Mittwoch, 11. Januar 2017

Jahresrückblick


Wollen wir gemeinsam einmal zurück blicken, auf das sportlich beste Jahr seid Bestehen der geilsten Band der Welt. 2016 war das Jahr der Wiederauferstehung. Die Wiederauferstehung einer Mannschaft, die 3 Jahre am Stück aus dem Tabellenkeller 2. Kreisklasse nicht herauskam. Und plötzlich kam die Wende. Hinrundenende 2015, der 2:0 Auswärtssieg bei Tabellenführer Böhlitz Ehrenberg und der Grundstein für einen Rückrundenlauf, der seines Gleichen gesucht hatte. Ich möchte jetzt nicht eine öde Aufzählung aller Spiele bringen, wo die Dritte Punkte mitgenommen hat. Denn 2016 war auch das Jahr des Begleichens von offenen Rechnungen, von großen Auswärtstriumphen und ebenso großen Abschieden.

Beginnen wir im März und würdigen an der Stelle nochmal einen Mann, der nie einen richtigen Abschied bei uns bekommen hat. Er hat sicherlich mit Problemen in seinem Leben zu kämpfen, die wir nicht kennen. Andere nennen es eine Krankheit... Im März 16 zuhause gegen den TSV Wahren erlebten wir jedoch das wahrscheinlich letzte große Spiel unseres "Spieler der Hinrunde 15/16". Denny Werner, der mit dem 2:0 ein Ausrufezeichen setzte und schließlich die Niederlage der Gäste besiegelte. Wir dachten, dass es ausgereicht hat, was wir dir gegeben haben, dass die Mannschaft, die Familie dich stark genug gemacht haben. Aber leider war das nicht so. Du hattest deinen Platz in der Mannschaft und sicherlich wirst du in Erinnerung bleiben. Kämpf dich wieder raus aus der Scheiße, Denny!

Mit einem 1:1 in Unterzahl bei der SpVgg, oder einem 0:0 in Großdalzig kamen in den kalten Jahreszeiten weitere Höhepunkte hinzu. Der große Knall kam allerdings beim Heimsieg gegen Grün-Weiß Miltitz.
Philipp Glomb brach nach 756 Tagen den Bann und gewann mit seinen Jungs zu null. Und auch hier wurde der Grundstein gelegt, für viele weitere Siege, die bis heute dazu gekommen sind. Er nahm die Herausforderung von Killer Kaufmann an und meisterte sie in der laufenden Saison bravorös.

Große Spiele, wo Helden geboren und Legenden geschaffen werden. Solche Spiele gibt es zweifelsohne immer im Zwenkauer Eichholz. Auch 2016 hieß die Devise "Scheiß drauf, Zwenkau ist nur einmal im Jahr!", sportlich gesehen konnte man beim Hallenturnier Anfang des Jahres drauf scheißen, ja... Als wir am 22. Mai mit einem fetten Hupkonzert zum Auswärtsspiel anrollten, dachte man die Dritte zu kennen. Was holen die schon im Zwenkauer Eichholz? Bei allem Optimismus vergaß man sogar die Massageliegen aus den sanitären Örtlichkeiten rauszuräumen... Was geschah? Die geilste Band der Welt zerstörte Zwenkau im eigenen Holz, Aube badete wie ein König und neue Helden waren geboren. Die Helden vom Eichholz.

Mit der vorzeitigen Feier des Klassenerhalts erlebten wir zumal auch das letzte große Spiel eines Mannes, der die Rückrunde des vergangenen Jahres geprägt hat.

Basti: ,,Andreas Jaumann war richtig stark in der Rückrunde 2016. Umso trauriger, dass er wohl nicht mehr bei uns auflaufen wird. Sein Debüt bei uns markiert in gewisser Weise einen Wendepunkt und Meilenstein in unserer Entwicklung."

Andy, unser Augsburger, der Ben Tewag der 2. Kreisklasse, sprang nackt in unseren Pool und zeigte Aubes Schwester, was ihr noch nie zuvor einer gezeigt hat. Sie wurde nach diesem Tag nur noch selten in der Öffentlichkeit gesehen. Andy, du fehlst...


Zur neuen Saison brauch ich im Moment nicht viel schreiben. Das Erlebte ist noch in den Köpfen. Die Serie von historisch wahnsinnigen 8 Spielen in Folge ohne Niederlage besteht aktuell. Spieler wie Maik, Pierre oder Falko integrierten sich schnell, wurden zu Leistungsträgern. Nico, Kevin, PJ, Ebrahim, die Liste der Neuzugänge wuchs und wuchs. Mit den ersten Punkten überhaupt, dem Auswärtssieg in Burghausen gestartet, bis hin zum goldenen Oktober und der Tatsache als einzigste Mannschaft der Liga im Spiel der Spiele, gegen den LFV Sachsen nicht verloren zu haben...All das lässt uns in einem Hier und Jetzt leben, was sich lange nicht so schön angefühlt hat... Doch denken wir nochmal zurück, an die Momente, an die kleinen Sekunden, an denen für uns die Erde ein wenig stehen blieb, egal aus welcher Sicht...

Frodo:,, Aube nimmt mir in Hohenmölsen das letzte Jagdwurstbrötchen vom Grill weg, obwohl ich richtig Appetit hatte!" (Frodo sehr hungrig)


Domi:,, Holy shit moment of the year der Knock Out von Alex in Großdalzig, als Basti von hinten angerannt kam! Ganz schlimm war auch, dass beim Bowling zur Saisoneröffnung der Ausdruck der Endergebnisse von Bahn 1 verschwunden ist..." (Domi der keine Mund zu Mund Beatmung machen wollte)


Coldi:,, Das 2:0 gegen Sachsen. Beim ersten dachte ich mir, okay dass wird nicht reichen, und beim 2. dass könnte ein Tag werden, wo wir Geschichte schreiben!" (Coldi historisch)


Basti:,, Der Elfmeter gegen Sachsen, der zum 1:2 führte. Wir können es nicht rückgängig machen, aber was wäre gewesen wenn..." (Basti wehmütig)


Kevin:,, Das Gefühl, dass hier definitiv was schief läuft in der ersten Hälfte gegen Miltitz. Nach der Ansprache vom Coach wirklcih alles flasch und anders zu machen war echt wie ein Stillstand." (Fummler steht still)

 

Pierre:,, Mein erstes Tor für die Dritte. Da wusste ich, dass ich in diesem Team angekommen bin!" (Pierre verliebt)


Ihr seht, hier stehen verschiedene Sachen im Fokus, der eine trauert um ein Jadgwurstbrötchen, der andere um einen Elfmeter und ich denke, dass sich sicherlich auch einige fragen, was machen eigentlich Marcel Röske und Jens Lorenzen?


