den Leistungen der letzten beiden Spiele gerecht zu werden, scheiterte aber vorallem in der Ballkontrolle. Miltitz erkannte die Schwächen wenig bis gar nicht und ermöglichte der Dritten in den ersten Minuten die ersten Warnschüsse, wohin die Reise an dem Tag gehen könnte. Gerade unsere Stürmer zeigten sich mal etwas in Schusslaune. Adi hatte einen guten Zug zum Tor, Astin traute sich selten, legte ein mal auf Nico, der einen Schuss aufs Tor brachte. Eine Hereingabe von Wolfi verpasste Erics Kopf nur knapp. Auf das Tor vom sehr wachsamen und disziplinierten 756 - Tage - Philipp kam ebenfalls wenig bis gar nichts. Miltitz war stets bemüht, mehr auch nicht. Mit der Art und Weise unseres Spiels war Trainer Strohm ganz und gar nicht zufrieden, da kam die 14. Minute ganz gelegen. Asti gab von rechts einen Schuss ab. Der Hüter entschied sich noch in der Parade den Ball statt zur Seite, lieber doch auf die Füße von Adi brallen zu lassen. Der mag solche Geschenke und lässt sich nicht zwei mal bitten. Bis zur Pause änderte sich wenig. Miltitz war harmlos, unsere Ballbeherrschung mangelhaft, die Null stand, Führung war auch da... Einen Aufreger gab es dennoch. In der Gästemannschaft gab es plötzlich Unruhen. Der Hüter war plötzlich außer sich vor Wut auf einen Mitspieler, pöbelte, beleidigte und sagte schließlich zum Offiziellen "Zeig mir doch Rot, du Homo!"... es gab gelb...
Zur Pause wechselten die Gäste ihren Hüter, der Vertreter machte es besser, spielte mit, brachte Sicherheit. Doch die restliche Mannschaft dankte es ihm nicht. Die Dritte brachte Stefan für Nico um die Kondition im Mittelfeld für den zuletzt einige Spiele verpassenden Nico stabil zu halten und blieb weiterhin gefährlich. Miltitz machte hinten immer öfters auf und somit Platz für strittige Abseitsentscheidungen. Die Dritte beschwerte sich nicht und putzte sich den Mund ab. Der Trainer wollte es selbst richten. Basti schritt nach vorne und köpfte eine Wolfi-Ecke aufs Tor, als ein Miltitzer mit seinem Ellenbogen die Flugbahn des Balls behinderte. Folgerichtig zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Adi hatte wenig Mühe. 2:0... Miltitz so gut wie weg aber in 25 Minuten kann viel passieren. Letztes Jahr reichten den Grün-Weißen 15 Minuten für 5 Tore. Doch zunächst konterte die Dritte munter weiter. Lars mit freiem Weg zum Tor, verspringt der Ball, als er in den Strafraum eindringt... Nico, nun wieder im Spiel, geht alleine aufs Tor, nach dem, wie er selbst sagt, sich den Ball weltklasse am Spieler vorbei legt. Doch zum Abschluss kam es nicht, nennen wir es Trainingsrückstand. Für Adi war Schluss. Zwei Tore reichten. Mit Alex kam ein zweiter Sechser um hinten dicht zu machen. Sein Einstand war ein Zweikampf mit dem stinkigen Roland, der nach der ersten Begegnung mit dem Kleenen sich freiwillig auswechselte. Hulk eben. Philipp wurde in der Schlussphase nochmal richtig nervös. Die Null stand immernoch und er vergaß die Zwei-Tore-Führung, unterstellte seiner Mannschaft sich nur hinten rein zu stellen, was man aber so macht, für gewöhnlich, wenn man merkt, dass dem Gegner nichts gelingt, kein Schuss richtig aufs Tor kommt und ja, man eben 2:0 führt. Gelb gabs dann auch noch, weil Philipp, so der Vorwurf, zum Ball guckt... er sammelt halt.
Abpfiff, gleich zu Philipp. Mann des Spiels, wenig zu tun, aber die 756 Tage, aus und vorbei. Der Bann ist gebrochen. Philipp Glomb lebt oder wie der Schreiber so schön sagte, die Dritte lebt. Wir machten unseren Kreis, feierten, hüpften, was wir zuletzt beim Aufstieg im Juni 2013 von der Dritten zu sehen bekamen. Die Jungs von der Dritten bauen ihre Serie auf nunmehr 4 ungeschlagene Rückrundenspiele aus. Holten in den letzten drei Spielen 7 Punkte und blieben hinten jeweils zu null. Man könnte sagen es läuft. Das Samstagsspiel in Lindenthal diese Woche wird unseren Kader auf eine harte Probe stellen. Doch eng zusammengerückt in knapper Besetzung, wollen wir alles versuchen um für die Serie zu kämpfen.
