Montag, 31. Oktober 2016

der goldene Oktober

5 Siege in Folge und nur noch einen Sieg entfernt, damit der Oktober 2016 als "goldener Oktober" in die Geschichte der geilsten Band der Welt eingehen wird. Ausgerechnet die Dritte im Formbarometer das Maß aller Dinge. Doch mit dem TSV Wahren wartete ein unbequemer Gegner, gegen den die Dritte immer Probleme hatte, selbst gegen 10 Mann sich zu einem mühevollen 3:2 quälte. Dazu kamen die Ausfälle von 10! Spielern, der Rest sollte die Hausaufgaben machen. Im letzten Spiel vor dem großen Duell David gegen Goliath beim LFV Sachsen Leipzig.

Die Wahrener leider nur mit 10 Mann angetreten rechneten sich schon vor dem Spiel nur minimale Erfolge aus. Zugegeben schien die Vorstellung dass die Dritte gegen Wahren stolpert mit Blick auf die letzten ergebnisse sehr schwer vorstellbar. Eine Frage des Charakters, sagt der Trainer...

Generalprobe vor dem Spiel gegen Sachsen und die Dritte ließ von der ersten Minute keinen Zweifel aufkommen, dass man gegen die Gäste Probleme bekommt. Den Start verschleppte man jedoch total und mit nur mäßigem Tempo glich das Spiel eher einem Altherrenkick. In den Fokus rückte in den ersten Minuten gleich Ersatzschiedsrichter Björn Kamphausen, der Wahren einen gefährlichen Freistoß zusprach und dem tobenden Lochow gleich mal den gelben Karton unter die Nase hielt. Die Dritte zog das Tempo an, nur vor dem Tor wirkte man zu nervös. Die Gäste kamen nur schwer hinten raus und die Dritte zog die Zügel immer mehr an. Nico steckte den Ball durch die Mitte und Astin scheiterte völlig frei vorm Hüter. Wahren hielt dagegen, führte robust die Zweikämpfe und gab sich niemals auf. Nach einer halben Stunde kam mt Kevin der kleine Schäfers für Coldi und mit ihm eine butterweiche Flanke auf den Kopf von Falko, der den Hüter auf dem falschen Fuß erwischt und mit der Hilfe des Pfostens die notwendige Führung erzielte. Wahrens Gegenwehr war gebrochen und die Dritte legte gleich noch einen nach. Maik zog vom 16er ab und Ding Dong, 2:0! Ein großes Lob an der Stelle an beide Außenverteidiger. Tim rechts machte vieles um einiges besser als seine Vorgänger in den letzten Spielen und Alex links nahm sich ebenfalls die Kritik vom Trainer an und änderte sein Stellungsspiel in der Rückwärtsbewegung, ermöglichte Maik in mehreren Situation aktiver am Spiel teilzunhemen.

Zur Pause mahnte Trainer Strohm die Konzentration auch für das Spiel nächste Woche, wo man bis zum Abpfiff gefordert sein wird, bis zur 90. Minute hochzuhalten. Und die Dritte tat sich zunächst schwer gegen einen Gegner, der sich nach wie vor mit den letzten Kräften wehrte. Das ständige Anrennen wurde mit kleinen bis rustikalen Fouls gestoppt. In der 58. Minute wurde dem TSV aber eben das zum Verhängnis. Nach einem Foul an der linken Spielfeldbegrenzung, trat Basti einen Freistoß an den langen Pfosten, wo Frodo mit dem Kopfball zur Stelle war. Der Jubel war da. Unser Nico traf in seinem Geburtstagsspiel. Wahren kam jetzt immer seltener aus der eigenen Hälfte und unser kleiner 11er immer mehr in den Fokus. Zunächst wurde er an der Seitenlinie rapiat gefoult, wie ich denke noch nie zuvor, dann stemmte er sich mit der Brust gegen den erstbesten Verteidiger, sah den gelben Flatschen und in der 66. Minute schnippte Nico aus der Mitte durch die Gasse mit einem Sahneauge den Ball zu Alex, der mit links voll drauf haute. 4:0! Spring in meine Arme, kleener xD Nur drei Minuten später wurde Astin im Strafraum gelegt. Unser Marrokkaner, der zur Pause die Schuhe wechselte, trat selber an und verwandelte ohne Probleme. Nach dem 5:0 kamen in der Schlussphase doch noch zwei dumme Fehler dazu. Zunächst erkämpfte sich Wahren in der Lindenauer Vorwärtsbewegung den Ball und netzte nach Querpass zum Anschluss und mit dem Schlussgong pennte Eric nach einem Freistoß. ...


Trotzdem zog die geilste Band der Welt mit einem Tor in der Tabelle an Zwenkau vorbei, denen auch Schiedsrichter Burgold nicht weiterhelfen kann, wenn die Dritte mit dieser Form weiter spielt. Denn wir müssen keine Schiedsrichter verpflichten, um die Sachsen zu jagen. Wir tun das mit viel Einsatz, Moral und Zusammenhalt. Hier ist ein neuer Mythos zusammengewachsen.  Man muss gar nicht mehr viele Worte sagen. Die geilste Band der Welt gewinnt das 6. Spiel in Folge, hat ihren goldenen Oktober geschaffen und jagt weiter die Leutzscher Löwen und wir kommen diesen Sonntag nicht kampflos. Wir werden uns bis zuletzt wehren. Wir werden nicht fallen. Hier kitzelt die kleine Dritte dem T-Rex an der kleinen Zehe...



Auf gehts Dritte, das Maß aller Dinge !!!