Kommen wir zu den Highlights. Auch hier haben wir knall hart nachgefragt und wurden mit der Frage konfrontiert, was wäre gewesen, wenn Alex doch noch zur Abschlussfeier gekommen wäre, kurz nachdem Aube die letzte Wurst gegessen hatte, die wir extra für den Kleinen aufgehoben hatten.  Oder erinnern wir uns zurück an Steffie, die uns mit ner Tüte Sternis kurz vor dem Dursttod rettete.

Nico Lange:,, Der Derbysieg gegen West mit anschließender spontanen Bierrunde war echt klasse!"


Fummler:,, Mein persönliches Highlight war das Heimspiel gegen Lindenthal mit dem 3:1 Sieg. Der Start in unseren goldenen Oktober und mit meinem Tor dazu beizutragen war echt schon ein gutes Gefühl!"


Falko:,, Mein Highlight ist die bisherige Saison. Super Mannschaft und nach einiger Eingewöhnungszeit läufts doch ganz glatt!"


Coldi:,, Das Spiel gegen Sachsen war ohne Frage der Höhepunkt. Keiner hat am uns geglaubt, Niemand. Nur die Mannschaft wusste, wir müssen hier gemeinsam bestehen, ansonsten würden wir untergehen."


Alex:,, Mein persönliches Highlight war nach dem Auswärtsspiel in Großdalzig mit meinen Jungs Hulapalu anzustimmen und Dalzig`s Cuba Libre zu köpfen, sowie mein erstes Saisontor gegen Wahren, obwohl mich der Trainer eigentlich stark gelb/rot gefährdet auswechseln wollte, es aber nicht tat."


Frodo:,, ...Basti bei deinem 30.!"


Pierre:,, Mein Highlight war mit euch so eine erfolgreiche Hinrunde gespielt zu haben. Jeder hat für den anderen gekämpft und das ist Teamgeist... Des weiteren freut es mich, dass ich Teil dieser Mannschaft geworden bin und euch auch spielerisch weiterbringen konnte, da ihr auch Tipps annehmt." 

 

Auch hier gab es ein buntes Querbeet an Antworten und erfragtem und vieles mündete im großen Spiel gegen die Leutzscher, denen man mit aufopferungsvollem Kampf den Zahn zog. Dass die lindenauer Anhängerschaft das Auswärtsspiel zum Heimspiel machte war grandios.
Den Spieler der Hinrunde zu erfragen erwies sich als schwierig und man kam eigentlich gemeinsam auf einen Nenner, was der Trainer mit folgendem Statement auf den Punkt brachte:

,,Mein Highlight - und das wird immer so sein - ist das Team !!! Es macht Spaß den Jungs zuzusehen und einige Kritiker sind schon verstummt..."


Erwähnenswert ist allerdings noch PJ, der trotz gerissenen Oberschenkelmuskel zum Training kam, oder mehrere Sätze von Kevin, der nach der Frage des Spielers sofort die Leistung von Killer Kaufmann, dem Mann hinter Philipp Glomb, würdigte. Stets positiv zu bleiben, trotz weniger Einsatzzeit abseits des Tores und mit Berücksichtigung der Dauer, die er schon dabei ist, dass muss man anerkennen. Falko seine Spende für den Trikotsatz dürfen wir nicht vergessen oder unser Stehaufmännchen Astin... Und natürlich der Dank an unseren Trainer!

Hier ist ordentlich was auf die Beine gestellt wurden und manchmal frage ich mich, ob das eigentlich auch bei jedem, außerhalb der Mannschaft, angekommen ist? Die Rede ist von 8 Spielen ohne Niederlage... Aber natürlich ist dass ja für die 2. Kreisklasse und vorallem für die Dritte selbstverständlich. Und Ironie ist natürlich allgegenwärtig. Freuen wir uns auf ein geiles Jahr 2017, was hoffentlich weiterhin sportlich für Furore sorgen wird. Freuen wir uns auf eine Mannschaft, die weiterhin mit solch einer Geschlossenheit und einen derartigen Teamgeist über die Plätze der Stadt und darüber hinaus fegt.

Und zum Abschluss noch ein Dank an diejenigen, die sich seid Jahren zu Dritten bekennen, sich nicht verbiegen lassen und unsere "Neuen", die gekommen sind, um zu bleiben.


Montag, 14. November 2016

Hall of Fame 2016

Die geilste Band der Welt führte 2015 die Hall of Fame ein. Ausschließlich die Mitglieder im Club der 100 sind berechtigt, einen oder mehrere Spieler, die mit ihrer Art und Weise die Dritte geprägt haben jährlich mit der Aufnahme zu ehren.

Das Jahr 2016 ist Geschichte und im vergangenen Jahr kann es nur einen Mann geben, der der Hall of Fame gerecht wird. Nach einem Endspurt in der Rückrunde 15/16, in der er als Trainer niemals den Fokus verlor uns stets besser zu machen, legte er in dieser Saison noch einen drauf.

Seit 8 Spielen ist er mit seinen Jungs ungeschlagen, was vorallem an der Art und Weise seines Trainings liegt. Er ist ehrgeizig, gibt sich nur mit dem besten zufrieden und wird nicht müde. Seid einigen Wochen ist er Papa und trotzdem steht der Winterfahrplan bis zum Rückrundenstart schon auf dem Papier und die Pyro für die Abschlussfeier hat er auch schon im Keller. Eine Kante auf dem Platz, eine Held der Kabine, eine Legende bei der geilsten Band der Welt...

 

Hall of Fame class of 2016

Sebastian Strohm !

Hall of Fame 
2015 Dominik Preiß
2015 Philipp Glomb
2015 Nico Stephan
2016 Sebastian Strohm
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in Kürze folgt ein kleiner Jahresrückblick auf 2016! 

