Mittwoch, 29. März 2017

Dritte gewinnt Jubiläumsspiel

Gegen Zwenkau stand der 100. Einsatz von unserem Toni noch auf der Kippe. Angeschlagen ins Spiel wollte er nicht gehen, dann lieber gar nicht und fit werden. Das Wetter spielte ihm in die Karten und unser Toni, der 9 Jahre für sein 100. Spiel gebraucht hat, durfte gegen Wachau von Beginn ran. Eiche Wachau, es war nicht irgendein Spiel. 10 ungeschlagene Spiele zuvor, begann bei den Gästen der grandiose run, der bis heute anhält. Der Mythos Dritte wollte sich beweisen. Gingen im Hinspiel noch 2 der 4 Tore auf das Konto von Ken Schreiber, hatte Trainer Strohm im letzten Heimspiel die Qual der Wahl.


Selbst den Luxus zwei Spieler an die Zwote abgeben zu müssen konnte er sich leisten. Die wiederum schrammte mit unserem Eric und dem Augsburger nur knapp an einem Punktgewinn im Derby gegen die SpVgg vorbei. Apropo Luxus, neben Wolfi (126), der aus dem Winterschlaf zurückkehrte, saß neben Alex (142) auch noch der Kapitän (244 Spiele) der 90 Minuten vor Anpfiff mit jetlag aus dem bayr. Wald kam, auf der Bank. Somit also für die Jokerrolle geballte 512 Spiele für die Dritte zur Verfügung.



Das Spiel begann wirklich zäh. Zu viele Ballverluste und hoher Konzentrationsmangel ließen Wachau immer wieder gefährlich ins Spiel kommen. Die Dritte fand ihren Faden nicht und traf erstmals auf eine Mannschaft, die anders als in den letzten Spielen, die Außen zu machte. Im sonst so starken Spiel durch die Mitte scheiterte man oft an den schon angesprochenen Fehlern. Hinzu kam eine frühe Verletzung von Linksverteidiger Maik, die zusätzlich die Mannschaft in der Selbstfindung zurück warf. Astin und Toni konnten die Gäste immer mal wieder beschäftigen. Zählbares sprang nur selten dabei heraus. Selbst die Standarts waren als harmlos einzustufen. Auf der anderen Seite scheiterte Wachau mit frechen Versuchen das Spiel zu kippen meist am gut mitspielenden Philipp. Mit Wolfi kam nach einer halben Stunde noch mal frischer Wind und auch mehr Beschäftigung für die Gäste ins Spiel.

Torlos ging es in die Pause. Fehler angesprochen, Pläne geschmiedet und der Weg zu den Punkten sollte ohne Geduld nicht zu bewältigen sein. Die Dritte machte es optisch überlegen, drückte Wachau von Minute zu Minute öfter in die eigenen Hälfte. Doch die Gäste machten es oft clever. Standen weit aufgerückt fast an der Mittellinie und die geilste Band der Welt lief ein ums andere mal ins Abseits. Verzweiflung machte sich breit als die besten Chancen abgepfiffen und Wachau plötzlich anfing mit kontern. Zu jederzeit hätte ein Spielzug gereicht um die Dritte zu Fall zu bringen. Vorne bissen sich mit Großchancen Astin, Nico oder Falko per Freistoß immer wieder die Zähne aus. Wolfi  rückte jetzt nach hinten, Pierre der noch Reserven hatte rückte vor. Die Schlussphase lief. Alex war für Kevin im Spiel. 84. Minute. PJ rückte nach Aufforderung bei einer Ecke mit vor. Im Getümmel verpassten zwei blaue den Ball. PJ stand wie er stand und hämmerte den Ball ins Netz. Der Freisitz bebte und wurde zum Tollhaus. Jeder gönnte unseren Jungs diese Führung. Wachau war gebrochen. Tapfer gekämpft und dagegengehalten, zeigte die Dritte bis zum Abpfiff in der Vergangenheit dazu gelernt und solche Spiele über die Zeit bringen zu können.


Im Geduldsspiel gegen Wachau blieb der Mythos Dritte also zum 11. Mal in Folge ungeschlagen. Das Märchen geht weiter. Der Trainer sagt nicht umsonst, dass man am letzten Spieltag in Kursdorf sehen wird, wo die Reise hingeht. Die Dritte hat sich längst unsterblich gespielt, in einer Saison, die man so schnell nicht aus dem Gedächtnis bekommen wird. Gemeinsam mit 5 Gästespielern, die mit einer Flasche Pfeffi auf dem Charli hängen geblieben sind, konnte man das pure Leben und RTL Werktagsprogramm genießen. Tonis 3 Punkte im 100. Spiel wurde mit Würde gefeiert. Und neben dem Mann des Tages PJ, sollte auch Keilers Pflichtspielcomeback nach mehreren Jahren erwähnt werden. Schön dich wieder im Kader zu haben. Die Gäste aus Wachau, die sich von einigen Störenfrieden trennten, erwiesen sich als gerngesehene Gäste unseres Hauses. Und ich denke Gesprächsthema #1 auf dem Charlottenhof sind nicht die blauen Haare von Aube, sondern einzig allein die seit 11 Spielen ungeschlagene Dritte !

Der Mythos lebt mehr denn je. Die Jagd geht weiter...



Dienstag, 14. März 2017

Ein Sieg für die Ewigkeit

Ohne großes Tamtam im Vorfeld ging man das Spiel gegen den Knautkleeberger Sportclub vergangenen Sonntag an. Die Rahmenbedingungen des Spiels, die der Trainer in der Kabine nochmal fein säuberlich aufzählte, sprachen ihre eigene Sprache. Aubes Geburstag, Bastis 100. Spiel für die Dritte, die erfolgreichste Hinrunde in der Geschichte der Dritten und das 10. Spiel in Serie ungeschlagen zu bleiben... Ein Highlight reihte sich an das nächste. Im Weg stand uns nur eine Mannschaft, die III. vom KSC. In der Tabelle Vorletzter, gegen die Spitzenclubs (Sachsen 0:1, BC Eintracht 3:3, Zwenkau 2:1) aber zum Teil ordentlich gepunktet. Also keinesfalls Kanonenfutter, wie der gegnerische Trainer verlogener Weise im Vorfeld vor seinen Jungs behauptete.