Montag, 24. Oktober 2016

Geduldsspiel in Großdalzig

Die Dritte gastierte gestern bei der wild zusammengewürfelten Mannschaft der Spielgemeinschaft Großdalzig/Räpitz II/Kitzen II. Nach dem deutlichen Leistungsabfall im Derby nach dem 6:0 und dem liegen lassen eines deutlich höheren Sieges, nahm Trainer Strohm die Jungs in die Pflicht gegen die SpG über die 90 Minuten an die Grenzen zu gehen. Ohne großes Tam Tam im Vorfeld des Spiels genoß man den Moment und das Gefühl die letzten 4 Spiele siegreich gewesen zu sein... und unsere neuen Hulapalu Klänge, die aus der Lindenauer Kabine hallten. In der Vereinskneipe gab es ein kleines Programmheft, wo nochmal auf den Status der "Unabsteigbaren" hingewiesen wurde. Großes Lob an unsere jahrelangen Weggefährten aus Großdalzig für diese Recherche :)

Großdalzig sollte nicht das Ende des grandiosen run`s der Dritten sein und so presentierten sich die Jungs vom Charlottenhof auch. Ohne Falko, Pierre, PJ und Astin angereist, fehlten der Dritten gleich 4 Spieler, die zuletzt vorallem mit Leistung überzeugten. Trotzdem stimmte die Körpersprache mit dem Anpfiff. Die Dritte nahm die Zweikämpfe an und forderte Großdalzig von der ersten Minute. Die erste mögliche Großchance wurde mit einem rüden Foul an Ebrahim gestoppt, was aufgrund der Brutalität auch nach gespielten 7 Minuten sofort mit gelb hätte bestraft werden müssen. Ken trat wie abgemacht zum Freistoß an und spielte mit einem Geistesblitz auf den neben der Mauer frei stehenden Alex. Der Lexer lässt sofort abprallen und Ken zieht auf den Kasten. Unten rechts schlägt es ein. 1:0 Ausrufezeichen. Und was für ein Ding. Nur schwer und sehr selten fand mal ein langer Ball der Gäste einen Abnehmer. Die Dritte machte schon im ersten Durchgang sehr deutlich, dass die letzten Spiele keine Zufälle waren. Chancen gab es wenige, das tat der optischen Überlegenheit aber keinen Abbruch. Die Dritte stand stabil. Einzig Basti forderte Philipp mit einem Kopfball auf den eigenen Kasten. Nach vorne entwickelte es sich immer mehr zum Geduldsspiel. Großdalzig spielte mit und wehrte sich. Der Dritten fehlte oft der letzte Pass. Und wenn sich mal eine Möglichkeit ergab, dann wurde meist zu anderen Mitteln gegriffen. Der 4er musste nach gelb runter. Nach Ebra knüppelte er Nico nach einer halben Stunde von hinten um. Der Freistoß brachte nix.

Nach der Pause wollte die Dritte dem Geduldsspiel ein schnelles Ende bereiten. Doch Ken stand bei einem Pass von Ebra im Abseits. 20 Minuten mussten wir warten, bis ein langer Ball von Maik über links mit Ken einen Abnehmer fand. Und der kleine Schreiber wie früher legt sich den  Ball mit einem langen Sprint am letzten Verteidiger vorbei, geht zur Grundlinie, vernascht den Hüter, wird noch gehalten und drückt den Ball trotzdem über die Linie. Ein klassisches Schreiber Tor. Nur 4 Minuten später knüppelte Philipp einen weiten Abschlag in die gegnerische Hälfte. Der letzte Verteidiger sah nicht gut aus. Ken spekulierte und zog aus 20 Metern einfach ab. 3:0, Vorentscheidung nach 69 Minuten. 10 Minuten vor dem Abpfiff kam Großdalzig nochmal zum 1:3 Anschlusstreffer und bekam eine zweite Luft, weil die Dritte sich eingestehen musste, dass der 2. Schuh dann doch irgendwie nicht mehr gepasst hat. Dennoch blieb der Sieg am Ende ungefährdet.


Die Dritte lebt weiter in einem Märchen, gewinnt das 5. Spiel in Serie und beißt sich an der Tabellenspitze fest. Bekanntlich gefällt es beim SV Lindenau nicht jedem, dass die Dritte im Moment wie in einem Rausch lebt. Der Tag, wo das mit dem gewinnen irgendwann mal aufhört wird kommen, nur weis von uns keiner wann das sein soll xD Diese Jungs treten Woche für Woche den ganzen Scheiß der letzten Jahre in den Arsch und das ist affengeil. In der Kabine knallts, wie früher, nur dass man jetzt 3 Punkte als Grundlage nimmt. 3 Punkte, die uns ernähren, uns all die Kraft und den Alkohol schenken und gestern ganz Großdalzig zum beben brachte. Die Vereinskneipe wird es uns danken. Nach zwei Bier, Schnaps und Cuba Libre Runden war für die letzten gestern auch Schluss. Wie gesagt, das Märchen ist längst nicht zu Ende... Gegen Wahren will man nochmal einen drauf setzten um bereit zu sein für DAS Spiel. Noch ein Spiel, ein mal Hausaufgaben machen und dann kommt es um Aufeinandertreffen der beiden furiosesten Mannschaften der Liga...

https://www.facebook.com/benny.kaufmann.73/videos/1290435247662969/

#Sachsenjäger #dieNummereinsimClubsindwir #Auswärtssieg #wirsindDritte #alwaysfight #unabsteigbar

Montag, 17. Oktober 2016

Derbysieger !