Dritte holt 3x 2-Tore-Rückstand auf

Es kam schon fast mit Ansage. Im Spiel 1 nach dem kräftezerrenden Spiel gegen Sachsen Leipzig, kam ausgerechnet mit Miltitz ein äußerst unbequemer und mit 2 Spielen weniger, auch noch schwer auszurechnender Gegner auf dem Charlottenhof. Da eine ehrliche Analyse hier einigen übel aufstoßen würde, halte ich es mit dem Schreiben heute mal im Rahmen, da Basti in der Pause und nach dem Spiel die richtigen Worte bereits gefunden hat.

6 Minuten waren gespielt, da überrollte Miltitz die Dritte nach zweier katastrophalen Fehlern Mitte der eigenen Hälfte. Die daraus resultierenden Flanken konnten ebenso nicht verhindert werden, wie die zwei Kopfballtore in unserem 5er. Plötzlich hingen hier die Schultern bei den Jungs, die vorher 6 Spiele am Stück gewonnen und den LFV fast niedergerungen hatten... In einem Moment, wo die eigene Mannschaft fast im Selbstmitleid versinkt, holt einer die Dritte ins Leben zurück, mit dem erstmal keiner gerechnet hatte. Wolfi, angeschlagen im rechten Mittelfeld eingesetzt, profitiert von einem der vielen Fehler der Miltitzer Hintermannschaft und hämmert einen sehr ekligen Ball rechts neben den Pfosten. Da hätte kaum ein Hüter ne Chance gehabt. Die Dritte fing sich etwas, machte aber viel zu viele Fehler, haderte mit sich und dem Rest der Welt und mit Geduld haben, brauchte an dem Tag auch keiner kommen. Die Mannschaft rückte in den Hintergrund und man fing wieder an, nur an sich selbst zu denken.

In einem dieser schweren Punkte im Spiel jagte Miltitz einen abgefälschten Freistoß an den rechten Pfosten. 1:3! Aber einer wollte den Kopf partout nicht hängen lassen. Die Antwort folgte von Wolfi 3 Minuten später. Nach einem Doppelpass mit Nico war er durch und ließ keinen Zweifel an der eigenen Moral. Zehn Minuten später lud eine Ecke von Falko, die an Freund und Feind vorbei ging, Coldi zum Solo ein. Aus spitzem Winkel schoss er mit dem 3:3 sich ne Menge angestaute Wut aus dem Bauch. Nico hatte nach einem Querpass von rechts die Möglichkeit zum Einschieben und jagte den Ball in die Wolken. Vor der Pause, als Miltitz immer mehr Probleme mit den Hausherren bekam, fing sich Benny plötzlich ein Philipp-Glomb-Gedächtnisstreffer. Es passte zur Gesamtsituation.

Nach der Pause wollte die Dritte nachlegen. Miltitz spielte nun gegen bissigere Lindenauer. Die ersten Chancen ließ man jedoch liegen und der Faktor Zeit spielte auch eine Rolle. In Minute 61 zeigte der Schiedsrichter nach einem von Nico sauber erkämpften Ball auf den Punkt. Ausgerechnet der 9er, der vorher unseren Kapitän am eigenen Strafraum brutal umgetreten hat, war hier in der Opferrolle. Miltitz nahm das Geschenk dankend an und die Dritte rannte wieder 2 Toren hinterher. Es wurde hitziger. Beide Mannschaften lieferten sich hier einen gesunden Fight. Miltitz wehrte sich gegen den anrennenden Mythos und nutzte aber zugleich jede sich auftuende Lücke in unserer Hintermannschaft. Pierre erkämpfte sich einen Ball und schickte Zlatan zum gegnerischen Tor. Der verschaffte sich mit dem 4:5 ne Menge Respekt und machte nochmal Platz für Wolfi. In der Schlussphase ging Trainer Strohm mit vor und war sofort im Mittelpunkt. 87. Minute war Falko rechts durchgebrochen. Sein Querpass erreichte Basti, der ihn im Nachsetzen mit rechts Netzen konnte. Jetzt konnte man die Steine wieder deutlich fallen hören.

Als Miltitz noch mit Mann und Maus mit dem Schiedsrichter diskutierte, versammelte sich die Dritte im Kreis und machte nochmal deutlich, dass im 2. Durchgang wieder eine Mannschaft auf dem Platz stand, die sich gewehrt und eine Menge Moral gezeigt hat. Das Spiel gegen Miltitz war schwer und beide Mannschaften haben sich verdient einen Punkt erkämpft. Oder anders gesagt, seid froh einen Punkt mitgenommen zu haben. Das reicht hin. Denn alleine der Sportsfreund mit der 9, hätte sogar noch das mögliche 6:5 in der Nachspielzeit verdient gehabt. Alleine sein Gesicht wäre es Wert gewesen, aber das sah nach dem Ausgleich nicht besser aus. Die Dritte bleibt im 8. Spiel in Serie ungeschlagen. Wir tendieren fast alle in Richtung kompett im Arsch und freuen uns nun auf das letzte Hinrundenspiel, wo wir nochmal alles geben wollen, damit sich die Opfer der letzten Spiele am Ende auch lohnen.

Montag, 7. November 2016

Dritte zieht Löwen den Zahn...

Die Dritte lehnte sich vor dem Spitzenspiel gegen den LFV Sachen Leipzig in den sozialen Netzwerken weit aus dem Fenster. 6 Siege in Folge gaben uns das Selbstvertrauen, dass wir gebraucht haben, um uns in den Käfig des Leutzscher Löwen zu wagen. Fast täglich brachte man kleine Spitzen Richtung Wochenende um das Interesse an dem Spiel etwas zu erhöhen. Den Löwen jagen... Ihm den Zahn ziehen... Die Dritte war mutig, blieb aber hoch konzientriert.


Die Dritte musste im Vorfeld auf PJ, Pierre und Maik verzichten, die vorallem für Erfolg und eine Menge Startelfeinsätze stehen. Die Sorgenfalten von Trainer Strohm sollten aber auch nach der Absage von Falko noch am Spieltag, aus privaten Gründen, nicht größer werden. Sein Vertrauen in die Spieler, die im Kader standen war zu groß. So wurden Wolfi, hinten links, und Nico, im rechten Mittelfeld, ins kalte Wasser geworfen. Und das gegen den Tabellenführer. Ein Spiel wie jedes andere auch... Aber der Trainer und der Kapitän wollten einen Fight wie im Pokal gegen MoGoNo. Namen spielten in diesem Spiel keine Rolle.