Und die Dritte hatte den Schuss wirklich lange nicht gehört. In den ersten Minuten war das Spiel viel zu offen. Der Hälfte fehlte es an der notwendigen Konsequenz den letzten Schritt zu gehen, sich vielleicht auch mal ein bisschen selbst unter Druck zu setzen. Vielleicht kamen einige auch mit der Favoritenrolle nicht zurecht. Man weis es nicht. Leichtsinnige kleine Fouls in der eigenen Hälfte führten schon zu Beginn zu gefährlichen Standarts. So auch in der 12. Minute. Der Freistoß perfekt getreten auf den Kopf von #13 und Benny hatte keine Chance. So hatte man sich das gewiss nicht vorgestellt. Die geilste Band der Welt begann nun behutsam sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Man baute das Spiel auf, ließ den Ball besser laufen und haute mehr Biss in die Zweikämpfe. Auch der KSC sollte langsam merken, was wir in den letzten Spielen im Stande waren zu leisten. Ab der 20. Minute rollte der Ball eigentlich nur noch Richtung Tor der Hausherren und es sollte sich schnell abzeichnen, zu welchem Geduldsspiel sich die Partie entwickelt. Der KSC hinten total schwammig, mit vielen Fehlern, aber eigentlich null Räumen die Angriffe ordentlich bis zum Ende auszuspielen. Über außen war viel Platz, wurde leider zu wenig ausgenutzt. Falko kam für den an seinem Geburtstag starken Aube als 6er. Frodo und Zlatan sollten vorne vor Unruhe sorgen. Besonders Zlatan konnte das wie schon gegen den BC immer wieder gelingen. Der KSC versuchte immer mal wieder kleine Nadelstiche zu setzen mit ihrem 3er Sturm. Gegen eine der besten Abwehrreihen der Liga aber zu wenig. Nachdem Astin die 3. Großchance liegen ließ, Falkos Freistoß nicht einschlug, Maik beim Schuss aus 2. Reihe mehr den Rasen traf oder im Strafraum auch so ein Schuss immer an irgendeinem Gegenspieler hängen blieb, ging man mit einem 0:1 in die Pause.

Falko sah 26 Minuten von außen zu, fand die richtigen Worte in der Halbzeit. Der Trainer muste nicht mehr viel sagen. Jetzt wird es ziemlich schwierig das Geschehene zusammenzufassen ohne übertrieben zu wirken. Denn der KSC kam in der 2. Hälfte nicht mehr ernsthaft vor das Tor von Killer Kaufmann. Der Ball rollte nur auf den Kasten des KSC und das Tor wollte ewig nicht fallen. Coldi kam für Nico L. über rechts und brachte neuen und reichlich Schwung über außen mit von der Bank. Jetzt ging auch Basti bei den gefühlten 25 Ecken immer wieder mit vor und Jaui trat eine Ecke besser als die andere. Astin war ab und zu mal durch, wurde aber vom Pfiff des Offiziellen immer mal wieder überrascht. Und die Zeit sollte uns davon rennen. 71. Minute, Zlatan vernaschte zwei Leute und machte den Weg frei für Astin, der nicht im Abseits plötzlich frei vorm Hüter war. Der machte sich breit und konnte mit den Finerspitzen den Ausgleich nicht mehr verhindern. Der KSC war gebrochen. Doch es stand nur 1:1 und der Trainer rückte von seinem System nicht ab. 3 Mann warteten bei jeder Aktion  Nähe Mittellinie auf schnelle Bälle. Ich denke nach einer Ecke wars, einer der größten Aufreger des Spiels. Der Torwart holt den Ball mit der Hand aus dem Tor. Der Ball war deutlich hinter der Linie, selbst die Körpersprache der eigenen Abwehr sagte das. Doch der Schiedsrichter ließ weiter laufen. Schlussphase und ununterbrochenes Anrennen auf den Kasten des KSCs. Zlatan zog über links wieder Aufmerksamkeit auf sich, sah in der Mitte Frodo, dem der Ball etwas versprang. Der Gegner kam jedoch zu spät, Frodo zog aus der Drehung ab und der Hüter war zu spät. Unten rechts schlägts ein und die Dämme waren gebrochen. Coldi riss Nico gleich zu Boden und die Party konnte steigen. Alex kam nochmal für Zlatan und der Schiedsrichter wollte auch ewig nicht abpfeifen...


Doch beim 2:1 Auswärtssieg sollte es bleiben. Die Dritte macht mit dem 10. ungeschagenen Spiel in Serie endgültig die Rekordbücher weit auf. Früher hätte man selbst bei einem solchen Chancenverhältnis das Spiel kurz vor dem Ende noch hergegeben. Doch der unermüdliche Wille, die Moral und die unverkennbare Handschrift von Trainer Strohm, lassen die geilste Band der Welt am Ende jubeln.


Jetzt konnte man den Geburtstag und das Jubiläum mit einem gepflegten Abriss feiern. Der KSC wurde an den Rand seiner Bierbestände gebracht. Danke nochmal an Benny, der 90 Minuten vor dem Spiel quasi aus dem Bett geklingelt wurde, um unsere #1 im Tor zu vertreten. Eine wahre Legende der Mann. Kleiner Held des Tages ist aber auch Zlatan, der wieder beide Tore vorgelegt hat und im Moment unverzichtbar scheint. Diese Mannschaft macht extrem viel Spaß zur Zeit. Der Mythos lebt. Es geht weiter. Platz 3, dieses Jahr gibts keine Grenzen. Die Jagd geht weiter !

Wir sind Dritte !


Dienstag, 7. März 2017

Mythos Dritte düpiert den BC

3 Spiele in der Rückrundenvorbereitung hatte der Trainer Zeit, zu testen, Ernstfälle zu proben und den Kader so zu rüsten, dass er gegen diese, nennen wir es mal Übermacht, gut aufgestellt ist. Und ja, anders als in den beiden Auswärtsspielen gegen BC Eintracht war der Kader voll. Der Boxclub galt als ungeschlagen, da auch der LFV Sachsen als Tabellenführer trotz 4:2 Führung durch Spielabbruch diese Serie nicht brechen konnte. Die Dritte ist aber die Mannschaft der Stunde, verlor keines der letzten 8 Spiele und war bis zum Anpfiff total fokussiert darauf den Gegner nicht zu überbewerten.