Der folgende Bericht übersteigt eure bisherige Kenntniss über grenzenlosen Größenwahn. Wenn ihr nicht in der Lage seid es einfach so hinzunehmen ohne zu wiedersprechen, dann schließt bitte euren Browser. Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen sie bitte ihren Psychologen, Meistertrainer oder den weißen Hai in Cancun-Beach.

Dritte gegen West. Ob I. oder II. spielt für uns keine Rolle. Hier geht es um mehr als nur Punkte. Prestige, Vorherrschaft...die größten Fights gabs immer gegen West, auf die Fresse auch in den meisten Fällen. Gegen die II. war es meist anders herum. Nach 3 Siegen wollte die geilste Band der Welt den nächsten 3er einfahren. Gegen die Gäste vom Waldrand von Beginn an klar machen, wer auf dem Charlottenhof zuhause ist, wer die Nummer 1 im Club ist, wer die Sachsen jagt...

Derby


Und Trainer Strohm dachte nach und rotzte einen zuletzt arg verbrauchten Urlauber aus dem Ärmel, der seine Form sucht und stellte ihn neben Astin in den Sturm. Hinten stand PJ wieder in der Innenverteidigung und Eric kam mal über rechts. Anpfiff und der Ball rollt richtig Gästetor. Die Dritte mit den ersten Aktionen vor dem Tor von West schüchterten gleich so ein, dass der Gegner kaum aus der eigenen Hälfte kam. Die Dritte mit guter Zweikampfführung ging immer gleich dazwischen, war oft ein Schritt schneller als der Gegner. Nur vor dem Tor war man zunächst etwas verspielt und fahrlässig. Und wenn sich der Führung keiner annehmen will, dann hält der Toni eben einfach mal drauf. Aus dem Nichts, aber wahrhaftig nicht ohne Ankündigung, ging die Dritte nach 11 Minuten in Führung. Ob Falko mit dem Kopf nach einem Freistoß, Basti nach einer Ecke, Astin oder Coldi, der über links ein super Spiel machte, dem vorm Tor aber die Nerven versagten, den Weg Richtung Vorentscheidung wollte keiner so richtig einschlagen. Dann kam der August und nagelte das 2:0 in den Wester Kasten. Doppelpack Toni August, der Tag war jetzt schon historisch. In Minute 32 war zunächst Schluss für den Doppeltorschützen und wie demotivierend muss es sein, wenn dann ausgerechnet ein Ken Schreiber von der Bank kommt. 2. Ballkontakt nach Erics Eiervorlage, eine Minute nach seiner Einwechslung 3:0 für die Dritte. Ein paar Minuten später wird Astin im Strafraum gelegt. Der Gefoulte trat selbst an und tat was für sein Selbstbewusstsein. 4:0 noch vor der Pause. West hatte durch den kleinen 36er noch die große Chance zum Anschluss. Es war aber nur ein kleiner Windhauch statt einem großen Sturm.



Vom Trainer gab es wenig zur Pause. Die Dritte führt 4:0, beherrscht Derby und Gegner. Bis zur 90. Minute die Konzentration oben halten und einfach mit Spaß weiter spielen. Und die Dritte spielte weiter. 49. der Falkster mit einem Schuss aus 2. Reihe, der rechts unten einschlägt. Für ihn persönlich auch eine kleine Erlösung. In der 58. war es Pierre im 2. Versuch nach einem abgewehrten Ball, der Unterkantelatte im Netz zappelte. 6:0! Die Dritte wechselte mit Aube und Alex zwei neue Männer ein. Dann machte zuerst PJs Oberschenkel zu, später der von Falko. Man musste hin- und herschieben, die Ordnung litt etwas darunter und vorm Tor fehlte der letzte Biss. Die größten Chancen vergaben Aube und Alex, die Jungs von der Bank, die sich ruhig hätten belohnen können. Ken versuchte es oft mit der Brechstange. Auch Astins zweiter Treffer lag lange in der Luft, aber an dem Tag sollte ein 6:0 Kantersieg im Derby eben irgendwie auch reichen.


Die Dritte ließ sich anschließend richtig gehen. Durchlebte einen Nachmittag, für den man früher nicht mal Spiele gewinnen musste. Suff und Vollrausch. Es eskalierte und knallte richtig, wie früher. Die letzten an der Bar waren Alex, Kevin (wird heute noch vermisst), PJ, Basti, Nico und Philipp, die den Verein an den Rand des Bierbestandes brachten. Bis zum nächsten Spiel sind wir alle einfach die ganze Woche Derbysieger, singen Hulapalu und sind weiterhin die Nummer 1 im Club. 16 Punkte nach 8 Spielen, Tabellendritter...Und der Held gestern war Toni August. Philipp hält zum 2. Mal die Null.... Und die Meistertrainer Strohm - Rufe schallten lauter und lauter. Und zurecht wurde er mit dem Trainerstuhl bei I. oder II. in Verbindung gebracht... Niemals ! HULAPALU xD

Freitag, 14. Oktober 2016

Derbytime

Es ist gefühlt viele Jahre her, dass der Charlottenhof gebrannt hat... SV Lindenau gegen West 03... Dritte gegen Zweite... Auch wenn bei unseren Nachbarn in den letzten Jahren einiges passiert ist, bleibt es bei einigen von uns dennoch das Derby der Derbys. Hier geht es um mehr als nur Punkte. Die Dritte wird alles dafür tun, dass die Punkte auf dem in Flammen aufgehenden Charlottenhof auch bei der geilsten Band der Welt bleiben. Zusammenhalten, genau wie in den letzten Spielen. Es der Liga zeigen, was wir für eine Dritte sind...