Die Kurve des LFV

Die geilste Band der Welt startete also mit folgender Elf:

Glomb - Strohm - Preiß, Lochow, Wolf - Lange, Wagner, Colditz, Forbrig - Schreiber, Taoufyq

Die Mannschaften liefen ein, begrüßten ihre Fans und man staunte, dass die Leutzscher Kurve mehr Ordner als Fans hatte, ein paar Renter am Grill noch dazu. Die Dritte brachte einen mehr als 20 köpfigen Mop mit. Mehr als erhofft begleiteten die Jungs zu diesem Spiel. Und der LFV legte los, wie man es erwartet hatte. Das Offensivspiel war wuchtig und schwer auszurechnen. Links und rechts versuchte man unsere Gästemannschaft immer weit aufzureißen, während in der Mitte die Sportfreunde Reinhold und Breitkopf schön die Wege kreuzten. Doch die erste Chance des Spiels hatte die Dritte. Ken Schreiber war plötzlich auf und davon, scheiterte aber am Hüter. Sachsen legte sofort nach. Doch Philipp Glomb machte es wie sein Gegenüber und war sofort auf dem Punkt. Die ersten Minuten waren wichtig. Die Dritte stemmte sich gegen die Leutzscher, nahmen die Zweikämpfe an. Auch wenn wir an einigen Stellen zu weit weg standen, waren andere da, und holten sich die Bälle. Ein von Coldi klärend weit nach vorne gespielter Ball, erreichte Ken, der ihn runter nahm, sich an zwei Spielern vorbei legte und von der Strafraumkante abzog. Unter dem Hüter rutscht der Ball plötzlich durch und der Willi Kühn Sportpark bebte. 13. Minute, die Dritte führt 1:0 gegen den Spitzenreiter. Die Leutzscher wollten antworten liefen sich aber in der Abwehr fest. Breitkopf hatte mit Lochow und Reinhold mit Preiß ihren Meister gefunden.

um jeden Preis(s)


Für Sachsen ging ohne die beiden nichts. Man muss es jetzt mal deutlich sagen, denn was die Lindenauer Abwehr an dem Tag brachte war weltklasse. Der Wolfi, erst drei Einsätze dieses Jahr, war da, wenn mal einer durchrutschte, kämpfte. Man kann es gar nicht richtig in Worte fassen. Immer wieder kamen gefährliche Freistöße oder Flanken in den Lindenauer Strafraum, aber meist wurde der Ball von einem oft einen Schritt schnelleren Lindenauer geklärt. 20. Minute, Astin behauptete den Ball, setzte sich gegen zwei Mann durch und spielte den Ball nach rechts zu dem im Rücken enteilten Ken, der wuchtig den Ball in den Kasten hämmerte. 2:0, jetzt eskalierte hier alles. Die geilste Band der Welt führt 2:0. Sachsen rannte jetzt an und man kann es nicht in Worte fassen, wie die Dritte sich in die Bälle warf. Hier hatte man null Respekt vor dem Tabellenführer, der es immer wieder versuchte, dem aber nicht viel einfiel. Einmal war Philipp geschlagen, doch der Kleene stand neben ihm auf der Linie und köpfte den Ball raus. Ganz wichtig, der Anschlusstreffer durfte auf keinem Fall vor der Pause fallen. Generell war es auch von Alex links ein großes Spiel, Nico hatte es rechts oft schwer und gab sein bestes.

Alex auf der Linie

 Die Dritte kroch sich auf dem Zahnfleisch zur Pause. Astin missglückte eine Rettungstat, wurde böse vom Gegenspieler getroffen, Ken sein Sprunggelenk machte nicht mehr mit und auch die Wade vom eh schon angeschlagenen Kapitän brauchte eine Sonderbehandlung. Uns war klar, dass die Sachsen mit viel Wut im Bauch aus der Kabine kommen. So wie das Spiel bisher lief, kannte man es bei den Leutzschern nicht. Und die Dritte bekam nun ordentlich was zu tun im 2. Durchgang. Und es veränderte sich nur wenig. Die Dritte kam zwar nur noch selten aus der eigenen Hälfte, Sachsen rannte an, scheiterte jedoch an den kämpfenden Gästen, deren glänzenden Schlussmann oder an der eigenen Effizienz im Abschluss. Und dann zeigte Schiedsrichter Schneider in Minute 56. plötzlich auf den Punkt. Elfmeter für Sachsen. Fassungslose Gesichter bei der Dritten. Und ein noch fassungsloserer Blick von Philipp, der am äußerst mager getretenen Strafstoß von Breitkopf noch dran war und sich richtig ärgerte. Sachsen spielte sich in einen Rausch und die Dritte wankte, fiel aber nicht. Ken kam nochmal rein und die Dritte kämpfte um jeden Ball.

 die Dritte warf sich in jeden Ball


Suchte ihre beiden Stürmer bei jedem gewonnenen Ball, doch die Leutzscher waren jetzt hinten wach. Schlussphase jetzt und die Sachsen spielten sich über rechts durch. Preiß wollte keinen Elfer riskieren, war zu passiv und David Ueberschär nahm das Geschenk an. Die Kurve hatte jetzt was zu feiern. Es war kein 3 oder 4:0, sondern der Ausgleich in Minute 80. gegen die geilste Band der Welt. Ken ging noch zwei mal zur Grundlinie, Astin zog nochmal mit links drauf...kurze Momente, wo die Erde nochmal kurz still stand und die Dritte plötzlich doch wieder dran war, an der großen Sensation. In den letzten Minuten, wo den Leutzschern klar wurde, dass die Dritte hier die eigene Gesundheit aufs Spiel setzt, um den Punkt mitzunehmen, zerrte es an den Nerven. Die Folge war eine Flut an gelben Kartons plus Platzverweis für den meckernden Hüter. Schiedsrichter Schneider behielt den Durchblick und beendete das Spitzenspiel beim Stand von 2:2!


Die Dritte hatte es geschafft. Als einzigste Mannschaft der Liga zog man den Löwen einen Zahn. 2:2 gegen den Ligakrösus Sachsen Leipzig. Und es ist auch einen Tag danach nicht einfach mit ein paar Wörtern geschrieben, was die Dritte investiert hat in diesem Spiel. Jeder kämpfte für jeden, jeder warf sich in die Schüsse, fightete um jeden Ball. Die Lindenauer Änhänger sahen eine Dritte, die voller Leidenschaft sich den Namen Sachsenjäger wahrhaftig verdient hatte. Viele zollten uns Respekt. Umso unverständlicher ist es, dass im eigenen Verein sich Münder zerrissen werden, auf eine Art und Weise, die einfach nur erbärmlich ist. Die Dritte gewinnt 6 Spiele in Folge, behauptet sich gegen Sachsen Leipzig, wo viele, vorallem Neuzugänge fehlten.