Gerade der Einsatz unseres Iren vorm Libero und der des Rückkehrers Andy, machten Hoffnung, dass die Körpersprache an dem Tag stimmt und den Jungs zusätzlichen Mut macht im Spiel die richtigen Entscheidungen zu treffen. Noch dazu schüttelte Trainer Strohm den ein oder anderen Trumpf aus dem Ärmel, was die Aufstellung betrifft. Das Spiel angepfiffen mit leichter Verspätung, da der Gegner eine Viertelstunde vor Anpfiff immer noch zu 8. vor dem Sozialtakt stand. Ohne Erwärmung der Gäste gings dann raus auf den Platz und die Quittung bekamen sie prompt. Astin war nach Pass von Preißer plötzlich frei vorm Tor, legte sich den Ball aber noch zwei mal an Verteidigern vorbei, um dann am Hüter zu scheitern. den Nachschuss wuchtete Nico in die Wolken. Kurz später bekam wieder Astin nach einer Ecke den Ball vor die Füße, war in der Situation jedoch zu überrascht. Als der BC das erste mal vor dem Tor austauchte wurde immer wieder davor gemahnt, dass die hier noch lange nicht angefangen haben Ernst zu machen. Doch optisch überlegen rollte der Ball immer wieder Richtung Eintracht-Kasten. Zlatan und Nico machten viel Wind in den ersten 20 Minuten. Zlatan war es auch, der in der 7. Minute vor dem 16er zu Fall gebracht wird. Basti und Falko traten zum Freistoß an und der Falkster machte es lässig mit rechts, der Hüter verspekulierte sich leicht. 1:0 für die Dritte, doch das sollte es lange nicht gewesen sein in dieser ereignisreichen Anfangsviertelstunde. Der BC versuchte die Dritte immer wieder nach Fehlern mit schnellen, langen Bällen zu überraschen. Einmal im Strafraum, wirds immer gefährlich und die Cleverness einen Elfer zu provozieren hatten einige beim Gegner. 11. Minute, ein Fall, ein Pfiff und Philipp musste mit Hilfe des Innenpfostens überwunden werden. Keine 4! Minuten später, war Zlatan wieder an zwei Gegenspielern vorbei und hatte viel Platz gemacht für den aus dem linken Mittelfeld kommenden Astin, der den Ball mit viel Wucht ins Netz hämmerte. Die Wogen waren wieder geglättet und das Ergebnis wieder dem Spielverlauf angepasst. Bis zum Pausenpfiff blieb es spannend. Die Dritte blieb über Außen gefährlich, verpasste es aber diese offensichtliche Schwäche der Gäste auszunutzen. Durch die Mitte blieb man oft hängen und riskierte schnelle Gegenspielzüge vom BC, die somit ein ums andere Mal am Ausgleich zumindest schnuppern konnten. Mit breiter Brust ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff schien es so, als wenn der raue Ton, der bei BC Eintracht in der Pause herrschte, die Mannschaft in die völlig falsche Richtung lenkt. Statt das Spiel zu drehen, waren die 50 %, die man im ersten Durchgang sah, tatsächlich schon das höchste der Gefühle. Das Spiel wurde in 8 Minuten plötzlich zu einer kleinen Astin-Show. Anpfiff, den Ball drei mal durch die Reihen gespielt, bis Zlatan dazwischen ging und den Gegner in der Vorwärtsbewegung auf den falschen Fuß erwischte. Frei vorm Tor legte er völlig uneigennützig quer auf Astin. 3:1 für die Dritte, die jetzt richtig Fahrt aufnahm. Andy im Strafraum, ein Zusammenprall, ein ordentlicher Schrei und der Tisch war gedeckt. Strafstoß, Astin. 4:1. Das Spiel schon fast entschieden und derweil hatte man noch mehr als eine halbe Stunde auf der Uhr. Die Gäste völlig stagniert, Toni steckte einen durch. Astin nicht im Abseits, spitzelt sich den Ball an den Armen des Schlussmannes vorbei. 5:1 ! 53. gespielte Minuten. Ab jetzt kann man eigentlich aufhören mit Schreiben, denn die Dritte wechselte noch einmal durch. Maik und später Andy mussten jeweils gelb vorbelastet runter, Zlatan wurde dann hinten links angelernt und Astin, der nach dem 5. Gegentreffer in der Rückwärtsbewegung vom Hüter noch einen mitbekam, wurde nach 4 Treffern und einer kleinen Galashow, zum Selbstschutz ausgewechselt. Die Schäfer-Brüder durften nochmal Spielpraxis sammeln. Hatten beide auch ihre kleinen Chancen. Aube fehlte schlichtweg ein männlicher Schrei wie der von Andy, um einen Elfmeter zu bekommen. Der BC, und das muss man auch mal festhalten, hat in seinen Reihen wirklich einige Spieler, die sich niemals aufgegeben haben und bis zuletzt versucht haben die Köpfe wenigstens mit einem blauen Auge aus der Schlinge zu ziehen, die nach dem Spiel sogar nach so einer Pleite zu dir kommen, abklatschen und einfach nur das Dasein im Amateursport genießen, während andere abschalten und über 20 Minuten durchweg einen Spieler belatschern, der einfach nur seine Ruhe haben will. Da werden wirklich sämtliche Register gezogen, dem Spieler in irgendeiner Weise einzuschüchtern und das lustige dabei ist, dass es überhaupt nicht funktioniert. Man kann nur drüber lachen und es ist schade, dass ein ganzer Verein wegen solchen Leuten im Fokus steht, zu Auswärtsspielen ihre eigenen Ordner mitbringen muss, die dann auch bloß mit Schaum am Mund am Spielfeldrand stehen und sich kaputt lachen, wenn während des Spiels die Ersatzbälle auf den Kasten unseres Hüters fliegen, während sich das Spielgeschehen gerade auf der anderen Seite im eigenen Strafraum abspielt. Das Verhalten nach dem Spiel, dann auch noch das gesamte Repertoire an gelernten Schimpfwörtern aus der Türsteherszene rauszuhauen und eine Mannschaft zu versuchen durch den Dreck zu ziehen, die dich gerade mit 1:5 düpiert hat, ist wirklich erbärmlich. Und bitte, macht das nächste Mal das Kabinenfenster auf, wenn ihr euch die Joints anzündet. Schade, dass der BC die Leistung aus dem Hinspiel nicht abgerufen hat. Ein Dankeschön an die, die gestern zum Fußballspielen gekommen sind, statt ihren Frust rauszulassen, weil Lok gegen die Bullenbubis keine Chance hatte...


Die Dritte ist seid 9 Spielen ungeschlagen, hat ihren eigenen Rekord gebrochen und hat nach diesem Sieg, den man so nicht wirklich erwarten konnte, die Sachsenjagd wieder aufgenommen. Irgendwie funktionieren dieses Jahr Sachen, die sonst kein Thema waren, warum sollte man dann aufhören zu hoffen. Danke an Tim, der als Ersatz für den an die II. abgegebenen Pierre zu uns stieß. Die Dritte machte gestern nochmal einen Kreis, beklatschte den Sieg. Denn das ist der Moment, der an einem Sonntag einfach zu den wichtigsten gehört. Mit den Jungs vor dem Spiel und nach dem Spiel im Kreis Geschlossenheit zu zeigen, ob man spielt, oder die Mannschaft von außen unterstützt...

Freitag, 3. März 2017

Volkssport, ängstliche Loksche und neue Trikots...

Über Hohenmölsen und Dresden ging die Reise der Rückrundenvorbereitung getreu dem Motto vom "Begleichen offener Rechnungen" weiter. In den letzten Wochen stellte sich die Dritte am Cottaweg der Volkssportmannschaft vom BSV Schönau und am vergangenen Sonntag der II. Herren des Leipziger FC.