Montag, 10. Oktober 2016

Franz hat gekehrt

Jetzt hat der Typ, der uns vor einiger Zeit mit einem hässlichen Knall in sozialen Medien verlassen hat auch noch die Überschrift im Blog... Ja hat er, aber ähnlich wie im letzten Winter haben wir die Kabine nicht sauberer verlassen, eben wegen dieser Ankündigung, denn benommen haben wir uns wie Tiere und die Punkte haben wir auch alle mitgenommen xD. Wahrlich hatte Franz mit der Prisanz des Duells wenig zu tun. Er war nur ein Mittel sich an einem Spiel hochzuziehen, damit keiner von uns in Langeweile verfällt.


Nach den Siegen gegen Wachau und Lindenthal schwebte die Dritte längst wieder auf Wolke 7 und Lausen wollte uns dort wieder runter holen. Einen kleinen Geniestreich von Trainer Strohm gab es dennoch. Der zuletzt so gut funktionierende Sturm saß zunächst auf der Bank. Nico und der zuletzt treffende kleine Schäfers kamen von Beginn an, erfüllten jedoch die Erwartungen nicht. Eigentlich keiner so richtig. Der Biss vom Lindenthal - Spiel fehlte, keiner kam annähernd auf 80% und Lausen fand keinerlei Wege dies auszunutzen. Chancen für uns keiner, für Lausen vielleicht, aber gefährlich ist anders. Optische Überlegenheit ja, gestehen wir uns ein, aber...

...was wir uns auch vorstellen können, dass der Lausener Trainer genau diese Überlegenheit in der Pause ansprach und der Gegner aus der Kabine kommt und denkt es läuft so weiter. Die Dritte bringt mit Zlatan einen neuen Mann, stellt sich im Sturm und im Kopf neu auf und mit dem Anpfiff der 2. Halbzeit spielte nur noch die gastierende Dritte. Druck aufs Tor, die Zweikämpfe annehmen, gewinnen und den Gegner in die eigene Hälfte drücken. Genau das macht die Dritte 20 Minuten lang, bis die Kräfte und die Gegenwehr des Gegners immer weniger werden, wie in den letzten beiden Spielen. Lausen fand keine Mittel mehr, der Dritten in irgendeiner Weise gefährlich zu werden. Astin wirkte mit neuen Schuhen vor dem Tor etwas befreiter, brachte uns mittlerweile völlig verdient und längst überfällig mit 0:1 in Führung, hatte anschließend wie Zlatan, Nico oder Eric Chancen um die Führung auszubauen. Die Körpersprache der geilsten Band der Welt eine völlig andere in der 2. Halbzeit. Und Franz? Gute Leistung sagen die einen, wie früher sagen die anderen. Gegen seine alte Truppe zu spielen ist wahrscheinlich was besonderes...


Die Dritte schlägt die SG Lausen mit Wille und Moral. Der Blog wird für viele recht mau sein. Im letzten noch viele über den goldenen Klee gelobt und zack wirst du wieder in den Hintern getreten. Fängst in Halbzeit 1 an wieder bei 0 an, wie beim schwachen Start in Wachau. In Lausen fragt man sich wahrscheinlich immer noch, warum man gegen die Dritte verloren hat... Für euch nochmal: 2. Halbzeit - wir richtig Bock gehabt! Chancen: ihr keine - wir mehr als eine und ihr mit dem 1:0 noch gut bedient. Spiel gewinnt keinen Schonheitspreis, das wussten wir vorher, aber wie zuletzt erwacht die Dritte rechtzeitig im 2. Durchgang und am Ende ist die Einheit und der Zusammenhalt da, den man braucht um die Punkte erfolgreich mit nach Hause zu nehmen.

3 Spiele, 3 Siege...die Dritte bleibt das non-plus-ultra auf dem Charlottenhof. 7 Spiele, 13 Punkte...oberes Tabellendrittel...richtig geile Zeit gerade. Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen, aber die Dritte muss sich nicht verstecken, gewinnt nicht mehr durch Zufall und wechselt auch keine 4 Spieler ein. Und ein großes Dankeschön nochmal an die Jungs die sofort und ohne nachzudenken Geld zusammen bekommen haben, um unseren Astin, jemand der auf dem Platz versucht es allen recht zu machen, dem es von allen aber womöglich am dreckigsten geht, neue Schuhe und einen neuen Trainingsanzug zu schenken. Das ist Integration, oder wie wir es nennen, Familie...nur wird die Dritte dafür nie einen Preis bekommen. Doch das was wir Zusammenhalt und Familie nennen, sollte vielen als Vorbild dienen...


Dienstag, 4. Oktober 2016

endlich ein Heimsieg

Auf heimischen Platz war es der Dritten schon lange nicht mehr gelungen einen 3er ausgiebig zu feiern oder gar eine Serie aufzubauen. Der Trainer sagte was von Wochen der Wahrheit gegen Teams auf Augenhöhe. Lindenthal sollte der Start sein, wie er passender nicht hätte sein können. 7. gegen 8. im Kampf um Anschluss an die "großen" Plätze. Etliche Namen fehlten bei der Dritten u.a. die zuletzt gesetzten drei Eric, Skandi und Pierre. Doch Trainer Strohm puzzelte fleißig, schickte die Jungs mal wieder neu zusammengestellt raus auf den Charly und das mit ordentlich Applaus...