Die Jungs, die seid Jahren Seite an Seite kämpfen, oft Niederlagen einstecken, und immer wieder aufstehen mussten... diese Jungs sind jetzt da und spielen sich in ein ganz anderes Licht. Diese Jungs in all den Jahren der Erfolgslosigkeit immer nur belächelt, wenn sie selbst nach Niederlagen feierten.... Jetzt holt die Dritte Spiel für Spiel mehr Punkte als die anderen Lindenauer Mannschaften und pötzlich geht das Theater im Verein wieder los. Warum? Jetzt gewinnen die Nichtskönner ihre Spiele und ihr? Jetzt kann man nicht mehr über die Dritte lachen, also macht man den Erfolg madig? Ist das Zusammenhalt? Die Dritte kennt Zusammenhalt. Hier ist man Familie. Und ja, ich bleibe das Krebsgeschwür im Verein, ich fühle mich in der Rolle wohl. Es tut verdammt gut, so viel Zeit und Arbeit zu investieren, damit Leipzig und darüber hinaus erfahren, was die Dritte für eine umglaubliche Mannschaft ist.



Jungs, dass war richtig gut gestern. Jeder lag sich in den Armen, jeder wusste, wir haben eine kleine Sensation erreicht, griff sogar lange nach der ganz großen. Als einzigste Mannschaft, nahm man Sachsen und Kursdorf Punkte an. Nur wir, nur die Dritte... Die geilste Band der Welt ist angekommen an der Tabellenspitze. Wir jagen Sachsen, wir jagen Kursdorf. Wir werden alles geben. Wir wissen wo wir herkommen, wr wissen was wir haben, was wir erreicht haben und das geben wir nicht auf. Danke an die, die sich die Zeit genommen haben, um in ein paar Zeilen ihren Respekt gegenüber der Dritten zu zollen. Wir wissen das zu schätzen...

Reini, wirst mich nicht vergessen, wa? ;)

Samstag, 5. November 2016

Dritte bereit für eine Sensation?

Morgen ist es endlich soweit. Es kommt zum großen Duell mit dem LFV Sachsen Leipzig. Die Dritte hat in den letzten 6 Spielen alles dafür getan, dass dieses Spiel zurecht diesen Titel trägt. Es ist unglaublich welchen Ruck es in der Mannschaft gegeben hat, die mit den ganzen Neuzugängen nun gemeinsam kämpft, blutet und an die Grenzen geht.


In all den Jahren zuvor, haben wir immer auf die Fresse bekommen. Auf dem Platz blieben die Punkte aus, den Mund hat man uns verboten.. und plötzlich holt die geilste Band der Welt im Verein die Punkte. Auch im Vorfeld dieses großen Spiels gabs wieder Theater im Verein, doch die Dritte lässt sich icht aus der Ruhe bringen. Für uns geht es nie um was. Wir sind nur eine Dritte. Aber mit einer fallenden Träne sage ich an der Stelle, dass diese Dritte, diese Familie, morgen alles geben wird um in diesem Duell, für viele das größte Spiel was man mit einer Dritten haben kann, eine Sensation zu schaffen.
 
Unberechenbar sagt der LFV, keine Prognose wagt sich die Kurve. Und wer die Spiele der Dritten verfolgt, der weiß : zurecht!

Bitte kommt morgen in den Willi Kühn Sportpark, scheißt auf das Wetter und packt euch Glühwein ein. Bringt die 2 Mark 50 für den Eintritt mit und stellt euch hinter den Mythos. Stellt euch hinter die Dritte, zeigt mal Flagge, schreit und pusht uns nach vorne und schafft morgen mit uns gemeinsam daß, was dieses Jahr noch keiner geschafft hat.

///ziehen wir dem Löwen einen Zahn///

#unabsteigbar #alwaysfight #wirsinddritte #sachsenjäger #auswärtsspiel #keinegrenzenimkopf #allesistmöglich #austraditionanders #lfvslvssvlIII #löwenzähmen #familie

Montag, 31. Oktober 2016

der goldene Oktober

5 Siege in Folge und nur noch einen Sieg entfernt, damit der Oktober 2016 als "goldener Oktober" in die Geschichte der geilsten Band der Welt eingehen wird. Ausgerechnet die Dritte im Formbarometer das Maß aller Dinge. Doch mit dem TSV Wahren wartete ein unbequemer Gegner, gegen den die Dritte immer Probleme hatte, selbst gegen 10 Mann sich zu einem mühevollen 3:2 quälte. Dazu kamen die Ausfälle von 10! Spielern, der Rest sollte die Hausaufgaben machen. Im letzten Spiel vor dem großen Duell David gegen Goliath beim LFV Sachsen Leipzig.

Die Wahrener leider nur mit 10 Mann angetreten rechneten sich schon vor dem Spiel nur minimale Erfolge aus. Zugegeben schien die Vorstellung dass die Dritte gegen Wahren stolpert mit Blick auf die letzten ergebnisse sehr schwer vorstellbar. Eine Frage des Charakters, sagt der Trainer...

Generalprobe vor dem Spiel gegen Sachsen und die Dritte ließ von der ersten Minute keinen Zweifel aufkommen, dass man gegen die Gäste Probleme bekommt. Den Start verschleppte man jedoch total und mit nur mäßigem Tempo glich das Spiel eher einem Altherrenkick. In den Fokus rückte in den ersten Minuten gleich Ersatzschiedsrichter Björn Kamphausen, der Wahren einen gefährlichen Freistoß zusprach und dem tobenden Lochow gleich mal den gelben Karton unter die Nase hielt. Die Dritte zog das Tempo an, nur vor dem Tor wirkte man zu nervös. Die Gäste kamen nur schwer hinten raus und die Dritte zog die Zügel immer mehr an. Nico steckte den Ball durch die Mitte und Astin scheiterte völlig frei vorm Hüter. Wahren hielt dagegen, führte robust die Zweikämpfe und gab sich niemals auf. Nach einer halben Stunde kam mt Kevin der kleine Schäfers für Coldi und mit ihm eine butterweiche Flanke auf den Kopf von Falko, der den Hüter auf dem falschen Fuß erwischt und mit der Hilfe des Pfostens die notwendige Führung erzielte. Wahrens Gegenwehr war gebrochen und die Dritte legte gleich noch einen nach. Maik zog vom 16er ab und Ding Dong, 2:0! Ein großes Lob an der Stelle an beide Außenverteidiger. Tim rechts machte vieles um einiges besser als seine Vorgänger in den letzten Spielen und Alex links nahm sich ebenfalls die Kritik vom Trainer an und änderte sein Stellungsspiel in der Rückwärtsbewegung, ermöglichte Maik in mehreren Situation aktiver am Spiel teilzunhemen.