#wirsinddritte #unabsteigbar #alexdüpiertroland
Montag, 11. April 2016
zu null in Großdalzig
Mindestens 4 Punkte aus den Spielen Eintracht und Wahren. 3 sind es nur geworden und Trainer Strohm gab die Marschroute vor. Wenigstens einen Punkt aus Großdalzig zu entführen, alles geben, sich zu wehren und die Mannschaft wehrte sich. Ohne Rücksicht auf die eigenen Leute... Aber mehr dazu gleich.
Mit 12 Mann waren wir recht schnell aufgestellt. Nach Monaten der Abstinenz gab sich Lars Beyer endlich wieder die Ehre und komplettierte unseren, nach den Absagen von Denny und Nico, recht dünnen Kader. Die Dritte schaffte es, in der Anfangsphase recht schnell klar zu machen, dass wir nicht zum verlieren gekommen sind. Wolfi geht über rechts in den Strafraum und in seinem Run zieht Astin plötzlich ab, was nur knapp die Querlatte verfehlte. Auf der anderen Seite segelt ein mit dem Wind immer länger werdender Freistoß an die Querlatte. Benny blieb die Ruhe in Person und bewies in der Situation gutes Auge. Das Spiel wurde mit der Zeit ein bisschen hitziger. Wolfi geriet rechts immer wieder mit dem 4er zusammen, dem jede Berührung schon zu viel war. Den großen Knall gab es dann nach folgender Situation:
Ähnlich wie auf dem Bild, beim Versuch einen langen Ball zu klären, kam Basti von hinten angerauscht (im Bild wäre er blau), und erwischte, zwar auch den Ball, aber vorallem den nichts ahnenden Alex (im Bild weiß). Man stelle sich das so vor, als wenn ein mehrere Tausend PS starker, führungsloser Zug in einen auf den Gleisen stehenden Trabbi rauscht. Der Zug fährt weiter, der Trabbi nicht. Das brutalste, was ich in 8 Jahren Dritte auf dem Platz sah. Man kann es wirklich schlecht in Worte fassen, ob Alex überhaupt wieder aufstehen kann, wusste keiner. Was macht der Gegner? Guckt sich an und spielt weiter. Ich wusste das zu verhindern, stieß damit auf wenig Gegenliebe bei den Hausherren, vorallem in der Art und Weise des "Wie" und löste einen schönen Herdentrashtalk aus. Dalzig war nun richtig gallig und wir stellten uns mit breiter Bust, verteidigten an dem Tag, wie wir lange nicht verteidigt haben. Benny reagierte schon in Halbzeit eins drei mal auf der Linie. Eckball auf den kurzen Pfosten, dort kommt der Gegenspieler zum Kopfball und Benny reißt die Arme noch hoch, um mal eine der drei übermenschlichen Aktionen zu beschreiben. Vorne gelang der Dritten nicht viel. Es war zu viel Spielerei und tam tam, was die eng stehende, robuste Gästeabwehr gut wegsteckte. Eine Wolfi Ecke, zog knapp an Erics Kopf vorbei, der sich an dem Tag für seine starke Tagesform hätte belohnen können. BK1 hielt also die Null fest und uns somit im Spiel.