Mit dem Auswärtssieg in Wachau kam die Dritte höchst motiviert aus den Katakomben und schüchterte die Gäste aus Lindenthal von der 1. Minute an ein. Lindenthal hatte große Probleme in das Spiel zu finden und die Dritte tauchte schon in den ersten Minuten zwei mal vor dem Tor auf. Nach einer Hereingabe von rechts traf Alex in der Mitte völlig freistehend den Ball nicht richtig und machte zu gleich den Weg frei für den heranstürmenden PJ Gonnelly. Unser Irish hammer mit dem 1:0 nach 5 Minuten. Ein Tor mit Ankündigung, denn den Kasten hatte er schon dabei. Die Dritte noch im Jubel suchte weiter das Tor der angezählten Gäste. Große Chance von Falko mit einem saftigen Linksschuss nach einer Viertelstunde zu erhöhen, doch ein Verteidiger stand im Weg. Für den Hüter wäre es wohl schwer geworden. Coldi und Falko auf der Sechs laßen und lenkten das Spiel. Schickten immer wieder schnelle Angriffe über unsere Außen. Links nach 3 Spielen Pause Alex, den man lange nicht mit so einem Spiel gesehen hat und rechts Hassan, ein Debütant, von unserer Zwoten aussortiert, die am Vortag gegen den Tabellenletzten verlor. Vorne Astin und Zlatan, die so oft wie möglich versuchten die Vorgabe des Trainers mit dem frühen stören und dazwischen gehen zu erfüllen. Von Lindenthal kam wenig. Philipp sehr wachsam, ließ nix anbrennen. Den Fehler um das Spiel zu kippen machte ich. Ein Fehlpass beim SPielaufbau sorgte für einen schnellen Gegenstoß. Philkipp hielt zunächst, war aber im Nachschuss machtlos. Die Dritte weiter optisch überlegen, die Chancen nicht zwingend, aber dennoch kam hier von den Gästen wenig bis gar nix.

In der Halbzeitpause stand der Plan, aus der Kabine kommen und mit der ersten Chance muss es schäppern um Lindenthal das letzte Selbstvertrauen zu nehmen. Und es schäpperte gleich ordentlich. Hassan ging über rechts mit viel Tempo an zwei Gegenspielern vorbei, zur Grundlinie, in den Rückraum auf Aube, der zieht wuchtig ab und der Hüter hält, lässt aber klatschen. Hassan war zur Stelle und der Hüter hält erneut. Im 2. Versuch war der Winkel zu spitz. Hier rissen einige schon den Arm hoch. Diese Großchance reichte um die Gäste weiter in der Motivation zurückzuwerfen. Spielen tat jetzt nur die Dritte. Lindenauer Doppelschlag nach 50 gespielten Minuten. Kevin, kam zur Pause für Astin, zog aus 20 Metern ab. Hinterm Schlussmann schlägts präzise ein. Jetzt brachen hier wirklich die Dämme. Der kleine Schäfers an dem Tag auch mit einer Leistungssteigerung, die so nicht zu erwarten war. Den großen Schäfers schien das aber anzustacheln. Aube kämpfte, ging in die Zweikämpfe, klärte Bälle und erarbeitete sich vorne gleich zwei Chancen in kürzester Zeit. Dann trat Maik zum Freistoß an. 5 Blaue hinten gegen zwei Weiße. Ich schickte Coldi mit vor, er solle rein gehen und spekulieren. Und Maik sein Freistoß wird lang, und länger und der Hüter lässt nur klatschen und Coldi ist mit dem Kopf da um einzunicken. 3:1, jetzt war auch der Torjubel endlich mal da. Von Lindenthal kamen nur noch vereinzelte schnelle Gegenstöße. Die Dritte wechselte nochmal durch, wollte am Ende zu viel und immer mehr. Wurde hinten offener. Ein Sonntagsschuss an die Querlatte war der letzte knall den das Spiel gehört hatte. Sicherlich hätte das Spiel mit dem Schuss nochmal kippen können. Doch wer das Spiel und wer die Dritte gesehen hat, der muss sich eingestehen, dass wohl die geilste Band der Welt auch in dem Fall hätte antworten können.


Die Dritte brachte den 3:1 Sieg über die Zeit. Heute rückten andere Mal in den Mittelpunkt. Ganz stark auch PJ, 90 Minuten, hinten eine Bank. Alex, oder die Schäfers...hier wurden Lücken bravorös gefüllt. Ich hoffe wir nehmen das als Grundlage um weiter an uns zu arbeiten, nicht nachlässig zu werden. Nichts ist selbstverständlich. Mit 10 Punkten nach 6 Spielen hat die Dritte mehr als die anderen Herrenteams, auch das lasse ich mal so stehen, hehe... Die geilste Band der Welt mischt weiter in der Liga mit. Ein 3:1 Heimsieg unter den Augen des nächsten Gegners. Hier ein ganz klares Statement, dass ein 11:0 uns in keinster Weise beeindruckt. Wir haben euch gezeigt was auf euch zu kommt und das war noch längst nicht alles...

Danke für dieses unvergessliche Wochenende Jungs. Für immer Dritte !!!

Mittwoch, 28. September 2016

wir wollen den FC Schalke

Ich finde in einer Zeit, wo der Fußball immer grausamer wird und in den sozialen Medien eine Hetzjagd auf Teams gemacht wird, die nach 5 Spielen noch 0 Punkte haben, sollte die Dritte davor nicht halt machen.