Zur Pause mahnte Trainer Strohm die Konzentration auch für das Spiel nächste Woche, wo man bis zum Abpfiff gefordert sein wird, bis zur 90. Minute hochzuhalten. Und die Dritte tat sich zunächst schwer gegen einen Gegner, der sich nach wie vor mit den letzten Kräften wehrte. Das ständige Anrennen wurde mit kleinen bis rustikalen Fouls gestoppt. In der 58. Minute wurde dem TSV aber eben das zum Verhängnis. Nach einem Foul an der linken Spielfeldbegrenzung, trat Basti einen Freistoß an den langen Pfosten, wo Frodo mit dem Kopfball zur Stelle war. Der Jubel war da. Unser Nico traf in seinem Geburtstagsspiel. Wahren kam jetzt immer seltener aus der eigenen Hälfte und unser kleiner 11er immer mehr in den Fokus. Zunächst wurde er an der Seitenlinie rapiat gefoult, wie ich denke noch nie zuvor, dann stemmte er sich mit der Brust gegen den erstbesten Verteidiger, sah den gelben Flatschen und in der 66. Minute schnippte Nico aus der Mitte durch die Gasse mit einem Sahneauge den Ball zu Alex, der mit links voll drauf haute. 4:0! Spring in meine Arme, kleener xD Nur drei Minuten später wurde Astin im Strafraum gelegt. Unser Marrokkaner, der zur Pause die Schuhe wechselte, trat selber an und verwandelte ohne Probleme. Nach dem 5:0 kamen in der Schlussphase doch noch zwei dumme Fehler dazu. Zunächst erkämpfte sich Wahren in der Lindenauer Vorwärtsbewegung den Ball und netzte nach Querpass zum Anschluss und mit dem Schlussgong pennte Eric nach einem Freistoß. ...


Trotzdem zog die geilste Band der Welt mit einem Tor in der Tabelle an Zwenkau vorbei, denen auch Schiedsrichter Burgold nicht weiterhelfen kann, wenn die Dritte mit dieser Form weiter spielt. Denn wir müssen keine Schiedsrichter verpflichten, um die Sachsen zu jagen. Wir tun das mit viel Einsatz, Moral und Zusammenhalt. Hier ist ein neuer Mythos zusammengewachsen.  Man muss gar nicht mehr viele Worte sagen. Die geilste Band der Welt gewinnt das 6. Spiel in Folge, hat ihren goldenen Oktober geschaffen und jagt weiter die Leutzscher Löwen und wir kommen diesen Sonntag nicht kampflos. Wir werden uns bis zuletzt wehren. Wir werden nicht fallen. Hier kitzelt die kleine Dritte dem T-Rex an der kleinen Zehe...



Auf gehts Dritte, das Maß aller Dinge !!!

Montag, 24. Oktober 2016

Geduldsspiel in Großdalzig

Die Dritte gastierte gestern bei der wild zusammengewürfelten Mannschaft der Spielgemeinschaft Großdalzig/Räpitz II/Kitzen II. Nach dem deutlichen Leistungsabfall im Derby nach dem 6:0 und dem liegen lassen eines deutlich höheren Sieges, nahm Trainer Strohm die Jungs in die Pflicht gegen die SpG über die 90 Minuten an die Grenzen zu gehen. Ohne großes Tam Tam im Vorfeld des Spiels genoß man den Moment und das Gefühl die letzten 4 Spiele siegreich gewesen zu sein... und unsere neuen Hulapalu Klänge, die aus der Lindenauer Kabine hallten. In der Vereinskneipe gab es ein kleines Programmheft, wo nochmal auf den Status der "Unabsteigbaren" hingewiesen wurde. Großes Lob an unsere jahrelangen Weggefährten aus Großdalzig für diese Recherche :)

Großdalzig sollte nicht das Ende des grandiosen run`s der Dritten sein und so presentierten sich die Jungs vom Charlottenhof auch. Ohne Falko, Pierre, PJ und Astin angereist, fehlten der Dritten gleich 4 Spieler, die zuletzt vorallem mit Leistung überzeugten. Trotzdem stimmte die Körpersprache mit dem Anpfiff. Die Dritte nahm die Zweikämpfe an und forderte Großdalzig von der ersten Minute. Die erste mögliche Großchance wurde mit einem rüden Foul an Ebrahim gestoppt, was aufgrund der Brutalität auch nach gespielten 7 Minuten sofort mit gelb hätte bestraft werden müssen. Ken trat wie abgemacht zum Freistoß an und spielte mit einem Geistesblitz auf den neben der Mauer frei stehenden Alex. Der Lexer lässt sofort abprallen und Ken zieht auf den Kasten. Unten rechts schlägt es ein. 1:0 Ausrufezeichen. Und was für ein Ding. Nur schwer und sehr selten fand mal ein langer Ball der Gäste einen Abnehmer. Die Dritte machte schon im ersten Durchgang sehr deutlich, dass die letzten Spiele keine Zufälle waren. Chancen gab es wenige, das tat der optischen Überlegenheit aber keinen Abbruch. Die Dritte stand stabil. Einzig Basti forderte Philipp mit einem Kopfball auf den eigenen Kasten. Nach vorne entwickelte es sich immer mehr zum Geduldsspiel. Großdalzig spielte mit und wehrte sich. Der Dritten fehlte oft der letzte Pass. Und wenn sich mal eine Möglichkeit ergab, dann wurde meist zu anderen Mitteln gegriffen. Der 4er musste nach gelb runter. Nach Ebra knüppelte er Nico nach einer halben Stunde von hinten um. Der Freistoß brachte nix.