Bis dahin war alles gut. Die Null stand und man merkte im Verlaufe des Spiels die ansteigende Nervosität bei der Dorfgemeinde. Warum? Die Dritte wehrte sich. Stellte sich den Zweikämpfen und nahm auch vor eigenen Leuten keine Rücksicht. Die Ecken der Hausherren (auf den kurzen Pfosten), brachten schon letztes Jahr nix. Adi wurde von seinem Kapitän nochmal scharf gemacht in der Halbzeitpause, drehte sich nochmal ein paar Grad und wurde viel gefährlicher. Großdalzig wackelte gewaltig. Lars kam für Wolfi über rechts und mit ihm frischer Wind. Andy konnte, wie schon im ersten Durchgang, den 19er, über den das ganze Spiel läuft nahezu aus dem Spiel nehmen und gewann vorallem im ersten Durchgang viele Luftduelle, obwohl er 1 1/2 Köpfe kleiner war. Adi und Asti erkämpfte sich immer wieder Bälle beim Spielaufbau des Gegners und machten es gefährlich schnell. Asti überraschte den Hüter auf der Grundlinie, luchst ihm den Ball ab und geht auf der Linie aufs leere Tor zu. Der Torwart reißt ihn an der Schulter runter. Ein Pfiff, Elfmeter....jeder wusste das. Selbst die Gegenspieler gestanden sich das sofort ein. Der stellvertretend für nicht nicht angetretenen Schiedsrichter pfeifende Präsident des Gegners, lief 5 Minuten Richtung Punkt und zeigte dann zur Eckfahne. Fassungslose Gesichter bei der Dritten und stark schmunzelnde bei den Hausherren. Offensichtlicher ging es wirklich nicht. Aber gut. Aus Trotz verteidigten wir solange, bis bei Großdalzig die Kräfte ausgingen und die geilste Band der Welt in der Schlussviertelstunde nochmal einiges nach vorne warf. über links, rechts liefen immer wieder schnelle Konter und der Gegner wackelte ordentlich. Doch an dem Tag wollte kein Tor fallen. Mit dem Abpfiff hatte man den Eindruck, dass der Gegner froher war, dass das Spiel vorbei ist, als die Dritte, die richtig Bock hatte und gerate in der Schlussphase nochmal ordentlich Zähne zeigte.
Wir machten nochmal einen ordentlichen Kreis und Trainer Strohm nochmal klar, dass man mit dem Punkt sehr zufrieden sein kann. Benny hält zum zweiten mal in Folge die null, schafft er das auch gegen Miltitz stellt er einen noch nie zuvor dagewesenen Rekord bei der Dritten auf. Alex stand nach dem Tackle von Basti wieder auf und machte danach das beste Spiel seid Wochen. Ein Tor wäre eine geile Belohnung für ein richtiges Kampfspiel gewesen, wo jeder für den anderen hingelangt hat. Lieber 10 mal 0:0, als wenn du ewig führst und der Gegner kurz vor Schluss mit dem Ausgleich dir jegliche Form der Freude nimmt. Die Null Auswärts zu halten und einen Punkt mitzunehmen, da wusste in der Kabine jeder was mit anzufangen.
Jetzt haben wir ein Wochenende Pause, jeder damit Zeit, seine Wunden zu lecken und dann wollen wir mit einem vollen Kader und richtig galligen Spielern gegen Miltitz alles geben, uns für die Hinspielpleite revanchieren und vorallem die Grün-Weißen daran erinnern, wer sie aus dem Pokal geschmissen hat.
Mit 12 Mann waren wir recht schnell aufgestellt. Nach Monaten der Abstinenz gab sich Lars Beyer endlich wieder die Ehre und komplettierte unseren, nach den Absagen von Denny und Nico, recht dünnen Kader. Die Dritte schaffte es, in der Anfangsphase recht schnell klar zu machen, dass wir nicht zum verlieren gekommen sind. Wolfi geht über rechts in den Strafraum und in seinem Run zieht Astin plötzlich ab, was nur knapp die Querlatte verfehlte. Auf der anderen Seite segelt ein mit dem Wind immer länger werdender Freistoß an die Querlatte. Benny blieb die Ruhe in Person und bewies in der Situation gutes Auge. Das Spiel wurde mit der Zeit ein bisschen hitziger. Wolfi geriet rechts immer wieder mit dem 4er zusammen, dem jede Berührung schon zu viel war. Den großen Knall gab es dann nach folgender Situation:
Ähnlich wie auf dem Bild, beim Versuch einen langen Ball zu klären, kam Basti von hinten angerauscht (im Bild wäre er blau), und erwischte, zwar auch den Ball, aber vorallem den nichts ahnenden Alex (im Bild weiß). Man stelle sich das so vor, als wenn ein mehrere Tausend PS starker, führungsloser Zug in einen auf den Gleisen stehenden Trabbi rauscht. Der Zug fährt weiter, der Trabbi nicht. Das brutalste, was ich in 8 Jahren Dritte auf dem Platz sah. Man kann es wirklich schlecht in Worte fassen, ob Alex überhaupt wieder aufstehen kann, wusste keiner. Was macht der Gegner? Guckt sich an und spielt weiter. Ich wusste das zu verhindern, stieß damit auf wenig Gegenliebe bei den Hausherren, vorallem in der Art und Weise des "Wie" und löste einen schönen Herdentrashtalk aus. Dalzig war nun richtig gallig und wir stellten uns mit breiter Bust, verteidigten an dem Tag, wie wir lange nicht verteidigt haben. Benny reagierte schon in Halbzeit eins drei mal auf der Linie. Eckball auf den kurzen Pfosten, dort kommt der Gegenspieler zum Kopfball und Benny reißt die Arme noch hoch, um mal eine der drei übermenschlichen Aktionen zu beschreiben. Vorne gelang der Dritten nicht viel. Es war zu viel Spielerei und tam tam, was die eng stehende, robuste Gästeabwehr gut wegsteckte. Eine Wolfi Ecke, zog knapp an Erics Kopf vorbei, der sich an dem Tag für seine starke Tagesform hätte belohnen können. BK1 hielt also die Null fest und uns somit im Spiel.