Gegen Schönau rotierte und experimenterte der Coach ein bisschen. Rückkehrer Andy durfte neben Falko ran. Pierre hinten rechts, Eric ersetzte Maik, ich im rechten und Astin im linken Mittelfeld und Wolfi stürmte neben Keiler. Der Funke sollte nicht so recht überspringen. Die Dritte tat sich lange schwer gegen gute und Bezirksligaerfahrene Schönauer, die schwer zu überwinden waren. Mit guten Stellungsspiel ließen sie nur wenige Chancen zu. Wenn sich mal eine Lücke auftat, machte Wolfi den Hausherren am meisten Probleme.



Die Hintermannschaft der Dritten kam mit den Umstellungen und der Neufindung nicht ganz so klar. Schönau erarbeitete sich einen 2-Tore-Vorsprung. Vor der Pause konnte Basti per Kopfball den Anschluss erzielen. Nach der Pause steigerte sich die Dritte. Konnte mit Astin seinem Krümelball den Ausgleich markieren. In der Schlussphase überrante uns Schönau allerdings abermals zum 2:3 und 2:4 Endstand. Viel Licht, aber auch viel Schatten gegen einen starken Gegner. Nach dem Spiel gab es auch noch eine kleine Überraschung für unsere Neu-Papis. An der Stelle nochmal alles Gute .


Ein paar Stunden nach dem Schönauspiel, stellten sich 6 Mann beim Hallenturnier des SV Leipzig Nord West. Nach einer Irrfahrt nach Radefeld im Sportsfreund Palm aus Kursdorf zu verpflichten, verpasste die Dritte beim Umziehen sogar die offzielle Turniereröffnung. Anschließend sorgte man in den ersten Spielen gleich für Furore, als die Dritte mit ihrer One-Man-Army auf der Bank (wo andere ganze Großfeldmannschaften mit riesen Betreuerstab sitzen hatten) gleich mal Stadtklasse Mannschaft Olympia (1:1) und Finalist Nord-West (2:1) ordentlich Punkte abgenommen hat. Leider machte die schwammige Regelauslegung der offiziellen dem starken Auftritt der Dritten ein Strich durch die Rechnung. Abstöße nicht über die Mitte, Eindribbeln nicht mit hohen Bällen oder generelles Verbot von Grätschen. Es war alles überschaubar, konnte man denken. Turbine konnte die Dritte dann mit einem schnellen 0:2 inkl. lachhaften Neunmeter überrumpeln. Doch mit guter Moral konnten wir ausgleichen um kurz vor Schluss das bittere 2:3 zu schlucken. Auch Lausen hatte dem Mythos Dritte wenig entgegenzusetzen. Ich weis aus guter Quelle dass man das bei den Kollegen aus Lausen anders sieht. Man sollte sich jedoch eingestehen, dass der 1:0 Sieg über die geilste Band der Welt alles andere als Leistungsgerecht war.

So bekamen wir natürlich das schönste Los für das Viertelfinale, in dem die III. Herren von Lok Leipzig auf uns wartete. Die Loksche mühte sich voller Ehrfurcht vor dem Mythos Dritte ins Neuneterschießen. Dort hielt Benny bravorös einen Schuss vom auffälligsten Spieler des Gegners, bevor zunächst die Nerven von Basti und anschließend im 2. Versuch von Astin versagten. Somit war für die Dritte im Viertelfinale Schluss. Bleibt nochmal zu erwähnen, dass mit Nord West und Lok beide Finalisten es nicht schafften die Dritte zu schlagen. Der heimliche und inoffizielle Sieger der Herzen war somit...ihr wisst schon...


Beim LFC wurde vergangenen Sonntag das große Geheimnis der neuen Trikots gelüftet. Bisher nur mit positiven Stimmen innerhalb der Mannschaft. Wir bedanken uns auch an der Stelle nochmal bei Enrico Ritter, der seinen Namen zur Verfügung stellte und natürlich ohne Verbindlichkeiten unsere außergewöhnlichen Mannschaft mit dieser Aktion unterstützte. Außenstehende, die mit dem Sponsor vielleicht nicht ganz einverstanden sind und öffentlich ihren Unmut äußern, sind gerne angehalten, die Dritte ebenfalls, aber auch ohne Gegenleistung zu unterstützen. Trainingsanzüge, Bälle, Winterjacken oder ein kostenloser Hotelaufenthalt für unsere Jubiläumsfahrt. Den Ideen sind da keine Grenzen gesetzt.

Fußball wurde am Gontardweg auch gespielt. Der LFC spielte eine starke erste Halbzeit und war optisch überlegen. Die Dritte fand überhaupt nicht ins Spiel. Steigerte sich aber deutlich in den Grundtugenden im 2. Durchgang. Wärend die Hausherren sich kaputt wechselten, sorgten mal wieder PJ und Azeddin für die Quote. Die Dritte nahm ein positives Ergebnis mit zum Spitzenspiel diesen Sonntag, wo der Boxclub auf eine bis in die Haarspitzen motivierte Dritte trifft...

Mittwoch, 22. Februar 2017

und plötzlich war kein Schnee mehr da

In vielen Mannschaften dieses Landes diese oft gehörten Sprüche des Trainers, man müsse seine Schuhe gefälligst putzen. Unlängst erreichte uns ein in Dresden aufgenommenes Bild von den Schuhen unseres Trainers. Es hat durchaus seinen Charme...


Freitag, 17. Februar 2017

Abenteuer Dresden

Wer dachte, dass man ausschließlich in Hohenmölsen Dinge erlebt, die im Gegensatz zu sonstigen Auftritten unserer Mannschaft grenzwertige Dinge, egal in welcher Hinsicht hervorrufen, der irrt. Mal abgesehen davon, dass man den Kader schon arg zusammenwürfeln musste für den ersten Besuch in der Landeshauptstadt. Immerhin 11! Mann aus dem eigenen Kader packten sich an die Eier. Ein Testspiel in der Dynamo-Stadt beim Universitätssportverein TU Dresden, das klingt doch mal nach was. Das gefühlt ein paar tausend Besucher des Eishockeyderbys und eine hundertschaft scharfbewaffneter Polizisten die Dritte zum Sportplatz begleitete, war ein Gefühl der besonderen Art. Wir mittendrin mit unserem Bier, klasse.