Deshalb fordern wir den FC Schalke 04 heraus, um euch das letzte bisschen Selbstvertrauen zu stehlen oder euch neues zu schenken. Quasi wie ein Robin Hood der Kreisliga :D

#alwaysfight #wirsinddritte #s04 #schalke #fcschalke04 #überunslachenseauchimmer #warumwissendiemeistenselbernicht #ohnedrittewärhiergarnichtslos #11freunde


Montag, 26. September 2016

Dritte ringt Wachau nieder

Nach den bitteren Pleiten gegen Eintracht und die vom Schiedsrichter eingeleitete gegen Zwenkau, wollte man sich gegen Wachau wieder rehabilitieren. 3 Punkte waren die totalitäre Vorgabe von Trainer Strohm. Vorbei die Halligalli Zeit, in der man irgendwie überleben will. Vorbei mit den schön spielen, aber verlieren. Die Dritte hat sich den Anspruch auf die Punkte erarbeitet. Wolfi war nach der Urlaubspause wieder dabei. Dafür fehlten diesmal Alex, Frodo, 38, Falko, PJ, Nico² und weiterhin Adi und der Augsburger. Eine Menge Ausfälle und trotzdem ein praller Kader gegen Wachau, dessen Wege man vor einigen Jahren schon mal kreuzte. Bei einem Wachauer Sportfest war man geladen, mit Alex im Tor verabschiedete man einst Timmy Bohle in seinem letzten Spiel für den SVL. Mittlerweile ist der wieder dort wo er hingehört und die Dritte immer noch geil und unberechenbar.


Gegen die sehr temperamentvollen Wachauer suchte man lange nach dem Kampfgeist aus dem Zwenkauspiel. Das Risiko von Trainer Strohm, was er mit der Aufstellung eingegangen ist, war zu groß. Das Gefüge passte nicht. Die Mitte zu offen. Dazu kam eine Vielzahl von Fehlpässen eigentlich sicherer Spieler. Immerhin stimmte die Abwehrreihe. Philipp blieb über weite Strecken beschäftigungslos. Coldi hätte bei all dem ganzen Form- und Leistungshinterhergerenne bei Zeiten die Dritte auf die Siegerstraße bringen können. Eine Flanke vom rechten Verteidiger senkte sich hinterm letzten Mann, wo der Herr Colditz den Colt schon gezückt hatte, trat die Rasenkante jedoch mehr als den Ball. Frei vorm Hüter, wäre das der Big Point gewesen. Ein paar Minuten später verpasste Astin einen Beyer Einwurf fast zum Glück für Pierre, der von der Strafraumkante abzieht. Der Ball geht nur knapp über die Querlatte. Ein Freistoß der Wachauer sprang vor Philipp ungünstig auf, ging aber über das Tor. Die geilste Band der Welt nun wacher. Ken kam für Aube nach einer halben Stunde und mit ihm einer mehr, der den Druck auf die Wachauer erhöhte. 42. Minute, der Schreiber tankt sich in den 16er. In der Mitte brüllten schon 3 blaue wie hungrige Tiere und der, der ruhigste wuchtete den Querpass in die Maschen. Astin beendete damit seine kleine Durststrecke. Wachau antwortete schnell, aber zu überhastet. Glück für die Dritte mit dem Pausenpfiff.


Nach der Pause nahmen sich die Hausherren selber ein wenig aus dem Spiel. Die Nichligkeiten und das ständige Lammentieren und Diskutieren nahmen zu. Die Unterbrechungen häuften sich, derweil hatte man es mit mehreren verletzungsbedingten Auswechslungen in der 1. Halbzeit schon schwer genug. 51. Minute, eine perfekt getretene Ecke von Ken fand den völllig blanken Pierre, der mit einem wunderschönen Kopfball vollendete und nun um einen weiteren Kasten nicht herum kommt. Wachau profitierte bei der Chance zur direkten Antwort von einem, nennen wir es, Kommunikationsfehler von Eric und Basti, wo der eine den anderen anköpft und irgendwie dazwischen noch ein Gegenspieler stand, der ihn glücklich abbekam. Doch schon der erst beste Angriff, brachte die Dritte wieder zur 2-Tore-Führung. Preiß auf Schreiber, der geht durch und macht ihn rein. Ein Bild wie früher mit schon fast nostalgischen Wert. Wachau nun geschlagen. Gegenstöße bei Zeiten abgefangen und die Spielfreude war der Dritten nun nicht mehr zu nehmen. Wolfi machte rechts viel Wind, auch wenn man den Urlaub noch merkte. Coldi löste die Handbremse und Astin, Ken und Pierre erzwangen immer mehr Fehler. Ebrahim kam für Astin, machte nochmal richtig Palermo, wurde kurz vor Schluss allerdings durch eine rüde Tätlichkeit vorzeitig gestoppt, musste angeschlagen wieder runter. Ein Freistoß von Basti, mit Einladung zum Ouzo, zerstörte Wachau endgültig. Im 16er wartete Ken mit der Direktabnahme. 4:1, in der Höhe am Ende auch vollkommen okay.


Die Dritte schlägt Eiche Wachau nach deutlicher Leistungssteigerung im 2. Durchgang mit 4:1. Wenn die Dritte in ihr Spiel findet, die eigenen Fehler reduziert und die Spielfreude ins rollen kommt, dann wird es für die Gegner dieses Jahr verdammt schwer. Das hat auch Wachau spät gemerkt. Mit 2 Toren und 2 Vorlagen wurde auch ein Ken Schreiber wieder rehabilitiert. In den letzten Monaten sicherlich viel Lebensenergie dem Alltag gewidmet, verschwand er fast von der Bildfläche. Die Dritte holt ihn ins Leben zurück. Schön den kleinen Schreiber wieder wie früher zu erleben. Die Jungs von der Dritten machten nochmal einen Kreis und brüllten WIR SIND DRITTE bis nach Leipzig mit anschließender Versackung im Gymnastikraum. Weiter so Jungs. Im Zusammenhalt wachsen, Chancen nutzen und unberechenbar für die Gegner bleiben...