Bis dahin war alles gut. Die Null stand und man merkte im Verlaufe des Spiels die ansteigende Nervosität bei der Dorfgemeinde. Warum? Die Dritte wehrte sich. Stellte sich den Zweikämpfen und nahm auch vor eigenen Leuten keine Rücksicht. Die Ecken der Hausherren (auf den kurzen Pfosten), brachten schon letztes Jahr nix. Adi wurde von seinem Kapitän nochmal scharf gemacht in der Halbzeitpause, drehte sich nochmal ein paar Grad und wurde viel gefährlicher. Großdalzig wackelte gewaltig. Lars kam für Wolfi über rechts und mit ihm frischer Wind. Andy konnte, wie schon im ersten Durchgang, den 19er, über den das ganze Spiel läuft nahezu aus dem Spiel nehmen und gewann vorallem im ersten Durchgang viele Luftduelle, obwohl er 1 1/2 Köpfe kleiner war. Adi und Asti erkämpfte sich immer wieder Bälle beim Spielaufbau des Gegners und machten es gefährlich schnell. Asti überraschte den Hüter auf der Grundlinie, luchst ihm den Ball ab und geht auf der Linie aufs leere Tor zu. Der Torwart reißt ihn an der Schulter runter. Ein Pfiff, Elfmeter....jeder wusste das. Selbst die Gegenspieler gestanden sich das sofort ein. Der stellvertretend für nicht nicht angetretenen Schiedsrichter pfeifende Präsident des Gegners, lief 5 Minuten Richtung Punkt und zeigte dann zur Eckfahne. Fassungslose Gesichter bei der Dritten und stark schmunzelnde bei den Hausherren. Offensichtlicher ging es wirklich nicht. Aber gut. Aus Trotz verteidigten wir solange, bis bei Großdalzig die Kräfte ausgingen und die geilste Band der Welt in der Schlussviertelstunde nochmal einiges nach vorne warf. über links, rechts liefen immer wieder schnelle Konter und der Gegner wackelte ordentlich. Doch an dem Tag wollte kein Tor fallen. Mit dem Abpfiff hatte man den Eindruck, dass der Gegner froher war, dass das Spiel vorbei ist, als die Dritte, die richtig Bock hatte und gerate in der Schlussphase nochmal ordentlich Zähne zeigte.
Wir machten nochmal einen ordentlichen Kreis und Trainer Strohm nochmal klar, dass man mit dem Punkt sehr zufrieden sein kann. Benny hält zum zweiten mal in Folge die null, schafft er das auch gegen Miltitz stellt er einen noch nie zuvor dagewesenen Rekord bei der Dritten auf. Alex stand nach dem Tackle von Basti wieder auf und machte danach das beste Spiel seid Wochen. Ein Tor wäre eine geile Belohnung für ein richtiges Kampfspiel gewesen, wo jeder für den anderen hingelangt hat. Lieber 10 mal 0:0, als wenn du ewig führst und der Gegner kurz vor Schluss mit dem Ausgleich dir jegliche Form der Freude nimmt. Die Null Auswärts zu halten und einen Punkt mitzunehmen, da wusste in der Kabine jeder was mit anzufangen.
Jetzt haben wir ein Wochenende Pause, jeder damit Zeit, seine Wunden zu lecken und dann wollen wir mit einem vollen Kader und richtig galligen Spielern gegen Miltitz alles geben, uns für die Hinspielpleite revanchieren und vorallem die Grün-Weißen daran erinnern, wer sie aus dem Pokal geschmissen hat.
Gut Kick
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