Im Tor unserer Dritten gab es ein riesen Comeback von Maximilian "Mekki" Stephan, der früher selbst für den SVL gespielt hat und selbstverständlich auch für die Dritte fokussiert hat. Nach dem Einlauf beider Mannschaften unter der Champions League Hymne, startete die geilste Band der Welt mit viel Ballbesitz in das Spiel. Teilweise war man über mehrere Minuten in Ballbesitz und ließ Gegner und Ball ordentlich laufen. Das Chancenverhältnis war ebenso einseitig. Leider verpassten Schüsse aus 2. Reihe von Maik oder Pierre das Tor meist knapp. Astin und Ebrahim, vorallem in der Anfangsphase, sorgten für viel Unruhe. Scheiterten aber meist am Schlussmann der Dresdner. Mekki konnte sich nach einer Viertelstunde das erste mal auszeichnen, musste jedoch nach 20 Minuten dann doch hinter sich greifen. Der USV nutzte einen Stellungsfehler und machte es plötzlich schnell, ging ein bisschen überraschend in Führung. Trainer Strohm sah generell im ersten Durchgang viel von dem Weg, den wir in der Rückrunde gehen wollen, wenn wir weiterhin das umsetzen, für was wir Woche für Woche hart trainieren. Vor der Pause schockte uns der USV mit dem 0:2.

Der Trainer wollte die 2. Hälfte gewinnen und durchaus drückte die Dritte die Hausherren kämpferisch in die eigene Hälfte. Mit einem gepflegten Doppelpass zwischen Aube und mir, war die Gasse zu Astin frei, der den Anschlusstreffer markieren konnte. Das stetige Anrennen auf das Dresdner Tor vernachlässigte aber auch das nachhaltige Verteidigen und Positionstreue zum Missfallen des Trainers. Der USV erzwang einen Strafstoß. Mekki verunsicherte den Schützen durch seine Aura allerdings so, dass er den Ball an die Querlatte hämmerte. Auf der anderen Seite wühlte sich Pierre durch die eng stehenden Dresdner und drückte den Ball durch zu PJ, der den Ausgleich machte. Durch übertriebenes Anrennen, wie es der Trainer nannte, taten sich aber immer wieder Lücken auf, was es dem Gegner nach schnellen Ballverlusten immer wieder möglich machte schnell an unserem Abwehrverbund vorbei zu kommen. Als Aube Schäfers dann einen wirklich schlechten Elfmeter versemmelte und Mekki ein Schuss aus 2. Reihe unterm Körper durchrutschte, war der Trainer noch bedienter.


Die Dritte nahm eine 2:3 Pleite mit nach Leipzig und sah viel Licht, aber auch Schatten. Die Jungs hatten richtig Spaß. Der USV war ein fairer Gegner und ein Wiedersehen ist durchaus in Planung. Nach dem Spiel stellte der USV völlig selbstverständlich einen Kasten Bier in unsere Kabine. Für die geilste Band der Welt natürlich ein Meilenstein. Gleichzeitig aber auch Grüße nach Hohenmölsen: so wird das gemacht *hehe Begleitet von insgesamt 4 Supportern war es ein erstes am Ende doch geglücktes Auftreten in der Landeshauptstadt. Der Mythos Dritte ist nach Weißenschirmbach und jetzt mit dem USV TU Dresden den Weg durch Deutschland weiter gegangen. In den nächsten Jahren setzen wir unsere Reise durch die Bundesländer weiter fort, bis die Dritte auch im kleinsten Kaff dieses Landes irgendwo schon mal gehört wurde. 



Sonntag, 5. Februar 2017

Großgrimma-Besieger

Auch dieses Jahr wurde die Dritte zum Hallenturnier bei unseren Freunden in Hohenmölsen eingeladen. Leider gab es für die Ehrengäste weder den erwarteten roten Teppich, noch eine eigene Kabine ;) Die geilste Band der Welt bestrafte die Gastgeber für dieses Fehlverhalten mit einer ordentlichen Tracht Prügel im letzten Spiel, dazu aber später mehr ^^


Die Dritte hatte vor dem Spiel ungewohnt viel Arbeit, überhaupt eine richtige Mannschaft zu stellen. Eine Beerdigung, Arbeit, Verletzungen, streberhaftes ununterbrochenes Lernen für die Uni oder fehlendes Parkettkönnen machten uns in der Planung das ein oder andere Mal einen Strich durch die Rechnung, sodass wir mit Kutsche, einem Talent der ersten Stunde in Hohenmölsen, eingegangen in die Geschichte als größter Hallenzuscheißer der Nation, Razan (auch von der II.) und meinem kleinen Bruder Lukas (Rohdiamant), einen ziemlich verrückten Haufen am Start hatten. Von der Dritten fuhren Benny, Astin, Alex, Aube, Maik und ich mit.

Im ersten Spiel reichte es nicht Blau Weiß Zorbau III in ihrer Cleverness zu besiegen. Die Auftaktgegner nutzten die 2 einzigsten Fehler der Dritten um das Spiel zu ihren Gunsten zu entscheiden. Die ersten 7 Minuten Spielzeit meines kleinen Bruders, der einen guten Eindruck machte. Der Dritten fehlte vor dem Tor allerdings ein Vollstrecker.

Da eine Mannschaft nicht antrat wurde der Turniermodus im Vorfeld auf Jeder gegen Jeden geändert. So kam jeder von uns auf seine Spielzeit und wir zusätzlich in den Genuss, jedes Team herausfordern zu können. Unteranderem auch Teams, die in den letzten Jahren davon gekommen sind. Wie im 2. Spiel zum Beispiel Mitfavorit und Erzfeind des SVH, Großgrimma. Wie schon im ersten Spiel ging der Gegner in Führung. Maik ging vorm eigenen Tor ins Dribbling und blieb am Gegner hängen. Benny, im ganzen Turnier stark, bei solchen Dingern leider ohne Chance. Die Dritte drehte jedoch nochmal auf und holte sich in der 2. Spielhälfte nach Toren von Astin und Razan den vielumjubelten 2:1 Erfolg über Großgrimma.

der harte Kern mit Siegerfoto nach der Großgrimmafickung


Nach dem 2. Fehler von Maik ordnete man die Defensive neu, wahrscheinlich zu früh, denn gegen den Turniersieger Schwarz Gelb Deuben kam man brutal unter die Räder. Wir hielten lange dagegen, Razan verschoss sogar noch beim Stand von 0:2 einen Neunmeter. Hintenraus wurden wir allerdings total überrannt und waren mit 0:7 nur minimal besser als die Löbitzer bei ihrem 0:9.

Umso dummer war es, dass man sich gegen den VSG Löbitz mit 0:3 total blamierte. Aube musste nach dem frühen Rückstand schon nach einer Minute vom Platz und schmiss sein Trikot in die Ecke. Der Rest musste durchatmen und sich für die letzten Spiele fit machen. Denn die hatten es mit Hohenmölsen I und II nochmal in sich. Alles auf Angriff hieß es dann gegen Hhm I und die Dritte ging auch mit Razan in Führung, bevor der Kleene dem ganz Kleenen einen Einwurf wegnahm und den Ball unbedrängt dem Hohenmölsener zum Ausgleich mit auf dem Weg gab. Der SVH überrumpelte kurz vor dem Gong die geilste Band der Welt dann doch noch und nahm uns das hoch verdiente Erfolgserlebnis vor dem letzten Spiel.