Wir sind Dritte...

Montag, 19. September 2016

Dritte scheitert am 12. Mann...

Ich weiß, ihr scharrt doch alle mit den Hufen nach dem Spiel am gestrigen Sonntag. Ich hab jetzt schon keine Lust weiter zu schreiben, wollte eigentlich nie anfangen. Aber einer muss ja irgendwie, irgendwo und überhaupt irgendwem erzählen, was passiert, wenn man einen völlig dehydrierten Schiedsrichter an die Pfeife lässt, wenn er seit Wochen nichts getrunken hat. Dann aber gleich so eine abartige Leistung zu bringen in einem sportlichen Wettkampf, ich weis ja nicht...


Aber gut, der Reihe nach. Die Dritte nach der etwas mutlosen "kann ja mal passieren" Pleite gegen BC Eintracht mit 16 Mann im Kader plus eine rappelvolle Bank hinter der Mannschaft mit den verletzten Alex, Toni, die Schäfers Schwester + pöbelnden Freund, Tobi, Keili, Ben Tewaag. Hier war ordentlich Stimmung im Kessel und damit meinte ich nicht den halben Zwenkauer Fan, der ständig brüllte, seine Mannschaft solle sich mal anstrengen. Klare Worte von Trainer Strohm, hier wird klar auf Sieg gespielt. Auch im Kreis vom Kapitän, damits auch keiner vergisst, wollten wir Zwenkau zeigen, wer im Eichholz zuletzt als Sieger vom Platz ging. Die Massageliegen standen also bereit (wurden nach dem Spiel aber sofort entfernt, wir gönnen euch nämlich keine Dusche wie ein König), dass Spiel konnte starten.

Es war eine Viertelstunde gespielt und schnell wurde klar, dass Spiel läuft in eine völlig eklige Richtung. Sportfreund Burgold, und man kann es wirklich nicht oft genug sagen, der muss total besoffen gewesen sein, pfeift wirklich alles falsch. Foulspiele ungeahndet, Abseits meterweit, selbst das anköpfen/anschießen zum Einwurf unter den Augen des Schiedsrichters...nichts... Selbst beim Gegner war hier zum Teil überraschtes Köpfe schütteln zu sehen. Aber gut, wollen wir jetzt mal zu dem Teil kommen, wo ich schreiben muss, dass die Dritte Zwenkau über weite Strecken im Griff hatte. Sicherlich kam Zwenkau mit jeder weiter dazu kommenden Fehlentscheidung auch immer mal wieder vors Tor, und ungefährlich waren sie ja noch nie, aber Philipp schien einen guten Tag zu haben. Die geforderte Derbystimmung, sie kitzelte so ein bisschen durch. Gerade in der Hintermannschaft der Gäste herrschte oft rege Nervosität. Lars und Astin kamen hier immer wieder zu schnellen, teils überraschten Ballgewinnen. Vorm Tor fehlte aber meist die Kaltschneuzigkeit. Dennoch war es nach einer guten halben Stunde Coldi, der das Spiel selber öffnete, nach einer Kombinationsserie, der von links aus spitzen Winkel den Hüter überwindet und die in der Luft liegende Führung erzielte. Zwenkau nun leicht geschockt, denn die Dritte kam wieder über rechts. Mit einem Foul gestoppt, doch ich schaffte es den Ball in die Mitte auf den völlig blank stehenden Falko zu bringen. Plötzlich pfeift der Schiedsrichter ab. Der erste Lindenauer Freistoß im Spiel und auch hier wird das Vorteil total grundlos abgepfiffen. Der Freistoß kam allerdings bei Eric runter der den Ball an die Latte hämmerte. Die Dritte nun näher am 2:0 als die Gäste am Ausgleich. Und dann kurz vor der Pause nochmal der große Kracher: Elfmeter für Zwenkau. Ausgleich...spätenstens jetzt waren hier beim Schiedsrichter alle Lichter aus. Die Dritte versuchte zu antworten. Foulspiel, nicht geahndet, auf der anderen Seite gabs Elfmeter. Maik musste dann runter, zeigte zu viele Nerven. Beleidigung vom Gegenspieler, einen Schiedsrichter der nichts sieht und hört und überhaupt nicht reagiert und einem Gästetrainer, der von außen ständig Öl ins Feuer gießt und irgendwelche abstrakten Dummheiten ins Feld brüllt. Zu der nun endstandenen Gesamtsituation kam der Pausenpfiff genau richtig.

Der Trainer mahnte, man solle die Pfiffe hinnehmen, oder in dem Fall die des öfteren ausbleibenden Pfiffe. Zwenkau wisse die eigenen daraus entstehenden Fehler zu nutzen. Die Dritte kam raus und spielte einen munteren Ball. Hinten kam mit PJ vor der Pause ein richtiges Monster ins Spiel, räumte alles ab was ging und machte Hoffnung. Rechts kam mit Ebrah neuer Zündstoff ins Spiel und zugegeben von Zwenkau nun nicht mehr viel. Bis zur 67. Minute. Freistoß war es glaube und Pierre, Eric oder Basti, einer hat gepennt. Ball rutscht vom Hinterkopf an Philipp vorbei. Ärgerlich. Es folgte ein knapp 25 Minütiges anrennen der geilsten Band der Welt. Zwenkau wackelte und wackelte und wackelte und wollte aber nicht fallen. Zum Schluss clever verteidigt. Warum der Torwart einem Gegenspieler mit dem Abpfiff in den Nacken schlägt, wird eine ewig unbeantwortete Frage bleiben. Genau wie die Frage, hat der Burgold nun gesoffen oder nicht...