Nach der Pause wollte die Dritte dem Geduldsspiel ein schnelles Ende bereiten. Doch Ken stand bei einem Pass von Ebra im Abseits. 20 Minuten mussten wir warten, bis ein langer Ball von Maik über links mit Ken einen Abnehmer fand. Und der kleine Schreiber wie früher legt sich den  Ball mit einem langen Sprint am letzten Verteidiger vorbei, geht zur Grundlinie, vernascht den Hüter, wird noch gehalten und drückt den Ball trotzdem über die Linie. Ein klassisches Schreiber Tor. Nur 4 Minuten später knüppelte Philipp einen weiten Abschlag in die gegnerische Hälfte. Der letzte Verteidiger sah nicht gut aus. Ken spekulierte und zog aus 20 Metern einfach ab. 3:0, Vorentscheidung nach 69 Minuten. 10 Minuten vor dem Abpfiff kam Großdalzig nochmal zum 1:3 Anschlusstreffer und bekam eine zweite Luft, weil die Dritte sich eingestehen musste, dass der 2. Schuh dann doch irgendwie nicht mehr gepasst hat. Dennoch blieb der Sieg am Ende ungefährdet.


Die Dritte lebt weiter in einem Märchen, gewinnt das 5. Spiel in Serie und beißt sich an der Tabellenspitze fest. Bekanntlich gefällt es beim SV Lindenau nicht jedem, dass die Dritte im Moment wie in einem Rausch lebt. Der Tag, wo das mit dem gewinnen irgendwann mal aufhört wird kommen, nur weis von uns keiner wann das sein soll xD Diese Jungs treten Woche für Woche den ganzen Scheiß der letzten Jahre in den Arsch und das ist affengeil. In der Kabine knallts, wie früher, nur dass man jetzt 3 Punkte als Grundlage nimmt. 3 Punkte, die uns ernähren, uns all die Kraft und den Alkohol schenken und gestern ganz Großdalzig zum beben brachte. Die Vereinskneipe wird es uns danken. Nach zwei Bier, Schnaps und Cuba Libre Runden war für die letzten gestern auch Schluss. Wie gesagt, das Märchen ist längst nicht zu Ende... Gegen Wahren will man nochmal einen drauf setzten um bereit zu sein für DAS Spiel. Noch ein Spiel, ein mal Hausaufgaben machen und dann kommt es um Aufeinandertreffen der beiden furiosesten Mannschaften der Liga...

https://www.facebook.com/benny.kaufmann.73/videos/1290435247662969/

#Sachsenjäger #dieNummereinsimClubsindwir #Auswärtssieg #wirsindDritte #alwaysfight #unabsteigbar

Montag, 17. Oktober 2016

Derbysieger !

Der folgende Bericht übersteigt eure bisherige Kenntniss über grenzenlosen Größenwahn. Wenn ihr nicht in der Lage seid es einfach so hinzunehmen ohne zu wiedersprechen, dann schließt bitte euren Browser. Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen sie bitte ihren Psychologen, Meistertrainer oder den weißen Hai in Cancun-Beach.

Dritte gegen West. Ob I. oder II. spielt für uns keine Rolle. Hier geht es um mehr als nur Punkte. Prestige, Vorherrschaft...die größten Fights gabs immer gegen West, auf die Fresse auch in den meisten Fällen. Gegen die II. war es meist anders herum. Nach 3 Siegen wollte die geilste Band der Welt den nächsten 3er einfahren. Gegen die Gäste vom Waldrand von Beginn an klar machen, wer auf dem Charlottenhof zuhause ist, wer die Nummer 1 im Club ist, wer die Sachsen jagt...

Derby


Und Trainer Strohm dachte nach und rotzte einen zuletzt arg verbrauchten Urlauber aus dem Ärmel, der seine Form sucht und stellte ihn neben Astin in den Sturm. Hinten stand PJ wieder in der Innenverteidigung und Eric kam mal über rechts. Anpfiff und der Ball rollt richtig Gästetor. Die Dritte mit den ersten Aktionen vor dem Tor von West schüchterten gleich so ein, dass der Gegner kaum aus der eigenen Hälfte kam. Die Dritte mit guter Zweikampfführung ging immer gleich dazwischen, war oft ein Schritt schneller als der Gegner. Nur vor dem Tor war man zunächst etwas verspielt und fahrlässig. Und wenn sich der Führung keiner annehmen will, dann hält der Toni eben einfach mal drauf. Aus dem Nichts, aber wahrhaftig nicht ohne Ankündigung, ging die Dritte nach 11 Minuten in Führung. Ob Falko mit dem Kopf nach einem Freistoß, Basti nach einer Ecke, Astin oder Coldi, der über links ein super Spiel machte, dem vorm Tor aber die Nerven versagten, den Weg Richtung Vorentscheidung wollte keiner so richtig einschlagen. Dann kam der August und nagelte das 2:0 in den Wester Kasten. Doppelpack Toni August, der Tag war jetzt schon historisch. In Minute 32 war zunächst Schluss für den Doppeltorschützen und wie demotivierend muss es sein, wenn dann ausgerechnet ein Ken Schreiber von der Bank kommt. 2. Ballkontakt nach Erics Eiervorlage, eine Minute nach seiner Einwechslung 3:0 für die Dritte. Ein paar Minuten später wird Astin im Strafraum gelegt. Der Gefoulte trat selbst an und tat was für sein Selbstbewusstsein. 4:0 noch vor der Pause. West hatte durch den kleinen 36er noch die große Chance zum Anschluss. Es war aber nur ein kleiner Windhauch statt einem großen Sturm.



Vom Trainer gab es wenig zur Pause. Die Dritte führt 4:0, beherrscht Derby und Gegner. Bis zur 90. Minute die Konzentration oben halten und einfach mit Spaß weiter spielen. Und die Dritte spielte weiter. 49. der Falkster mit einem Schuss aus 2. Reihe, der rechts unten einschlägt. Für ihn persönlich auch eine kleine Erlösung. In der 58. war es Pierre im 2. Versuch nach einem abgewehrten Ball, der Unterkantelatte im Netz zappelte. 6:0! Die Dritte wechselte mit Aube und Alex zwei neue Männer ein. Dann machte zuerst PJs Oberschenkel zu, später der von Falko. Man musste hin- und herschieben, die Ordnung litt etwas darunter und vorm Tor fehlte der letzte Biss. Die größten Chancen vergaben Aube und Alex, die Jungs von der Bank, die sich ruhig hätten belohnen können. Ken versuchte es oft mit der Brechstange. Auch Astins zweiter Treffer lag lange in der Luft, aber an dem Tag sollte ein 6:0 Kantersieg im Derby eben irgendwie auch reichen.