Nach Ausschreitungen im Ortsderby waren wir plötzlich wieder die Helden der geretteten Ehre. Nicht nur, dass wir den Turniersieger so kaputt gespielt hatten, dass die sich gegen die II.vom SV Hohenmölsen mit einer Punkteteilung total lächerlich machten, nein, wir waren ja zusätzlich noch die Großgrimma-Besieger und wissen jetzt wie sich einst der FC St. Pauli gegen die Bayern gefühlt hat.

Im Letzten Spiel bestrafte man dann den Gastgeber wie angekündigt doch noch für den fehlenden roten Teppich und bewarb sich für eine Einzelkabine im nächsten Jahr. Razan und Kutsche brachten unsere Jungs, die mit einem Wechsler weniger viel besser klar kamen, mit 2:0 in Führung. Dann kam es zu einem historischen Moment. Alex legte den Ball nach links quer, wo Lukas völlig blank den Ball an Beton-Böttcher vorbeihämmerte und mit 16 jüngster Torschützer in der Geschichte der Dritten wurde. Völlig verdienter Lohn für einen Turnierauftritt der uns alle überraschte. Razan legte nochmal nach, bevor Alex mit dem 5:0 den Sack zu schnürte. Die Dritte ballerte sich somit auf Platz 5 und ließ am Ende Löbitz und Hohenmölsen II hinter sich und wurde 5. Mit ein bisschen mehr Konsequenz hätte man gegen Löbitz und den SVH mehr rausholen können und brachte sich so um ein besseres Turnierabschneiden.


Im Video gut zu hören, wie der eigene Vater merkt, dass er jetzt einen Kasten bezahlen muss :D


Da von uns die meisten eh schon zeitlich eng gebunden waren, reichte es leider nur für ein gemeinsames Mannschaftsfoto mit unseren Freunden vom SVH. Danach überließ man den Hausherren den alleinigen Hallenabriss. Hohenmölsen, immer wieder ein Erlebnis. Hier darf die Dritte einfach Dritte sein. Jeder nimmt uns wie wir sind und weiß wer wir sind und wo wir herkommen. Hier hallten nochmal aus mehr als 20 Kehlen Lindenauer Jungs Gesänge durch die Halle, wo die meisten schon heeme bei der Mutti waren. Klasse Jungs und schade, dass unser Testspiel eine Woche drauf abgesagt wurde. Aber der Sommer kommt, und bitte legte ein Jagdwurstbrötchen mehr auf den Grill für unseren Nico, der hat immer Hunger.



Als stolzer großer Bruder möchte ich nochmal lobend auf den jüngsten Torschützen in unserer Geschichte hinweisen, der immerhin Namen wie Peter Pöschel, Tim Vogel und Timmy Bohle im Ranking hinter sich gelassen hat. Der Anfang ist hoffe ich getan, um mein Vermächtnis in der Dritten irgendwann mal zu übergeben.  

Mittwoch, 11. Januar 2017

Jahresrückblick


Wollen wir gemeinsam einmal zurück blicken, auf das sportlich beste Jahr seid Bestehen der geilsten Band der Welt. 2016 war das Jahr der Wiederauferstehung. Die Wiederauferstehung einer Mannschaft, die 3 Jahre am Stück aus dem Tabellenkeller 2. Kreisklasse nicht herauskam. Und plötzlich kam die Wende. Hinrundenende 2015, der 2:0 Auswärtssieg bei Tabellenführer Böhlitz Ehrenberg und der Grundstein für einen Rückrundenlauf, der seines Gleichen gesucht hatte. Ich möchte jetzt nicht eine öde Aufzählung aller Spiele bringen, wo die Dritte Punkte mitgenommen hat. Denn 2016 war auch das Jahr des Begleichens von offenen Rechnungen, von großen Auswärtstriumphen und ebenso großen Abschieden.

Beginnen wir im März und würdigen an der Stelle nochmal einen Mann, der nie einen richtigen Abschied bei uns bekommen hat. Er hat sicherlich mit Problemen in seinem Leben zu kämpfen, die wir nicht kennen. Andere nennen es eine Krankheit... Im März 16 zuhause gegen den TSV Wahren erlebten wir jedoch das wahrscheinlich letzte große Spiel unseres "Spieler der Hinrunde 15/16". Denny Werner, der mit dem 2:0 ein Ausrufezeichen setzte und schließlich die Niederlage der Gäste besiegelte. Wir dachten, dass es ausgereicht hat, was wir dir gegeben haben, dass die Mannschaft, die Familie dich stark genug gemacht haben. Aber leider war das nicht so. Du hattest deinen Platz in der Mannschaft und sicherlich wirst du in Erinnerung bleiben. Kämpf dich wieder raus aus der Scheiße, Denny!

Mit einem 1:1 in Unterzahl bei der SpVgg, oder einem 0:0 in Großdalzig kamen in den kalten Jahreszeiten weitere Höhepunkte hinzu. Der große Knall kam allerdings beim Heimsieg gegen Grün-Weiß Miltitz.
Philipp Glomb brach nach 756 Tagen den Bann und gewann mit seinen Jungs zu null. Und auch hier wurde der Grundstein gelegt, für viele weitere Siege, die bis heute dazu gekommen sind. Er nahm die Herausforderung von Killer Kaufmann an und meisterte sie in der laufenden Saison bravorös.

Große Spiele, wo Helden geboren und Legenden geschaffen werden. Solche Spiele gibt es zweifelsohne immer im Zwenkauer Eichholz. Auch 2016 hieß die Devise "Scheiß drauf, Zwenkau ist nur einmal im Jahr!", sportlich gesehen konnte man beim Hallenturnier Anfang des Jahres drauf scheißen, ja... Als wir am 22. Mai mit einem fetten Hupkonzert zum Auswärtsspiel anrollten, dachte man die Dritte zu kennen. Was holen die schon im Zwenkauer Eichholz? Bei allem Optimismus vergaß man sogar die Massageliegen aus den sanitären Örtlichkeiten rauszuräumen... Was geschah? Die geilste Band der Welt zerstörte Zwenkau im eigenen Holz, Aube badete wie ein König und neue Helden waren geboren. Die Helden vom Eichholz.

Mit der vorzeitigen Feier des Klassenerhalts erlebten wir zumal auch das letzte große Spiel eines Mannes, der die Rückrunde des vergangenen Jahres geprägt hat.

Basti: ,,Andreas Jaumann war richtig stark in der Rückrunde 2016. Umso trauriger, dass er wohl nicht mehr bei uns auflaufen wird. Sein Debüt bei uns markiert in gewisser Weise einen Wendepunkt und Meilenstein in unserer Entwicklung."

Andy, unser Augsburger, der Ben Tewag der 2. Kreisklasse, sprang nackt in unseren Pool und zeigte Aubes Schwester, was ihr noch nie zuvor einer gezeigt hat. Sie wurde nach diesem Tag nur noch selten in der Öffentlichkeit gesehen. Andy, du fehlst...