Jetzt weis ich, wenn das unbeteiligte lesen... Och, die Dritte... verliert und der Schiedsrichter war Schuld... Nein. Selbst der Gegner schüttelte teils die Köpfe. Und der Hammer kam nach dem Spiel als Schiedsrichter Burgold sagt, wir hätten ihm mal lieber Wasser in die Kabine stellen sollen. Eine bodenlose Frechheit und das Eingeständnis hier voreingenommen ins Spiel gegangen zu sein. Absolut abartig, dass so ein Mensch einen sportlichen Wettkampf leiten darf, dass selbst ein Auswärtssieg anscheinend keinen Wert hatte. Zum Vergleich, als wir im Eichholz 3 Punkte mitnehmen wackelt das ganze Dorf und auf dem Charlottenhof schleicht der Sieger vom Platz wie ne Micky Maus... Aber gut. Man darf eben mit der Dritten keine Vergleiche ziehen. Wir sind anders, wir sind Dritte und wir stehen Sonntag wieder auf dem Platz, da wird keiner mehr an den Zwenkauer Trainer denken, der mit seinem Abgang gleich noch das ein oder andere Stadionverbot in Zwenkau aussprach. Hehehe... gut kick und eine schöne Woche noch.

Montag, 12. September 2016

fehlender Mut

Fehlender Mut, Angst, Spielermangel, Probleme mit der Sonne... Was nun die genauen Gründe waren am Ende ohne Punkte aus dem Mariannenpark zu fahren, wird man wohl analysieren müssen. Nach den ersten beiden Punktspielen ohne Niederlage und einem Mannschaftsfoto im ersten Heimspiel mit 20+x Leuten war es schon ernüchternd, dass man 11! eigene Leute ausgerechnet beim skandalträchtigen Boxclub auf dem Papier hatte. Plus zwei aussortierte von der II., was es aber nicht besser machte. Wenig Spielraum für den Trainer was Aufstellung betraf und dennoch experimentierte er sich leicht durch. Lars links, zwei neue Sechser und der kleine Schäfers hinter Astin...es sollte nicht reichen.

Von der ersten Minute kam die Dritte nur schwer in die Gänge. Es gab kaum einen Spieler, der keine Probleme mit sich selbst hatte und der Form hinterher lief. Während der BC den Ball munter laufen lies und wir meist zuguckten, schlug ein lasch, kurz getretener Freistoß, der vom Stirnbandstürmer direkt aus der Drehung genommen wurde zwischen Philipps Füßen ein. 13. Minute und es wurde schneller zum Gang über glühende Kohlen, als uns das lieb war. Nach vorne ging gar nichts. Astin war meist allein auf eine Wand zusteuernd vollkommen hilflos. Außen links, wie rechts war sagen wir mal ok, aber der kleine Schäfers mit seiner ersten Pflichtspielrolle gänzlich überfordert. Mit einem 6er neben mir, der weis wie ich ticke, wäre vieles einfacher gewesen. So war bei aller Vorsicht ja keinen Fehler zumachen, vieles nicht mehr als ein Schaulaufen und Aneinanderkettung von Fehlern und Missverständnissen.

Nach der Pause war wie vermutet der BC im Arsch und wir plötzlich dicke da. Kevin spielte mit der Auswechslung vor der Nase plötzlich wie ausgewechselt und die geilste Band der Welt munter auf Ausgleich. Pierre tanke sich durch das halbe Feld als links Verteidiger, zieht den letzten Spieler auf sich und legt auf den völlig blank stehenden Aube Schäfers, der unbedrängt den Ball links neben das Tor setzt. Bastis links Schuss, oder Astin mit dem Rücken zum Tor, Maik aus 2. Reihe...es wurde viel versucht und der BC legte mehr und mehr den Fokus darauf, den Ball weit wie möglich in die Pampa zu kloppen, da die Dritte nicht müde werden wollte. Basti ging mit vor, mit Benny kam ein 3. Stürmer... der Ausgleich lag in der Luft... da zeigte der Schiedsrichter in einer Situation, die ich sauberer nicht hätte klären können auf den Punkt. Stirnband netzt und machte mich somit zum doppelten Toreverschulder. In der Nachspielzeit spekulierte Astin nochmal gut beim letzten Mann, war plötzlich durch und legte frei vorm Hüter nochmal nach links, wo ein überraschter Benny Kaufmann dem Hüter ordentlich was fürs Ego bot...

Es sollte an dem Tag einfach nicht reichen. Man kann sich auch fragen, warum gegen solche Truppen es nicht möglich ist mit vollem Kader anzureisen. Ein Wolfi und Nico vorne oder ein Coldi, Falko oder Eric zusätzlich für hinten, dann hätte man sich wohl mit dem letzten Rest nicht so quälen müssen. Was bleibt ist die Hoffnung auf Besinnung und dass auch der letzte endlich mal Interesse an der Mannschaft findet, sonst wird das mit dem Erreichen gemeinsamer Ziele schwer. Wie man gegen Zwenkau, unserem Gegner Sonntag auf dem Charlottenhof, gewinnt, wissen wir schon. Vertrauen wir mal unserem Trainer, dass er eine nostalgische Truppe auf dem Platz bringt um den großen Triumph vom Eichholz zu wiederholen...