Die Dritte ließ sich anschließend richtig gehen. Durchlebte einen Nachmittag, für den man früher nicht mal Spiele gewinnen musste. Suff und Vollrausch. Es eskalierte und knallte richtig, wie früher. Die letzten an der Bar waren Alex, Kevin (wird heute noch vermisst), PJ, Basti, Nico und Philipp, die den Verein an den Rand des Bierbestandes brachten. Bis zum nächsten Spiel sind wir alle einfach die ganze Woche Derbysieger, singen Hulapalu und sind weiterhin die Nummer 1 im Club. 16 Punkte nach 8 Spielen, Tabellendritter...Und der Held gestern war Toni August. Philipp hält zum 2. Mal die Null.... Und die Meistertrainer Strohm - Rufe schallten lauter und lauter. Und zurecht wurde er mit dem Trainerstuhl bei I. oder II. in Verbindung gebracht... Niemals ! HULAPALU xD

Freitag, 14. Oktober 2016

Derbytime

Es ist gefühlt viele Jahre her, dass der Charlottenhof gebrannt hat... SV Lindenau gegen West 03... Dritte gegen Zweite... Auch wenn bei unseren Nachbarn in den letzten Jahren einiges passiert ist, bleibt es bei einigen von uns dennoch das Derby der Derbys. Hier geht es um mehr als nur Punkte. Die Dritte wird alles dafür tun, dass die Punkte auf dem in Flammen aufgehenden Charlottenhof auch bei der geilsten Band der Welt bleiben. Zusammenhalten, genau wie in den letzten Spielen. Es der Liga zeigen, was wir für eine Dritte sind...


Montag, 10. Oktober 2016

Franz hat gekehrt

Jetzt hat der Typ, der uns vor einiger Zeit mit einem hässlichen Knall in sozialen Medien verlassen hat auch noch die Überschrift im Blog... Ja hat er, aber ähnlich wie im letzten Winter haben wir die Kabine nicht sauberer verlassen, eben wegen dieser Ankündigung, denn benommen haben wir uns wie Tiere und die Punkte haben wir auch alle mitgenommen xD. Wahrlich hatte Franz mit der Prisanz des Duells wenig zu tun. Er war nur ein Mittel sich an einem Spiel hochzuziehen, damit keiner von uns in Langeweile verfällt.


Nach den Siegen gegen Wachau und Lindenthal schwebte die Dritte längst wieder auf Wolke 7 und Lausen wollte uns dort wieder runter holen. Einen kleinen Geniestreich von Trainer Strohm gab es dennoch. Der zuletzt so gut funktionierende Sturm saß zunächst auf der Bank. Nico und der zuletzt treffende kleine Schäfers kamen von Beginn an, erfüllten jedoch die Erwartungen nicht. Eigentlich keiner so richtig. Der Biss vom Lindenthal - Spiel fehlte, keiner kam annähernd auf 80% und Lausen fand keinerlei Wege dies auszunutzen. Chancen für uns keiner, für Lausen vielleicht, aber gefährlich ist anders. Optische Überlegenheit ja, gestehen wir uns ein, aber...

...was wir uns auch vorstellen können, dass der Lausener Trainer genau diese Überlegenheit in der Pause ansprach und der Gegner aus der Kabine kommt und denkt es läuft so weiter. Die Dritte bringt mit Zlatan einen neuen Mann, stellt sich im Sturm und im Kopf neu auf und mit dem Anpfiff der 2. Halbzeit spielte nur noch die gastierende Dritte. Druck aufs Tor, die Zweikämpfe annehmen, gewinnen und den Gegner in die eigene Hälfte drücken. Genau das macht die Dritte 20 Minuten lang, bis die Kräfte und die Gegenwehr des Gegners immer weniger werden, wie in den letzten beiden Spielen. Lausen fand keine Mittel mehr, der Dritten in irgendeiner Weise gefährlich zu werden. Astin wirkte mit neuen Schuhen vor dem Tor etwas befreiter, brachte uns mittlerweile völlig verdient und längst überfällig mit 0:1 in Führung, hatte anschließend wie Zlatan, Nico oder Eric Chancen um die Führung auszubauen. Die Körpersprache der geilsten Band der Welt eine völlig andere in der 2. Halbzeit. Und Franz? Gute Leistung sagen die einen, wie früher sagen die anderen. Gegen seine alte Truppe zu spielen ist wahrscheinlich was besonderes...


Die Dritte schlägt die SG Lausen mit Wille und Moral. Der Blog wird für viele recht mau sein. Im letzten noch viele über den goldenen Klee gelobt und zack wirst du wieder in den Hintern getreten. Fängst in Halbzeit 1 an wieder bei 0 an, wie beim schwachen Start in Wachau. In Lausen fragt man sich wahrscheinlich immer noch, warum man gegen die Dritte verloren hat... Für euch nochmal: 2. Halbzeit - wir richtig Bock gehabt! Chancen: ihr keine - wir mehr als eine und ihr mit dem 1:0 noch gut bedient. Spiel gewinnt keinen Schonheitspreis, das wussten wir vorher, aber wie zuletzt erwacht die Dritte rechtzeitig im 2. Durchgang und am Ende ist die Einheit und der Zusammenhalt da, den man braucht um die Punkte erfolgreich mit nach Hause zu nehmen.

3 Spiele, 3 Siege...die Dritte bleibt das non-plus-ultra auf dem Charlottenhof. 7 Spiele, 13 Punkte...oberes Tabellendrittel...richtig geile Zeit gerade. Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen, aber die Dritte muss sich nicht verstecken, gewinnt nicht mehr durch Zufall und wechselt auch keine 4 Spieler ein. Und ein großes Dankeschön nochmal an die Jungs die sofort und ohne nachzudenken Geld zusammen bekommen haben, um unseren Astin, jemand der auf dem Platz versucht es allen recht zu machen, dem es von allen aber womöglich am dreckigsten geht, neue Schuhe und einen neuen Trainingsanzug zu schenken. Das ist Integration, oder wie wir es nennen, Familie...nur wird die Dritte dafür nie einen Preis bekommen. Doch das was wir Zusammenhalt und Familie nennen, sollte vielen als Vorbild dienen...