Zur neuen Saison brauch ich im Moment nicht viel schreiben. Das Erlebte ist noch in den Köpfen. Die Serie von historisch wahnsinnigen 8 Spielen in Folge ohne Niederlage besteht aktuell. Spieler wie Maik, Pierre oder Falko integrierten sich schnell, wurden zu Leistungsträgern. Nico, Kevin, PJ, Ebrahim, die Liste der Neuzugänge wuchs und wuchs. Mit den ersten Punkten überhaupt, dem Auswärtssieg in Burghausen gestartet, bis hin zum goldenen Oktober und der Tatsache als einzigste Mannschaft der Liga im Spiel der Spiele, gegen den LFV Sachsen nicht verloren zu haben...All das lässt uns in einem Hier und Jetzt leben, was sich lange nicht so schön angefühlt hat... Doch denken wir nochmal zurück, an die Momente, an die kleinen Sekunden, an denen für uns die Erde ein wenig stehen blieb, egal aus welcher Sicht...

Frodo:,, Aube nimmt mir in Hohenmölsen das letzte Jagdwurstbrötchen vom Grill weg, obwohl ich richtig Appetit hatte!" (Frodo sehr hungrig)


Domi:,, Holy shit moment of the year der Knock Out von Alex in Großdalzig, als Basti von hinten angerannt kam! Ganz schlimm war auch, dass beim Bowling zur Saisoneröffnung der Ausdruck der Endergebnisse von Bahn 1 verschwunden ist..." (Domi der keine Mund zu Mund Beatmung machen wollte)


Coldi:,, Das 2:0 gegen Sachsen. Beim ersten dachte ich mir, okay dass wird nicht reichen, und beim 2. dass könnte ein Tag werden, wo wir Geschichte schreiben!" (Coldi historisch)


Basti:,, Der Elfmeter gegen Sachsen, der zum 1:2 führte. Wir können es nicht rückgängig machen, aber was wäre gewesen wenn..." (Basti wehmütig)


Kevin:,, Das Gefühl, dass hier definitiv was schief läuft in der ersten Hälfte gegen Miltitz. Nach der Ansprache vom Coach wirklcih alles flasch und anders zu machen war echt wie ein Stillstand." (Fummler steht still)

 

Pierre:,, Mein erstes Tor für die Dritte. Da wusste ich, dass ich in diesem Team angekommen bin!" (Pierre verliebt)


Ihr seht, hier stehen verschiedene Sachen im Fokus, der eine trauert um ein Jadgwurstbrötchen, der andere um einen Elfmeter und ich denke, dass sich sicherlich auch einige fragen, was machen eigentlich Marcel Röske und Jens Lorenzen?


Kommen wir zu den Highlights. Auch hier haben wir knall hart nachgefragt und wurden mit der Frage konfrontiert, was wäre gewesen, wenn Alex doch noch zur Abschlussfeier gekommen wäre, kurz nachdem Aube die letzte Wurst gegessen hatte, die wir extra für den Kleinen aufgehoben hatten.  Oder erinnern wir uns zurück an Steffie, die uns mit ner Tüte Sternis kurz vor dem Dursttod rettete.

Nico Lange:,, Der Derbysieg gegen West mit anschließender spontanen Bierrunde war echt klasse!"


Fummler:,, Mein persönliches Highlight war das Heimspiel gegen Lindenthal mit dem 3:1 Sieg. Der Start in unseren goldenen Oktober und mit meinem Tor dazu beizutragen war echt schon ein gutes Gefühl!"


Falko:,, Mein Highlight ist die bisherige Saison. Super Mannschaft und nach einiger Eingewöhnungszeit läufts doch ganz glatt!"


Coldi:,, Das Spiel gegen Sachsen war ohne Frage der Höhepunkt. Keiner hat am uns geglaubt, Niemand. Nur die Mannschaft wusste, wir müssen hier gemeinsam bestehen, ansonsten würden wir untergehen."


Alex:,, Mein persönliches Highlight war nach dem Auswärtsspiel in Großdalzig mit meinen Jungs Hulapalu anzustimmen und Dalzig`s Cuba Libre zu köpfen, sowie mein erstes Saisontor gegen Wahren, obwohl mich der Trainer eigentlich stark gelb/rot gefährdet auswechseln wollte, es aber nicht tat."


Frodo:,, ...Basti bei deinem 30.!"


Pierre:,, Mein Highlight war mit euch so eine erfolgreiche Hinrunde gespielt zu haben. Jeder hat für den anderen gekämpft und das ist Teamgeist... Des weiteren freut es mich, dass ich Teil dieser Mannschaft geworden bin und euch auch spielerisch weiterbringen konnte, da ihr auch Tipps annehmt." 

 

Auch hier gab es ein buntes Querbeet an Antworten und erfragtem und vieles mündete im großen Spiel gegen die Leutzscher, denen man mit aufopferungsvollem Kampf den Zahn zog. Dass die lindenauer Anhängerschaft das Auswärtsspiel zum Heimspiel machte war grandios.
Den Spieler der Hinrunde zu erfragen erwies sich als schwierig und man kam eigentlich gemeinsam auf einen Nenner, was der Trainer mit folgendem Statement auf den Punkt brachte:

,,Mein Highlight - und das wird immer so sein - ist das Team !!! Es macht Spaß den Jungs zuzusehen und einige Kritiker sind schon verstummt..."


Erwähnenswert ist allerdings noch PJ, der trotz gerissenen Oberschenkelmuskel zum Training kam, oder mehrere Sätze von Kevin, der nach der Frage des Spielers sofort die Leistung von Killer Kaufmann, dem Mann hinter Philipp Glomb, würdigte. Stets positiv zu bleiben, trotz weniger Einsatzzeit abseits des Tores und mit Berücksichtigung der Dauer, die er schon dabei ist, dass muss man anerkennen. Falko seine Spende für den Trikotsatz dürfen wir nicht vergessen oder unser Stehaufmännchen Astin... Und natürlich der Dank an unseren Trainer!

Hier ist ordentlich was auf die Beine gestellt wurden und manchmal frage ich mich, ob das eigentlich auch bei jedem, außerhalb der Mannschaft, angekommen ist? Die Rede ist von 8 Spielen ohne Niederlage... Aber natürlich ist dass ja für die 2. Kreisklasse und vorallem für die Dritte selbstverständlich. Und Ironie ist natürlich allgegenwärtig. Freuen wir uns auf ein geiles Jahr 2017, was hoffentlich weiterhin sportlich für Furore sorgen wird. Freuen wir uns auf eine Mannschaft, die weiterhin mit solch einer Geschlossenheit und einen derartigen Teamgeist über die Plätze der Stadt und darüber hinaus fegt.

Und zum Abschluss noch ein Dank an diejenigen, die sich seid Jahren zu Dritten bekennen, sich nicht verbiegen lassen und unsere "Neuen", die gekommen sind, um zu bleiben.


Montag, 14. November 2016

Hall of Fame 2016

Die geilste Band der Welt führte 2015 die Hall of Fame ein. Ausschließlich die Mitglieder im Club der 100 sind berechtigt, einen oder mehrere Spieler, die mit ihrer Art und Weise die Dritte geprägt haben jährlich mit der Aufnahme zu ehren.

Das Jahr 2016 ist Geschichte und im vergangenen Jahr kann es nur einen Mann geben, der der Hall of Fame gerecht wird. Nach einem Endspurt in der Rückrunde 15/16, in der er als Trainer niemals den Fokus verlor uns stets besser zu machen, legte er in dieser Saison noch einen drauf.

Seit 8 Spielen ist er mit seinen Jungs ungeschlagen, was vorallem an der Art und Weise seines Trainings liegt. Er ist ehrgeizig, gibt sich nur mit dem besten zufrieden und wird nicht müde. Seid einigen Wochen ist er Papa und trotzdem steht der Winterfahrplan bis zum Rückrundenstart schon auf dem Papier und die Pyro für die Abschlussfeier hat er auch schon im Keller. Eine Kante auf dem Platz, eine Held der Kabine, eine Legende bei der geilsten Band der Welt...

 

Hall of Fame class of 2016

Sebastian Strohm !

Hall of Fame 
2015 Dominik Preiß
2015 Philipp Glomb
2015 Nico Stephan
2016 Sebastian Strohm
-----
in Kürze folgt ein kleiner Jahresrückblick auf 2016! 

Dritte holt 3x 2-Tore-Rückstand auf

Es kam schon fast mit Ansage. Im Spiel 1 nach dem kräftezerrenden Spiel gegen Sachsen Leipzig, kam ausgerechnet mit Miltitz ein äußerst unbequemer und mit 2 Spielen weniger, auch noch schwer auszurechnender Gegner auf dem Charlottenhof. Da eine ehrliche Analyse hier einigen übel aufstoßen würde, halte ich es mit dem Schreiben heute mal im Rahmen, da Basti in der Pause und nach dem Spiel die richtigen Worte bereits gefunden hat.

6 Minuten waren gespielt, da überrollte Miltitz die Dritte nach zweier katastrophalen Fehlern Mitte der eigenen Hälfte. Die daraus resultierenden Flanken konnten ebenso nicht verhindert werden, wie die zwei Kopfballtore in unserem 5er. Plötzlich hingen hier die Schultern bei den Jungs, die vorher 6 Spiele am Stück gewonnen und den LFV fast niedergerungen hatten... In einem Moment, wo die eigene Mannschaft fast im Selbstmitleid versinkt, holt einer die Dritte ins Leben zurück, mit dem erstmal keiner gerechnet hatte. Wolfi, angeschlagen im rechten Mittelfeld eingesetzt, profitiert von einem der vielen Fehler der Miltitzer Hintermannschaft und hämmert einen sehr ekligen Ball rechts neben den Pfosten. Da hätte kaum ein Hüter ne Chance gehabt. Die Dritte fing sich etwas, machte aber viel zu viele Fehler, haderte mit sich und dem Rest der Welt und mit Geduld haben, brauchte an dem Tag auch keiner kommen. Die Mannschaft rückte in den Hintergrund und man fing wieder an, nur an sich selbst zu denken.

In einem dieser schweren Punkte im Spiel jagte Miltitz einen abgefälschten Freistoß an den rechten Pfosten. 1:3! Aber einer wollte den Kopf partout nicht hängen lassen. Die Antwort folgte von Wolfi 3 Minuten später. Nach einem Doppelpass mit Nico war er durch und ließ keinen Zweifel an der eigenen Moral. Zehn Minuten später lud eine Ecke von Falko, die an Freund und Feind vorbei ging, Coldi zum Solo ein. Aus spitzem Winkel schoss er mit dem 3:3 sich ne Menge angestaute Wut aus dem Bauch. Nico hatte nach einem Querpass von rechts die Möglichkeit zum Einschieben und jagte den Ball in die Wolken. Vor der Pause, als Miltitz immer mehr Probleme mit den Hausherren bekam, fing sich Benny plötzlich ein Philipp-Glomb-Gedächtnisstreffer. Es passte zur Gesamtsituation.

Nach der Pause wollte die Dritte nachlegen. Miltitz spielte nun gegen bissigere Lindenauer. Die ersten Chancen ließ man jedoch liegen und der Faktor Zeit spielte auch eine Rolle. In Minute 61 zeigte der Schiedsrichter nach einem von Nico sauber erkämpften Ball auf den Punkt. Ausgerechnet der 9er, der vorher unseren Kapitän am eigenen Strafraum brutal umgetreten hat, war hier in der Opferrolle. Miltitz nahm das Geschenk dankend an und die Dritte rannte wieder 2 Toren hinterher. Es wurde hitziger. Beide Mannschaften lieferten sich hier einen gesunden Fight. Miltitz wehrte sich gegen den anrennenden Mythos und nutzte aber zugleich jede sich auftuende Lücke in unserer Hintermannschaft. Pierre erkämpfte sich einen Ball und schickte Zlatan zum gegnerischen Tor. Der verschaffte sich mit dem 4:5 ne Menge Respekt und machte nochmal Platz für Wolfi. In der Schlussphase ging Trainer Strohm mit vor und war sofort im Mittelpunkt. 87. Minute war Falko rechts durchgebrochen. Sein Querpass erreichte Basti, der ihn im Nachsetzen mit rechts Netzen konnte. Jetzt konnte man die Steine wieder deutlich fallen hören.

Als Miltitz noch mit Mann und Maus mit dem Schiedsrichter diskutierte, versammelte sich die Dritte im Kreis und machte nochmal deutlich, dass im 2. Durchgang wieder eine Mannschaft auf dem Platz stand, die sich gewehrt und eine Menge Moral gezeigt hat. Das Spiel gegen Miltitz war schwer und beide Mannschaften haben sich verdient einen Punkt erkämpft. Oder anders gesagt, seid froh einen Punkt mitgenommen zu haben. Das reicht hin. Denn alleine der Sportsfreund mit der 9, hätte sogar noch das mögliche 6:5 in der Nachspielzeit verdient gehabt. Alleine sein Gesicht wäre es Wert gewesen, aber das sah nach dem Ausgleich nicht besser aus. Die Dritte bleibt im 8. Spiel in Serie ungeschlagen. Wir tendieren fast alle in Richtung kompett im Arsch und freuen uns nun auf das letzte Hinrundenspiel, wo wir nochmal alles geben wollen, damit sich die Opfer der letzten Spiele am Ende auch lohnen.